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Hier sind Gedanken, die wohl ein jeder kennen mag, festgehalten worden. Am Anfang ein bloßer Text, der nach einer Idee von Bernd Sitte alias Eigentlich in ein anderes Format gepackt wurde. Entstanden ist eine Art des Hörspiels; dies wiederum läßt meine Worte als Geschichte erscheinen. Alles in allem ist es ein Experiment – und ein Grund, warum ich mich nach langem Nachdenken dazu entschlossen habe, diese Erzählung hier zu veröffentlichen, ist der, daß ich wahnsinnig neugierig darauf bin, wie so etwas von Euch aufgenommen wird.
Mein Dank gilt in erster Linie Bernd (Eigentlich), der es auf professionelle Art und Weise verstanden hat, dies hier zu sprechen. Ich hoffe auf weitere „Projekte“ mit Dir!
Zum Text: er ist am 01.02.03 in den Abendstunden entstanden – als Teil eines Ganzen. Die Fortsetzung ist in Arbeit.
Sonja.
PS: ... in Liebe gelebt, mit Liebe geschrieben ...
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Ein Hauch dessen...
...was Heimat sein kann.
Bin unterwegs, auf der Suche. Suche nach den Dingen, die ich überall finden will – wer sucht schon gern ewig? Bewege mich in Zauberwelten; und doch ist alles Wirklichkeit, werden Träume zu Realitäten, die so verboten sind. Recht haben sie, die, die das verbieten. Kein Gönner wird sich finden – das weißt du, das weiß ich. Habe ich jetzt Schuldige gefunden? Und wann erhebe ich Anklage?
Ein Strudel der Wärme umgibt mich – wo war ich bis eben? In Zweifeln, in Gedanken... Und jetzt lasse ich mich davon tragen, in Vergangenheit, in Vertrauen.
Menschen begegnen mir, doch werde ich schauen, daß sie mich nicht begleiten. Eigensinn, geht es um das, was ich suche. Diese Freiheit wird mir gegönnt, treffe ich auf Menschen, Wesen, die dem entsprechen. Gibt es verkörperte Freiheit? Ich meine, sie gesehen zu haben.
Ferne Länder sind gar nicht so fern; sind sie doch oft nur einen Augenaufschlag von uns entfernt. Doch Verschließen wird zum Drang, wird normal – ich will auch gegen alles kämpfen... Und muß doch einfach nur die Augen aufmachen.
War in einem solchen fremden Land – ja bin es immer noch; trage es doch weiter in und mit mir. Wie leicht fällt es, der Verführung zu widerstehen? Manchmal zu leicht... für mich oft... und für dich? Und für dich, ja, auch dich meine ich...? Hat doch selbst die Mutter gesagt – hüte dich, und das Rotkäppchen hat es dann erfahren. Doch will ich eine Prinzessin sein, nicht auf der Erbse, nicht im Dornröschenschlaf – will nur diese Unschuld in mir tragen. Ich will mich nicht hüten... nicht einmal vor einem bösen Wolf. Was kann der mir denn schon? Zähne zeigen? Ach – er ist genauso hilflos in dieser Wüste da draußen; Hunger und Durst werden ihn plagen, ja, genau wie mich, so denn: soll ich mich vor ihm fürchten? Nein – gehe ihm nur aus dem Weg, weiß ich um die Gefahren... er wird mich verfolgen, schleichend und lauernd, um mich zu holen.
Doch nähere ich mich meinem Ziel. Dem Ort, den ich Heimat nenne, den ich Heimat schreie, erreiche ich ihn. Schreien vor Freude, vor Begeisterung, vor nicht Ausgelebtem... alles werde ich hinaus lassen, nur um empfangen zu werden und selbst empfangen zu können. Und dann hat mich die Heimat wieder – die Wärme, der Strudel.
Wann erhebe ich Anklage? Niemals... schau mir einfach nur zu... ein einziger Augenaufschlag genügt...
vague
<<<desert rose, erster teil
Mein Dank gilt in erster Linie Bernd (Eigentlich), der es auf professionelle Art und Weise verstanden hat, dies hier zu sprechen. Ich hoffe auf weitere „Projekte“ mit Dir!
Zum Text: er ist am 01.02.03 in den Abendstunden entstanden – als Teil eines Ganzen. Die Fortsetzung ist in Arbeit.
Sonja.
PS: ... in Liebe gelebt, mit Liebe geschrieben ...
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Ein Hauch dessen...
...was Heimat sein kann.
Bin unterwegs, auf der Suche. Suche nach den Dingen, die ich überall finden will – wer sucht schon gern ewig? Bewege mich in Zauberwelten; und doch ist alles Wirklichkeit, werden Träume zu Realitäten, die so verboten sind. Recht haben sie, die, die das verbieten. Kein Gönner wird sich finden – das weißt du, das weiß ich. Habe ich jetzt Schuldige gefunden? Und wann erhebe ich Anklage?
Ein Strudel der Wärme umgibt mich – wo war ich bis eben? In Zweifeln, in Gedanken... Und jetzt lasse ich mich davon tragen, in Vergangenheit, in Vertrauen.
Menschen begegnen mir, doch werde ich schauen, daß sie mich nicht begleiten. Eigensinn, geht es um das, was ich suche. Diese Freiheit wird mir gegönnt, treffe ich auf Menschen, Wesen, die dem entsprechen. Gibt es verkörperte Freiheit? Ich meine, sie gesehen zu haben.
Ferne Länder sind gar nicht so fern; sind sie doch oft nur einen Augenaufschlag von uns entfernt. Doch Verschließen wird zum Drang, wird normal – ich will auch gegen alles kämpfen... Und muß doch einfach nur die Augen aufmachen.
War in einem solchen fremden Land – ja bin es immer noch; trage es doch weiter in und mit mir. Wie leicht fällt es, der Verführung zu widerstehen? Manchmal zu leicht... für mich oft... und für dich? Und für dich, ja, auch dich meine ich...? Hat doch selbst die Mutter gesagt – hüte dich, und das Rotkäppchen hat es dann erfahren. Doch will ich eine Prinzessin sein, nicht auf der Erbse, nicht im Dornröschenschlaf – will nur diese Unschuld in mir tragen. Ich will mich nicht hüten... nicht einmal vor einem bösen Wolf. Was kann der mir denn schon? Zähne zeigen? Ach – er ist genauso hilflos in dieser Wüste da draußen; Hunger und Durst werden ihn plagen, ja, genau wie mich, so denn: soll ich mich vor ihm fürchten? Nein – gehe ihm nur aus dem Weg, weiß ich um die Gefahren... er wird mich verfolgen, schleichend und lauernd, um mich zu holen.
Doch nähere ich mich meinem Ziel. Dem Ort, den ich Heimat nenne, den ich Heimat schreie, erreiche ich ihn. Schreien vor Freude, vor Begeisterung, vor nicht Ausgelebtem... alles werde ich hinaus lassen, nur um empfangen zu werden und selbst empfangen zu können. Und dann hat mich die Heimat wieder – die Wärme, der Strudel.
Wann erhebe ich Anklage? Niemals... schau mir einfach nur zu... ein einziger Augenaufschlag genügt...
vague
<<<desert rose, erster teil
