30 Jahre RME Audio: Ein Rückblick
Im Jahr 2026 feiert RME Audio sein 30-jähriges Firmenjubiläum – ein Meilenstein, der in der Welt professioneller Audiotechnik durchaus Seltenheitswert hat. Seit der Gründung im Jahr 1996 hat sich das deutsche Unternehmen zu einem international anerkannten Hersteller von hochwertigen digitalen Audio-Interfaces, Wandlern und Peripherie-Lösungen entwickelt, die in Studios, bei Live-Produktionen, im Broadcast-Bereich und in Installationsprojekten weltweit zum Einsatz kommen.
Die Wurzeln von RME liegen in einer klaren Vision: innovative, zuverlässige und benutzerfreundliche Digital-Audio-Technologien zu schaffen, die sowohl technisch anspruchsvoll als auch praktisch im täglichen Einsatz sind. Diese Philosophie hat dem Unternehmen über die Jahre einen Ruf für technische Exzellenz und kompromisslose Produktqualität eingebracht.
Schon in den frühen Jahren nach der Gründung setzte RME erste Akzente in der Branche. Mit dem Digital Audio Monitor DAM-1 und frühen 24-Bit-PCI-Audiokarten positionierte sich RME in einem Markt, der damals gerade erst begann, sich vom analogen ins digitale Zeitalter zu bewegen. Produkte wie die DIGI24-Karte gehörten zu den ersten ihrer Art und legten den Grundstein für spätere Erfolge.
In den folgenden Jahren erarbeitete sich RME durch konsequente Eigenentwicklungen Anerkennung – vor allem durch die Kombination aus leistungsfähiger Hardware, stabilen Treibern und innovativer Software. Die Hammerfall-Serie aus den späten 1990er-Jahren etwa gilt bis heute als ein Meilenstein für niedrige Latenzzeiten und robuste Performance in computerbasierten Recording-Umgebungen.
Technologische Meilensteine und Produktentwicklung
Über die letzten drei Jahrzehnte zeigte RME immer wieder Innovationskraft:
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In den frühen 2000er-Jahren erweiterte RME sein Portfolio um die Fireface-Serie, die Profi-Interfaces mit zahlreichen Ein- und Ausgängen, umfassender Konnektivität und exzellenter Klangqualität bot.
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Die Weiterentwicklung dieser Serie führte im Jahr 2023 zur Fireface 802 FS mit moderner SteadyClock FS-Technologie, die eine besonders präzise digitale Taktung und noch geringeren Jitter ermöglicht – ein Vorteil für komplexe digitale Signalflüsse.
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Parallel dazu brachte RME immer wieder neue Generationen von Schnittstellen heraus, darunter USB- und Thunderbolt-basierte Modelle sowie Lösungen mit sehr hohen Kanalzahlen und flexiblen Routing-Optionen.
Ein zentraler Faktor für den Erfolg von RME ist die Unternehmensphilosophie der Eigenentwicklung aller wesentlichen Komponenten: von der Hardware über die Firmware bis hin zu den Treibern wird vieles „inhouse“ entwickelt. Dadurch kann RME eine außergewöhnlich hohe Stabilität und Kompatibilität sicherstellen – ein Vorteil, der von vielen professionellen Anwendern weltweit geschätzt wird.
RME heute: Weltweit im Einsatz, international vernetzt
Heute sind RME-Produkte in zahlreichen Produktionsumgebungen zu finden – von kompakten Heim- und Projektstudios bis zu großen Rundfunk- und Live-Produktionsstätten. Besonders hervorgehoben wird die Kombination aus niedrigen Latenzen, stabilen Treibern und flexiblen Routing-Optionen, die es Anwendern erlaubt, auch komplexe Setups zuverlässig und effizient zu betreiben.
Das Jubiläumsjahr 2026 begann für RME mit einer Präsenz auf wichtigen Branchenereignissen wie der NAMM Show im Januar sowie der ISE im Februar – Gelegenheiten, um mit der internationalen Audio-Community zu feiern und neue Entwicklungen vorzustellen.
Ein Ausblick in die Zukunft
Mit 30 Jahren Erfahrung im Rücken betont RME, dass es auch künftig darum gehen wird, seine Produktlinien weiterzuentwickeln und Antworten auf die sich wandelnden Anforderungen der professionellen Audioproduktion zu geben. Die Mischung aus Tradition, technischer Innovation und einer engen Anbindung an Anwenderbedürfnisse ist dabei ein zentrales Element der Firmenidentität.
In einer Branche, die von raschem technischem Wandel geprägt ist, bleibt RME ein Beispiel dafür, wie langfristiger Erfolg durch konstante Qualität, tiefe technische Expertise und echte Kundennähe entstehen kann – drei Jahrzehnte und darüber hinaus.
➤ Homepage: https://www.rme-audio.de
Kommentare
Sell The Tab vor 5 Tagen
Diese Digi-Serie ist fast 30 Jahre alt, da kann man schonmal darüber hinwegsehen, dass es keine Treiber mehr gibt. ;-)
Henk de Latra vor 18 Tagen
Stimmt, fast konkurrenzlos - ich bin mittlerweile aber größerer Fan von Sonic-Core (früher Creamware).
Meine 2 RME Karten (Digi 9652) werden leider schon lange nicht mehr mit aktuellen Treibern supportet. Letzter Treiber ist WinXP/2000. Meine fast identisch alten Creamware Boards werden bis heute mit Treibern versorgt und können auf aktuellen PC Umgebungen genutzt werden. Einziges Manko: PCI Steckplätze / aber da gibt es geile Lösungen mit externen Gehäusen (4x PCI auf eine PCIe Steckkarte).
Aber RME hatte damals z.B.die DigiCheck Software kostenlos mit im Bunde zu den Karten, das war schon ganz nice. Daher Happy Birthday
Alexander Supertramp vor 19 Tagen
Ja, RME ist da fast konkurrenzlos.
Ein Treiber-Support, der seines Gleichen sucht!
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