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THE EYE – 暮 (KURE)
Studio live recording
VIDEO: https://www.youtube.com/watch?v=3sJxPVBSX7Q&t=643s
(Update 02.08.2026) War wirklich arg leise, sorry für diese Schlamperei.
Das monatelange Programmieren an einem Controller, der es mir ermöglicht, sämtliche Hardware von nur einen Platz aus zu steuern und ab jetzt das „Klammerspiel“ ablösen wird, war wohl die schwerste Arbeit. Dieses „Four SYNTHESE“ Panel lässt mich mühelos im Livespiel Midi-Kanäle, Oktaven, Latch- und Velocity Einstellungen, Cutoff, Reso und viel mehr für jeden Synth ändern, ohne jegliches Routing-Equipment anzufassen. Soweit zu einem weiteren Hobby von mir, was zur Zeit ja diskutiert.
Story:
Eine verlorene Seele steht allein auf den Klippen und blickt auf den endlosen Ozean. Vor ihm stirbt der Tag. Es ist die Stunde von Kure – der Moment, in dem das Licht vergeht und die Dunkelheit die Welt langsam verschlingt. In seinen Händen hält er eine geerbte Sanduhr und schaut dem lautlosen Fallen der Körner zu. Jedes Korn ist ein gelebtes Jahr, ein verlorener Traum, ein Schritt näher an die Kante des Seins. Die Natur hält den Atem an. Es herrscht eine absolute, fast unheimliche Stille. In dieser Stille nistet sich die große, quälende Frage in seinen Verstand ein: Wie wird es sein, wenn das letzte Korn fällt, wenn das Licht endgültig erlischt? Kommt das Ende als erlösender Frieden oder als kalte Leere?
Die Luft verändert sich, die Stille wird schwer, fast greifbar. Es ist kein Geräusch, das man mit den Ohren hört, sondern ein tiefes, schweres Pulsieren, das sich wie eine unsichtbare Faust auf seine Brust legt. Ein dumpfer, kalter Takt beginnt in der Tiefe der Existenz zu schlagen – unnatürlich, starr und völlig losgelöst vom Rhythmus der Natur.
Mit jedem dieser unbarmherzigen Schläge kriecht eine tiefe Beklemmung in den Mann empor. Die Dunkelheit am Horizont scheint nicht mehr nur zu fallen, sie scheint nach ihm zu greifen, synchron mit diesem düsteren, inneren Pochen. Es fühlt sich an, als würde die verbleibende Lebenszeit mit jedem rhythmischen Stoß regelrecht aus der Welt gepresst. Die Atmosphäre ist beklemmend, eng und bedrohlich. Die Natur ringsum wirkt plötzlich starr und kalt, als wäre alles Lebendige aus ihr gewichen.
Auch des Meeres Kinder schlagen wilder gegen die Felsen, getrieben von dem unsichtbaren Takt, der alles zu dominieren scheint. Der alte Mann klammert sich an das, was ihm geblieben, der letzte Rest von Bewegung in der Sanduhr verrinnt. Die Dämmerung geht dem Ende entgegen, die schwarze Dunkelheit übernimmt.
INSTRUMENTE:
Roland JD-800 / Waldorf IRIDIUM / Gamechanger Audio MOTORSYNTH MKII / Roland V-SYNTH / Clank URANOGRAPH / Elta Music SOLAR 42N / Roland XP-30 / Arturia POLYBRUTE / Viscount OBERHEIM OB12 / ASM HYDRASYNTH
CONTROLLER:
Ctrlr "FOUR SYNTHESE"
VOCALS/ VOICE / MIC:
DAW RECORDING:
Sequoia 17
EFFEKT/ FILTER:
Strymon BIG SKY / Gamechanger Audio AUTO REVERB / Mooer OCEAN MACHINE / Endorphines GHOST
VOCALS/ VOICE / MIC:
SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Studio live recording
VIDEO: https://www.youtube.com/watch?v=3sJxPVBSX7Q&t=643s
(Update 02.08.2026) War wirklich arg leise, sorry für diese Schlamperei.
Das monatelange Programmieren an einem Controller, der es mir ermöglicht, sämtliche Hardware von nur einen Platz aus zu steuern und ab jetzt das „Klammerspiel“ ablösen wird, war wohl die schwerste Arbeit. Dieses „Four SYNTHESE“ Panel lässt mich mühelos im Livespiel Midi-Kanäle, Oktaven, Latch- und Velocity Einstellungen, Cutoff, Reso und viel mehr für jeden Synth ändern, ohne jegliches Routing-Equipment anzufassen. Soweit zu einem weiteren Hobby von mir, was zur Zeit ja diskutiert.
Story:
Eine verlorene Seele steht allein auf den Klippen und blickt auf den endlosen Ozean. Vor ihm stirbt der Tag. Es ist die Stunde von Kure – der Moment, in dem das Licht vergeht und die Dunkelheit die Welt langsam verschlingt. In seinen Händen hält er eine geerbte Sanduhr und schaut dem lautlosen Fallen der Körner zu. Jedes Korn ist ein gelebtes Jahr, ein verlorener Traum, ein Schritt näher an die Kante des Seins. Die Natur hält den Atem an. Es herrscht eine absolute, fast unheimliche Stille. In dieser Stille nistet sich die große, quälende Frage in seinen Verstand ein: Wie wird es sein, wenn das letzte Korn fällt, wenn das Licht endgültig erlischt? Kommt das Ende als erlösender Frieden oder als kalte Leere?
Die Luft verändert sich, die Stille wird schwer, fast greifbar. Es ist kein Geräusch, das man mit den Ohren hört, sondern ein tiefes, schweres Pulsieren, das sich wie eine unsichtbare Faust auf seine Brust legt. Ein dumpfer, kalter Takt beginnt in der Tiefe der Existenz zu schlagen – unnatürlich, starr und völlig losgelöst vom Rhythmus der Natur.
Mit jedem dieser unbarmherzigen Schläge kriecht eine tiefe Beklemmung in den Mann empor. Die Dunkelheit am Horizont scheint nicht mehr nur zu fallen, sie scheint nach ihm zu greifen, synchron mit diesem düsteren, inneren Pochen. Es fühlt sich an, als würde die verbleibende Lebenszeit mit jedem rhythmischen Stoß regelrecht aus der Welt gepresst. Die Atmosphäre ist beklemmend, eng und bedrohlich. Die Natur ringsum wirkt plötzlich starr und kalt, als wäre alles Lebendige aus ihr gewichen.
Auch des Meeres Kinder schlagen wilder gegen die Felsen, getrieben von dem unsichtbaren Takt, der alles zu dominieren scheint. Der alte Mann klammert sich an das, was ihm geblieben, der letzte Rest von Bewegung in der Sanduhr verrinnt. Die Dämmerung geht dem Ende entgegen, die schwarze Dunkelheit übernimmt.
INSTRUMENTE:
Roland JD-800 / Waldorf IRIDIUM / Gamechanger Audio MOTORSYNTH MKII / Roland V-SYNTH / Clank URANOGRAPH / Elta Music SOLAR 42N / Roland XP-30 / Arturia POLYBRUTE / Viscount OBERHEIM OB12 / ASM HYDRASYNTH
CONTROLLER:
Ctrlr "FOUR SYNTHESE"
VOCALS/ VOICE / MIC:
DAW RECORDING:
Sequoia 17
EFFEKT/ FILTER:
Strymon BIG SKY / Gamechanger Audio AUTO REVERB / Mooer OCEAN MACHINE / Endorphines GHOST
VOCALS/ VOICE / MIC:
SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
