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Kalaallit Nunaat - Arctic Summer in Greenland
Ein (un)gewollter mehrtägiger Aufenthalt auf Grönland durch einen technischen Defekt im Kommunikationssystem der MS Hanseatic, die gerade im Kangerdlussuaq (Sondre Stromfjord) lag.
Neben einem Reparatur- Ersatzteillager an Elektronikteilen für den eigentlichen Zweck der Reise durfte natürlich auch die Foto/Videoausrüstung nicht fehlen.
Dank des Arktischen Sommers (ich hatte zwischen 5-12 Grad und meist strahlenden Sonnenschein) war der Koffer mehr mit Technik als mit dicken Pullovern gepackt.
Jede freie Minute habe ich zur Erkundung von Kangerlussuaq und seinem Umland genutzt.
Durch das Luftfahrt-Drehkreuz Grönlands, aber ziemlich beschaulichen Ort Kangerlussuaq führt mit 35 Km die längste Straße der Insel,
Sie beginnt am Hafen, am Ende des Sondre Stromfjord und endet am Inlandeis im Irgendwo und Nirgendwo, wo keine Menschenseele wohnt.
Wobei der längste Teil der "Straße" unbefestigt ist und nur mit Allradfahrzeugen befahrbar ist.
Mit einer gebuchten Offroad- Tour ging es einen Tag auf holpriger Piste zum "Point 660" aufs Inlandeis.
Hier ist das Klima deutlich polarer als zwischen den schützenden Fjord- Bergen und die Luft derart trocken, dass mal stets Durst verspürt.
Hier weht auch ein eisiger Wind und erst jetzt wurde einem die schier unendliche Weite der Arktis bewusst und dass hier Schnee und Eis dominiert.
Einen weiteren Tag ging es nach dem Frühstück per Fußmarsch über den Schmelzwasser führenden Qinnguata Kuussua,
dem Ausläufer des Sondre Stromfjord, der pro Sekunde eine Million Liter graues sedimenthaltiges, und daher nicht trinkbares Schmelzwasser vom Inlandeis in den
160 Km langen Fjord transportiert. Über die von den Engländern gebaute Brückenkonstruktion, an den Ravneklippen vorbei auf den Qaersorssuaq, an dessen Fuße Kangerlussuaq mit seinen 600 Einwohnern liegt. "Wenn du auf Wanderschaft gehst, bist du nie lange alleine", erwähnten Reiseberichte - was stimmt.
Man begegnet Gleichgesinnten oder durchweg stets freundlichen und aufgeschlossenen einheimischen Inuits. Man lässt sich den Weg erklären oder erfährt, wohin mit Hilfe von Flug- oder Schiffsverbindung das nächste Reiseziel oder der nächste Arbeitseinsatz geht. (Es arbeiten viele Dänen auf Grönland, die alle paar Wochen den Dienst wechseln). So hatte ich durch einen Tipp einer Rucksack- Dänin eine Herde wildlebender Moschusochsen vor die Linse bekommen.
Jedoch mit gebührendem Abstand, denn die Vierbeiner haben eindrucksvolle Hörner und ein Guide empfahl etwas scherzend, schneller als der Ochse selbst zu sein, ihn müde zu machen, indem man fortwährend vor ihm um einen Stein herumläuft - oder sich eine Anhöhe zu suchen, was schon mal auf Grund fehlender Bäume nicht so einfach ist ...
Am letzten Tag und weit nach Mitternacht hat mich das atemberaubende Polarlicht kaum schlafen lassen. Immer wenn ein von der Sonne ausgeworfener Plasma- Strahl die Erde trifft und die Landschaft dann Sekunden- oder gar Minutenlang in fahles Licht taucht, hat man ein "aahhh und ooooh Feuerwerks-Staunen" aus den Fenstern der Anwohner rufen hören. Wohl weil mit Ende des arktischen Sommers auch die Polarlicht- Saison eröffnet wird.
Eines steht für mich fest: Wenn mir der Schöpfer noch ein weiteres Lebensjahr gewährt, werde ich Grönland nochmal besuchen, um dann auch Eisberge, Wale und mit etwas Glück Eisbären zu sehen.
Ich hab hier wegen der scharfkantigen Sounds den Waldorf Micro Q mal wieder zum Leben erweckt, den Rest teilen sich meist der Integra 7 und G2X.
Da ich den Sound und das Arrangement fürs Video geschrieben habe, ist der Track nicht so homogen, wie es die Länge vermuten lässt. Der Soundtrack und das Video dauern ca. 30 Minuten, die in 6 Kapiteln aufgeteilt sind:
00:00 Kangerlussuaq Encounter
07:19 Sediment Road
12:42 aqqartarfik - Meeting the Inland Ice
16:29 Point 660
21:19 nunaqarfia
24:43 Plasma Detector
Leider kann ich das Video hier auf MoM auf Grund der Dateigröße nicht hochladen. Hier der Youtube- Link zum HD- Video (Das 6 GB Full HD- Video hat den Upload leider nicht geschafft):
https://youtu.be/jtWwIcHoaQw
Ein (un)gewollter mehrtägiger Aufenthalt auf Grönland durch einen technischen Defekt im Kommunikationssystem der MS Hanseatic, die gerade im Kangerdlussuaq (Sondre Stromfjord) lag.
Neben einem Reparatur- Ersatzteillager an Elektronikteilen für den eigentlichen Zweck der Reise durfte natürlich auch die Foto/Videoausrüstung nicht fehlen.
Dank des Arktischen Sommers (ich hatte zwischen 5-12 Grad und meist strahlenden Sonnenschein) war der Koffer mehr mit Technik als mit dicken Pullovern gepackt.
Jede freie Minute habe ich zur Erkundung von Kangerlussuaq und seinem Umland genutzt.
Durch das Luftfahrt-Drehkreuz Grönlands, aber ziemlich beschaulichen Ort Kangerlussuaq führt mit 35 Km die längste Straße der Insel,
Sie beginnt am Hafen, am Ende des Sondre Stromfjord und endet am Inlandeis im Irgendwo und Nirgendwo, wo keine Menschenseele wohnt.
Wobei der längste Teil der "Straße" unbefestigt ist und nur mit Allradfahrzeugen befahrbar ist.
Mit einer gebuchten Offroad- Tour ging es einen Tag auf holpriger Piste zum "Point 660" aufs Inlandeis.
Hier ist das Klima deutlich polarer als zwischen den schützenden Fjord- Bergen und die Luft derart trocken, dass mal stets Durst verspürt.
Hier weht auch ein eisiger Wind und erst jetzt wurde einem die schier unendliche Weite der Arktis bewusst und dass hier Schnee und Eis dominiert.
Einen weiteren Tag ging es nach dem Frühstück per Fußmarsch über den Schmelzwasser führenden Qinnguata Kuussua,
dem Ausläufer des Sondre Stromfjord, der pro Sekunde eine Million Liter graues sedimenthaltiges, und daher nicht trinkbares Schmelzwasser vom Inlandeis in den
160 Km langen Fjord transportiert. Über die von den Engländern gebaute Brückenkonstruktion, an den Ravneklippen vorbei auf den Qaersorssuaq, an dessen Fuße Kangerlussuaq mit seinen 600 Einwohnern liegt. "Wenn du auf Wanderschaft gehst, bist du nie lange alleine", erwähnten Reiseberichte - was stimmt.
Man begegnet Gleichgesinnten oder durchweg stets freundlichen und aufgeschlossenen einheimischen Inuits. Man lässt sich den Weg erklären oder erfährt, wohin mit Hilfe von Flug- oder Schiffsverbindung das nächste Reiseziel oder der nächste Arbeitseinsatz geht. (Es arbeiten viele Dänen auf Grönland, die alle paar Wochen den Dienst wechseln). So hatte ich durch einen Tipp einer Rucksack- Dänin eine Herde wildlebender Moschusochsen vor die Linse bekommen.
Jedoch mit gebührendem Abstand, denn die Vierbeiner haben eindrucksvolle Hörner und ein Guide empfahl etwas scherzend, schneller als der Ochse selbst zu sein, ihn müde zu machen, indem man fortwährend vor ihm um einen Stein herumläuft - oder sich eine Anhöhe zu suchen, was schon mal auf Grund fehlender Bäume nicht so einfach ist ...
Am letzten Tag und weit nach Mitternacht hat mich das atemberaubende Polarlicht kaum schlafen lassen. Immer wenn ein von der Sonne ausgeworfener Plasma- Strahl die Erde trifft und die Landschaft dann Sekunden- oder gar Minutenlang in fahles Licht taucht, hat man ein "aahhh und ooooh Feuerwerks-Staunen" aus den Fenstern der Anwohner rufen hören. Wohl weil mit Ende des arktischen Sommers auch die Polarlicht- Saison eröffnet wird.
Eines steht für mich fest: Wenn mir der Schöpfer noch ein weiteres Lebensjahr gewährt, werde ich Grönland nochmal besuchen, um dann auch Eisberge, Wale und mit etwas Glück Eisbären zu sehen.
Ich hab hier wegen der scharfkantigen Sounds den Waldorf Micro Q mal wieder zum Leben erweckt, den Rest teilen sich meist der Integra 7 und G2X.
Da ich den Sound und das Arrangement fürs Video geschrieben habe, ist der Track nicht so homogen, wie es die Länge vermuten lässt. Der Soundtrack und das Video dauern ca. 30 Minuten, die in 6 Kapiteln aufgeteilt sind:
00:00 Kangerlussuaq Encounter
07:19 Sediment Road
12:42 aqqartarfik - Meeting the Inland Ice
16:29 Point 660
21:19 nunaqarfia
24:43 Plasma Detector
Leider kann ich das Video hier auf MoM auf Grund der Dateigröße nicht hochladen. Hier der Youtube- Link zum HD- Video (Das 6 GB Full HD- Video hat den Upload leider nicht geschafft):
https://youtu.be/jtWwIcHoaQw
