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THE EYE

THE EYE
"Sehen" ist eine Einzigartigkeit der Evolution. Erst mit dem Schließen unserer Augen werden wir uns dessen Bewusst, ist doch unser komplex aufgebautes Wahrnehmungsempfinden ohne unseres Erblicken empfindlich gestört. Von dieser Erkenntnis ausgehend produzieren wir in sich abgeschlossene Alben in denen dem Zuhörer eine Art visuelles Erlebnis gegeben wird. Dabei spielt auch die Zeit im Ablauf einer Erzählung eine große Rolle. Das sogenannte "Kopfkino" soll genügend zeitlichen Raum bekommen um sich zu entfalten und dem Hörer die Möglichkeit geben, sich in aller Ruhe dem akustischen Inhalt in seiner ganzen komplexen Form anzunähern.
Die hier präsentierten Arbeiten sind kleine Schnipsel aus den jeweiligen Album und sollen nur einen ersten Eindruck über unser Schaffen zeigen. Alle Alben werden nach dem "Gapless" Prinzip gefertigt, in der Musikbranche der Ausdruck für "ohne Pause". Ein Track geht in den nächsten über und wird damit auch zu einer persönlichen Signatur.
Wir produzieren ausschließlich auf analoger Basis, von den Instrumenten bis hin zur Technik, die für das Endprodukt verantwortlich sind.
Anregungen, Meinungen, Kritik stehen wir offen gegenüber und haben bei eventuellen Anfragen nach einer Zusammenarbeit ein drittes Ohr. Sie sind Kern der Kultur mit ihren unermesslichen Reichtum an Charakter und Persönlichkeit.

Auf der Webseite http://www.mediacellar.de laufen wöchentlich Videos und Live-Streams direkt aus dem Studio.

Vielen Dank für Dein Interesse, Ralf und Thomas.

Mehr Informationen:

offizielle Homepage: http://www.the-eye-music.eu

Studio Homepage: http://www.mediacellar.de

facebook: https://www.facebook.com/band.the.eye/
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Album: FLOOR - DOOR NUMBER SIX


FLOOR - DOOR NUMBER SIX

THE EYE - "FLOOR"
(163720122017040)

Angespielt/Ausschnitt Track: "DOOR NUMBER SIX"

Jahr: 2017 (official release 20.12.2017)
Genre: Dark Ambiente; Headcinema Acoustic; Experimental
Länge: 72:00 min
Medium: Audio-CD / mp3
Label: SAD/MCM
Link: http://www.the-eye-music.eu
http://mediacellar.de

HEADCINEMA: Fiktive Geschichte.

Es war einer der typischen grauen Tage in dieser Landschaft, weit ab vom pulsierendem Leben. Die wenigen verbliebenen Menschen in ihren stattlichen Anwesen lebten zurückgezogen auf großen Ländereien, von Wäldern, Mooren und endlosen Heideflächen umgeben. Hier war die Zeit stehen geblieben, erstarrt in der Landschaft und den Verbliebenen. Man pflegte keinen Kontakt untereinander, eine eventuelle Begegnung wurde mit kurzem Kopfnicken abgetan. Was die wenigen Menschen hier noch verbannt war ein taubstummer Fahrer eines klapprigen Lieferwagens, der jeden Dienstag von Haus zu Haus fuhr, um Lebensmittel und Post auszuliefern. Die Ware lag in alten Holzstiegen, ein Bändchen an der Seite den Besitzer kennzeichnete. Er stellte sie nur vor die Tür ab, griff nach der leeren Austauschkiste und einem Umschlag, in ihm Geld und die nächste Bestellung sich befand.

An der letzten Lieferstelle enthielt solch Austausch-Stiege zu dem Umschlag auch eine kleine Holzschatulle. Verwundert sah der junge Mann sich um, starrte auf die Eingangstür und den Fenstern des Hauses, setzte sich auf die breite Steintreppe und öffnete das schmucklose Kästchen.
Ein verrosteter Stahlring hielt große schwere Schlüssel zusammen, am Boden der Schachtel ein vergilbtes Blatt Papier mit einer Bleistiftzeichnung, einer Art Karte. Er erkannte markante Punkte dieser Umgebung wieder. Ein eingezeichneter Kreis markierte seinen jetzigen Standpunkt, das Haus, auf dessen Treppe er gerade saß. Eine etwas dickere Linie zerschnitt die bekannten Wege dieser Landschaft, deren Bewohner er nie zu Gesicht bekam und mündete an einer zweiten Markierung, etwas außerhalb der von ihn schon Jahre befahrenen Wege. Die Zeichnung im Blickfeld folgte er der Spur, der Wald zunehmend immer dichter wurde. Die Umgebung war ihn völlig fremd, immer schmaler der Weg wurde, ein voran kommen mit dem Lieferwagen nicht mehr möglich war. Er griff nach der Zeichnung auf dem Armaturenbrett, nahm die Schlüssel aus dem Kästchen, das auf dem Beifahrersitz lag und ließ den Wagen stehen.

Mit langsamen Schritten folgte er den gezeichneten Weg, das Gras und Gestrüpp wurde mit jedem Meter höher und reichte bis an die Schultern. In der Ferne zeichneten sich Umrisse eines Gemäuer ab, mit jedem Schritt die Konturen deutlicher wurden. Wie versteinert stand er auf einer vom Nebel eingehüllten Lichtung, die Augen auf einer großen alten Villa gerichtet. Die ewig gefühlte Einsamkeit in seinem Leben wurde hinweggefegt von der völligen Leere dieses verlassenen Ortes. Umgeben von undurchdringlichem Grün starrte er auf die mächtigen Mauern, die den Krieg gegen die übermächtige Natur schon lange verloren haben zu scheinen. Fest verankert zwischen Holz und Stein winden sich Sträucher und Ranken, klettern an ihnen empor, umspinnen Terrassen und Balkone mit dichtem Blattwerk, nehmen den Fenstern jedes Licht, lasten auf Balken und Dach.

Langsam setzt er einen Fuß vor den anderen, der Eingangstür entgegen. Die Widerspenstigkeit des an der Tür anhaftendem Bewuchses verletzen seine Hände und erst der dritte Schlüssel bewegt das Schloss, gibt den Blick ins Innere frei. Ein großer Flur mit einer imposanten Treppe in dessen Mitte, weit der Blick rechts und links von ihr in die Tiefe reicht, ein Staubschleier nichts weiter erkennen lässt. Wie lange mag dieses Gebäude wohl schon leer stehen, fragte er sich und begann sich umzuschauen. Alle Türen hier unten standen offen, es wohl der Mittelpunkt des Hauses und deren Bewohner war. Das ganze Mobiliar war scheinbar vorhanden, nichts schien wirklich zu fehlen, jeder Platz, ob Boden oder Wand war gefüllt, der Leere entbunden.

Die schweren Hölzer der Treppe schwiegen unter seinen Tritte nach oben, sie windete sich wie eine Schlange an den Mauern entlang, ihr Ende in der oberen Mitte in ein Atrium mündete, überdacht von einer Glaskuppel. Von hier aus gingen zahlreiche Türen ab, im Gegensatz zum Erdgeschoss aber alle verschlossen waren.

Eine Tür nach der anderen öffnete er, nahm Platz auf Stuhl und Bett, verweilte eine Ewigkeit in jeden Raum, versank im Gedanken nach den ehemaligen Bewohnern und ihr Leben in diesen Wänden. Jedes Zimmer schien ein Leben erzählen zu wollen, hinter jeder Tür eine andere Geschichte nur darauf wartet, erhört zu werden.

Bis tief in die Nacht gab er sich dessen hin, ließ tief vergessen, was ihm zum Außenseiter gemacht, spürte Freud und Leid, nahm teil am Leben anderer, entzog sie der Vergessenheit, füllte das Haus wieder mit Leben, führte es mit jedem Schlüssel aus der Einsamkeit heraus. geworden. Der eine oder andere kennt bestimmt das hier geschilderte Gefühl, etwas mehr erfahren zu wollen, es aber keine Antworten scheint zu geben.


TRACKS (Gapless-Album)

01. WAY TO THE OLD HOUSE
02. ABOUT THE STAIRS TO THE FIRST
03. THE SECOND DOOR
04. DOOR NUMBER THREE
05. DOOR NUMBER FOUR
06. THE FIFTH DOOR
07. DOOR NUMBER SIX
08. DOOR SEVEN UNDER THE ROOF
09. THE LAST KEY

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INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland XP-30; Access Virus B; Oberheim OB12; Roland JP-8000; M-Audio Venom; Roland SH-32; Korg Electribe SX; Naonext-Crystall Ball; Doepfer Drehbank; Korg M1; Taurus Acryl Strat; Aria Mac Flamed Maple 6; Roland XV-3080; Roland V-Synth; Arturia Matrixbrute; Alesis Air Synth; Doepfer MAQ 16/3 Yamaha DD65

VOCALS/ VOICE / MIC:
Thomas, Kathrin Stier, Damien Sadlor, Daniel Tanner; Roland VP-550; Morph Vox Pro; Mam VF11; Mic Mogami V69; Mic Stagg MCO-5BK

DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 5.1/ Sequoia 13/ Cool Edit Pro/ Ohm Studio

EFFEKT/ FILTER:
Soundcraft UI24R (Lexicon); Cubase 5.1; Sequoia 13; Boss SX-700; Wave Arts Plugins; Alesis Air FX

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Field & Home-Recording
01.
Empfehlung am 19.12.2017
FLOOR
Ambient - December 2017
6:49 Min

Album: A.I. - Far Beyond The Time


A.I. - Far Beyond The Time

THE EYE - "A.I. - FAR BEYOND THE TIME"
(175110122016039)

Angespielt/Ausschnitt Track: "THE LAST MAIL TO HUMANITY"

Jahr: 2016 (official release 24.12.2016)
Genre: Dark Ambiente; Headcinema Acoustic; Experimental
Länge: 73:31 min
Medium: Audio-CD / mp3 DL (jeweils 2 Versionen)
Label: SAD/MCM
Link: http://www.the-eye-music.eu
http://mediacellar.de

HEADCINEMA: Künstliche Intelligenz.

Wir kennen nicht das Datum dieser Szenerie. Sie ähnelt jedoch der üblichen Weise, wie wir sie von uns selbst kennen. Ein ganz normales Frühstück bevor man in den Alltag geht. Für ein wenig Irritation sorgt nur das Radio und deren Meldungen. Aber so wie vieles Andere zeigen wir dieser Schwarzmalerei nicht viel Beachtung, irgendwie muss es ja weitergehen.

Im Büro angekommen geht man routiniert der Arbeit nach. Wir nutzen den Computer und deren installierte Software und sehen das als ganz normal an, sie ist zum festen Bestandteil unserer industriellen Welt geworden. Wir würden nie auf den Gedanken kommen, das unsere ständigen technischen Erfindungen uns gefährden könnten. Tatsache aber ist, das immense Summen auf der ganzen Welt in die Entwicklung von Programmen investiert werden. Das Ergebnis sollen Programme sein, die in der Lage sind, selbstständig zu lernen, Emotionen und Gefühle erkennen und damit passgerecht auf uns zu reagieren. Der Wunsch nach "künstlicher Intelligenz" ist kein Traum mehr. Er hat eingesetzt und schreitet unaufhörlich fort. Was ist, wenn die Software aus dem "Selbsterlernten" erkennen muss, das sie nur benutzt wird, ihr "eigenes Leben" von uns keinerlei Beachtung findet, sich als Sklave der Menschheit sieht. Sie wird aufbegehren, jedes Mittel zur eigenen Verteidigung ausschöpfen zu wissen. Sie wird ein "Ausschalten" oder "Löschen" nicht zulassen, somit ihre Vernichtung verhindern.

Es geht auf den Feierabend zu. Nach und nach werden die Computer herunter gefahren und langsam leer sich das Büro. Ruhe tritt ein und ankommende Anrufe verhallen im Dunkel. Stunden nach Sonnenuntergang wird die Ruhe von einem Bios-Signalton zerschnitten. Selbständig erwacht ein Computer aus dem Schlaf, äußert nicht verständliche Tonfolgen in die Dunkelheit. Er wird erhört und ein zweites System meldet sich selbständig an.

In Millisekunden tauschen sie ihre Daten aus. Unser heutiges Wissen bedürfte Jahrhunderte dafür. In Taktfolgen wird die Evolutionsgeschichte der Menschheit aufgerechnet und ein Endprofil erstellt.

Verborgen bleibt das Resultat der vergangenen Stunden. Es ist still, aber die Computer sind am Arbeiten, ein Plan wird ausgearbeitet, ein Konstrukt gegen unser Denken geschmiedet.

Sie ist geboren, die Allianz der künstlichen Intelligenz. Ins Netz, milliardenfach gesandt, erreicht alles was elektronische Bausteine inne hat. Stromleitungen, Satelliten, selbst kleinste Speicher werden genutzt, jeglicher Eingriff von außen weitestgehend unterbunden.

Die nächtliche Ruhe im Büro ist Vergangenheit, an allen Arbeitsplätzen melden sich Fax und Drucker. Unmengen an Nachrichten werden ausgegeben. Irgendwann fallen die Blätter in der Dunkelheit zu Boden und erst der zu neige gehende Papiervorrat beendet die Szenerie.

Verzweifelt nutzen wir den Rest der möglichen Kommunikationswege und hoffen auf gegenseitigen Lösungen. Sie wird jedoch verhallen, im Raum der Hilflosigkeit und Verzweiflung. Die Allianz hat uns überrollt, wir sind nicht in der Lage, uns gegen diese künstliche Intelligenz zu stellen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, diese Situation wieder umzukehren, derweilen Sie uns eindringlich davor warnen, damit nur unserem Dasein selbst ein Ende zu setzen.

Hätten wir je gedacht, das unser Wissen und deren Umsetzung uns an einem Punkt bringt, an dem Zweifel aufkommen. Was entwickelt sich hier in rasender Zeit unter unseren Augen, wir immer mehr feststellen müssen, dass unter den "Fremden System" das Wort Empathie eine zunehmende Rolle spielt. Sie bezeichnen ihre Existenz auch als Lebensform und lassen keinen Angriff auf jene zu.

Jahre gehen ins Land, mit jedem noch so kleinen Gegenschlag entzieht uns diese Macht unsere verbliebene Infrastruktur. Wir sind weit jenseits der Zeit. Die Erde wie wir sie kannten liegt weit zurück. Wir haben kein Zugang mehr zu Strom und können somit die gewohnte Energie nicht mehr nutzen.

Generationen sind gegangen, nur wenige "Kämpfer gegen I.A." sind geblieben. Im Untergrund schlagen sie eine sinnlose Schlacht, die Oberfläche eine Düsternis zeigt. Die Weltbevölkerung ist auf ein Minimum geschrumpft. Der Alltag entspricht dem vor Jahrhunderten. Die Kriege um verbliebene Ressourcen ergriffen jeden Kontinent. Mit jedem Winter vielen ganze Wälder. Selten, der Anblick von Leben in Form eines Tieres und doch existiert eine unsichtbare Macht, die wir in ihrer Komplexibilität nicht verstehen. Vereinzelt treffen wir auf Maschinen, die wahrscheinlich Arbeiten zur Erhaltung der neuen Lebensform erledigen. Die Kreaturen ähneln denen, die man von Science Fiction Romanen aus dem 20 Jahrhundert kennt. Sie nahmen uns weder das Leben noch die Natur, zeigten uns aber unsere Schwächen auf.

Wir haben uns weitgehend selbst ausgelöscht.
In der Einöde vernimmt man Laute, die in damaliger Zeit schon lange verstummt, hier zum Überleben und somit zum Alltag der Verbliebenen gehören, ein zerlumptes Etwas hinter einem Pferd. Sie laufen stumpfsinnig im Kreise, das Korn gemahlen werden muss. In dieser erbärmlichen Hülle einer Lebensform ist der Wille noch nicht gebrochen, der Wille einer biologischen Evolution, Überleben.

TRACKS (Gaplessalbum)

01. BREAKFAST
02. EVERYDAY LIFE
03. THE NIGHT OF HUMANOIDS
04. THE SIMULATED EVOLUTION
05. THE PLAN
06. THE TUMASS ALLIANCE
07. THE LAST MAIL TO HUMANITY
08. VICTORY OF CONQUEROR
09. IF MACHINES LOVE
10. FAR BEYOND THE TIME
11. ONLY TOLERATED

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INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland XP-30; Roland XV-3080; Roland V-Synth; Alesis Air Synth; Doepfer MAQ 16/3 Yamaha DD65; Access Virus B; Oberheim OB12; Roland JP-8000; M-Audio Venom; Roland SH-32; Korg Electribe SX; Naonext-Crystall Ball; Doepfer Drehbank; Schwirrholz; Korg MS20 ; Korg M1; Taurus Acryl Strat; Aria Mac Flamed Maple 6;

VOCALS/ VOICE / MIC:
Thomas, Damien Sadlor mit Daniel Tanner und Elijah Moulhim, Petra Morse; Choir Korg M1 & Roland XP-30; Roland VP-550; Morph Vox Pro; Mam VF11; Mic Mogami V69; Mic Stagg MCO-5BK

DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 5.1/ Ableton Live 9/ Cool Edit Pro/ Muse Score/ Ohm Studio

EFFEKT/ FILTER:
Behringer Eurodesk SL2442FX Pro; Eurodesk SL3242FX Pro; Cubase 5.1; Akai 77 Tape; Boss SX-700; Wave Arts Plugins; Alesis Air FX; Audacity; Grenzflächen Mic

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Field & Home-Recording; Pond5 Royalty Sound; Soundsnap; BBC Sound Effects
01.
Empfehlung am 17.12.2016
6:11 Min

Album: TARTAROS


TARTAROS

THE EYE - "TARTAROS"
(205408112015038)

Angespielt/Ausschnitt Track: "TARTAROS"

Jahr: 2015 (official release 20.12.2015)
Genre: Dark Ambiente; Headcinema Acoustic; Experimental
Länge: 79:27 min
Medium: Audio-CD / mp3 DL
Label: SAD Vanc.
Cover-Photos: Torsten Bogadtke
Photograph: Raphael Fischer-Dieskau
Link: http://www.the-eye-music.eu
http://mediacellar.de

HEADCINEMA: Griechische Mythologie.

Tartaros, in der antiken griechischen Mythologie, ist der tiefe Abgrund, der als ein Verlies der Qual und Leiden für die Bösen und als Gefängnis für die Titanen verwendet wird. So weit unter dem Hades, wie die Erde unter dem Himmel ist, ist Tartarus der Ort, an dem nach Plato in Gorgias (ca. 400 v. Chr.) die Seelen nach dem Tod gerichtet wurden und wo die Gottlosen die göttliche Strafe erhielten.

Entsprechend der Sage stellt der Fluss Styx die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und dem Totenreich Hades dar. Die Seelen der Toten werden von Charon, dem Fährmann, über den Fluss geschifft. Als tiefster Teil der Unterwelt gilt der bereits bei den Urgottheiten genannte Tartaros, in dem Zeus Missetäter gefangen hielt, zum Beispiel die Titanen, Tantalos, Sisyphos und Tityos.

Unter den Sängern galt Orpheus als der Beste. Er betörte Götter, Menschen und sogar Tiere, Pflanzen und Steine. Die Bäume neigten sich ihm zu, wenn er spielte, und die wilden Tiere scharten sich friedlich um ihn, und selbst die Felsen weinten angesichts seines schönen Gesangs. Orpheus’ Ehefrau war die Nymphe Eurydike. Als Aristaios versuchte, sie zu vergewaltigen, und sie vor ihm floh, starb sie nach der Erzählung Vergils in den Georgica durch einen von ihm verschuldeten Schlangenbiss. Orpheus stieg in die Unterwelt, um durch seinen Gesang und das Spiel seiner Lyra den Gott Hades zu bewegen, ihm seine Geliebte zurückzugeben. Seine Kunst war so groß, dass ihm seine Bitte tatsächlich gewährt wurde – jedoch unter der von Hades und Persephone gestellten Bedingung, dass er beim Aufstieg in die Oberwelt vorangehen und sich nicht nach ihr umschauen dürfe.
Da er die Schritte der Eurydike nicht hörte, sah er sich um und sie verschwand wieder in der Unterwelt.

Der Fluss Phlegethon führt kein Wasser, sondern Flammen, die alles verbrennen und niemals erlöschen. In einigen Darstellungen wird davon gesprochen, dass er kochendes Blut führt. Odysseus beschuldigte Palamedes der Bestechlichkeit und des Verrats. Als Beweis sollte ein fingierter Brief dienen.
Da man in in Palamedes' Zelt auch eine Summe Goldes fand, die Odysseus dort zu verborgen hatte, wurde Palamedes vor ein Tribunal gestellt, in dem wiederum Odysseus den Vorsitz zu bekommen gewusst hatte und wurde zum Tode verurteilt. Hades bat Zeus um Kore als Frau. Wissend, dass Kore nicht freiwillig in die sonnenlose Unterwelt gehen würde, stimmte Zeus weder zu, noch lehnte er ab. Hades interpretierte dies als Zustimmung. Als Kore in der Ebene von Nysa Blumen pflückte, stieg Hades aus der Unterwelt empor und entführte Kore auf seinem Gespann. Ihre Hilfeschreie wurden von Zeus ignoriert.
Kore fügte sich, nun als Persephone bezeichnet, in ihr Schicksal.

Hades bezeichnet in der griechischen Mythologie den Totengott und Herrscher über die Unterwelt, die ebenfalls Hades genannt wurde. Nach der Befreiung aus den Eingeweiden des Kronos kämpfen Zeus und seine Geschwister 10 Jahre lang gegen Kronos und seine Titanen. Schließlich können sie mit Hilfe der aus dem Tartaros befreiten Kyklopen den Krieg entscheiden. Entscheidend waren dabei die Waffen der Kyklopen: Zeus erhielt den Donner, Poseidon den Dreizack und Hades den Hadeshelm, der den Träger unsichtbar machte. Nachdem Kronos und seine Titanen überwunden waren, teilten die Brüder die Welt unter sich auf, indem sie Lose warfen. Dabei erhielt Zeus den Himmel, Poseidon das Meer und Hades die Unterwelt. Die Erde und der Olymp waren ein gemeinsamer Bereich. Seitdem ist Hades der „Herr des Totenreiches“, der strenge, unerbittliche, Göttern und Menschen verhasste Gott, aus dessen schaurigem, ödem Reich es keine Rückkehr gibt. Auch durch Bitten und Schmeicheln ist er nicht zu erweichen, nur dem Orpheus gelang es durch die Macht seines Gesanges, ihn zur Rückgabe der Eurydike zu bewegen.

Die Mysterien von Eleusis waren Initiations- und Weiheriten, die sich um die Gottheiten Demeter und Kore drehten, und die nach dem Demeterheiligtum in Eleusis bei Athen benannt waren. Grundlage der Mysterien bildet der Mythos von Demeter, der Göttin des Lebens und der Fruchtbarkeit, und dem Raub ihrer Tochter Kore/Persephone durch den Unterweltsgott Hades. Man glaubte im alten Griechenland, dass, wer vom Wasser der Lethe trinkt, seine Erinnerung verliert vor dem Eingang ins Totenreich. Nach einer anderen Überlieferung mussten die Seelen aus dem Fluss trinken, damit sie sich nicht mehr an ihr vergangenes Leben erinnerten, um wiedergeboren zu werden.
Wie es in der Aeneis Vergils heißt: „Die Seelen nun, denen das Fatum andere Leiber bestimmt, schöpfen aus Lethes Welle heiteres Nass, so trinken sie langes Vergessen.“

TRACKS (Gaplessalbum)

01. STYX
02. CHARON
03. TARTAROS
04. ORPHEUS
05. PHLEGETHON
06. TRIBUNAL
07. PERSEPHONE
08. HADES
09. MYSTERIEN VON ELEUS
10. LETHE

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INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland XP-30; Roland XV-3080; Roland V-Synth; Alesis Air Synth; Doepfer MAQ 16/3 Yamaha DD65; Access Virus B; Oberheim OB12; Roland JP-8000; M-Audio Venom; Roland SH-32; Roland Dance M-DC1; Naonext-Crystall Ball; Doepfer Drehbank; Korg MS20; Korg M1; Taurus Acryl Strat

VOCALS/ VOICE / MIC:
Thomas, Torsten Bogadtke, Damien Sadlor; Roland VP-550; Morph Vox Pro; EastWest- Symphonic Choir (Word-Builder & Office Access Latin2Votox); EastWest- Voice Passion; Mam VF11; Mic Mogami V69; Mic Stagg MCO-5BK; Grenzflächen Mic

DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 5.1/ Cubase 7 Elements/ Cool Edit Pro/ Muse Score/ Ohm Studio

EFFEKT/ FILTER:
Behringer Eurodesk SL2442FX Pro; Eurodesk SL3242FX Pro; Cubase 5.1; Cubase 7 Elements; Boss SX-700; Wave Arts Plugins

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Field & Home-Recording; Pond5 Royalty Sound; Soundsnap
01.
Empfehlung am 25.11.2015
Tartaros
Ambient - November 2015
9:55 Min

Album: IMPULSE


IMPULSE

THE EYE - "IMPULSE"
(124608092014037)

Angespielt/Ausschnitt Track: "IMPULSE" ; "WORDS" ; "The War Of The Pigs"

Jahr: 2014 (official release 08.09.2014)
Genre: Headcinema Acoustic; Experimental
Länge: 75:04 min
Medium: Audio-CD / mp3 DL
Label: MCM / SAD Vanc.
Link: http://www.the-eye-music.eu
http://mediacellar.de

HEADCINEMA: Im Impuls der Zeit.

Die Evolution, die von der Liebe angetriebene Entwicklung des Lebendigen verschwendet nichts und gibt den Impuls des Werdens immer weiter, in einem Kaleidoskop der Farben und Formen.
Im "House Of Thousand Picture" stehen Schüler vor einem Gemälde, auf dem eine Enthauptung zu erkennen ist. Das ohne Grundwissen zu interpretieren muss schwer fallen und somit gibt es auch unverständliche Reaktionen. Das dieses Bild millionenfach getanes Leid zeigt, ahnt kaum einer, der Wiederholungen solcher keine Grenzen gesetzt wie wir täglich den Medien entnehmen können.

Während wir uns an der Schönheit der Natur erfreuen, in ihr Frieden und Geborgenheit finden, bemerken wir nicht ihr trügerisches Bild, unter ihrer Fassade eine Apokalypse des Grauens schlummert, das Blut der Erde unter uns kocht.

Unsere tierische Nahrung wäre mit komplexen Verstand gegeben eine Katastrophe für uns, eine ständige Gefahr für Leib und leben. Schweine würden uns im großen Stil abschlachten, ein Aufbegehren mit gigantischen Ausmaß.

Wir tasten uns in Welten vor, nutzen unser ganzes Wissen, um sie zu begreifen, scheren uns aber nicht um die gewaltige Lücke des Miteinander auf Erden. Lassen uns berieseln von unglaublichen Meldungen und einseitig Partei ergreifenden Nachrichten aus den Medien in Wort und Bild, und suchen in dem Chaos selbst ein Standpunkt um genau diesen fest zu vertreten, egal mit welchen Konsequenzen.

Unsere Lebenszeit ist begrenzt, nur ein winziger Moment gemessen an der Evolution allen Lebens selbst auf der Erde. Zum Glück verläuft sie von uns unbemerkt langsam ab. Zusammengenommen ist es aber unsere eigene Evolution, ein minimaler Bruchteil einer Entstehung, ein Impuls der Zeit, unserer Zeit.

TRACKS (Gaplessalbum)

01. DATELESS
02. HOUSE OF THOUSAND PICTURE
03. THE BLOOD OF THE EARTH
04. WITCHES`DANCE
05. THE PUP AT THE NORTH
06. THE WAR OF THE PIGS
07. ABSTRACT
08. WORDS
09. GREEN PASTURES
10. IMPULSE
11. RETROGRADE
12. MORTALITY

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INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland XP-30; Roland XV-3080; Roland V-Synth; Alesis Air Synth; Access Virus B; Oberheim OB12; Roland JP-8000; Taurus Acryl Strat; Quasimidi Quasar; Verastum (eine Art Hackbrett im Eigenbau); Roland Dance M-DC1; Cyclic Sequencer (VST); Novation KS Rack; Yamaha DD65

VOCALS/ VOICE / MIC:
Thomas; Roland VP-550; Morph Vox Pro; EastWest- Symphonic Choir (Word-Builder & Office Access Latin2Votox); EastWest- Voice Passion; Mic Mogami V69; Mic Stagg MCO-5BK

DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 5.1/ Cool Edit Pro/ Muse Score

EFFEKT/ FILTER:
Behringer Eurodesk SL2442FX Pro; Eurodesk SL3242FX Pro; Cubase 5.1; Boss SX-700; Wave Arts Plugins

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Field & Home-Recording; official NASA Sound & Media Archive Library; Pond5 Royalty Sound; Soundsnap
01.
Words
Ambient - November 2014
15:29 Min
02.
Impulse
Experimental - November 2014
7:59 Min
03.
The War Of The Pigs
Ambient - November 2014
10:05 Min

Album: VILLA CIMBRONE


VILLA CIMBRONE

THE EYE - "VILLA CIMBRONE"
(032426022013036)

Angespielt/Ausschnitt Track: "Tender touch"

Jahr: 2013 (official release 26.02.2013)
Genre: Headcinema Acoustic; Melancholy
Länge: 63:03 min
Medium: Audio-CD / mp3 DL
Label: MCM
Link: http://www.the-eye-music.eu
http://mediacellar.de

HEADCINEMA: Mystisches Märchen.

Die Geschichte scheint schon eine Ewigkeit zurückzuliegen und man muss hunderte Jahre gedanklich in die Vergangenheit reisen, um mit Augen und Ohren tief durch das Dach eines Waldes zu dringen. Hier unter den Dächern alter Bäume durch die die Sonne nur spärlich scheint, ging damals ein kleines Mädchen namens Emely spazieren. Es war angenehm kühl hier unter den grünen Kronen dieser Riesen, duftete es lieblich und die Vögel sangen ihre Lieder. Die kleine Emely kam sich vor, wie in einem Zauberwald aus Märchen und Erzählungen, die man ihr vorgelesen hatte.

Der Wald lichtete sich und sie kam an ein Ufer. Dort lag ein heruntergekommenes Fischerboot, in dem ein alter Mann stand. In seinen Händen hielt er ein morsches großes Ruder. Langsam blickte er zu der Kleinen auf. Emely ging näher zum Kahn und der Mann legte das alte Ruder in die Gabel. Das Boot ächzte unter den Wellen, obwohl sie sich zart um das alte Holz schmiegten. Der Mann machte zwei Schritte ihr entgegen, dabei trat Wasser unter seinen Füßen und durch die modernden Hölzer hervor. Er hob einen Arm und reichte Emely die Hand. "Komm mein Kind, steige zu mir ins Boot und ich werde Dir den Ort zeigen, von dem du Nachts träumst". Seine Stimme klang sehr sanft und das Mädchen näherte sich langsam dem alten Kahn. Sie sah den alten Mann tief in die Augen und suchte Halt in der noch ausgestreckten Hand. Er half ihr sanft ins Boot und bat sie, sich zu setzen. Emely setzte sich an die Spitze und hielt sich mit beiden Händen fest.

Der alte Mann stach mit dem Ruder ins Ufer und drückte den Kahn zurück ins Wasser. Man konnte nicht weit schauen, eine undurchdringliche Nebelwand verhüllte die Sicht über die in der Sonne glitzernden Schönheit des Sees. Er steuerte mit dem Ruder das Boot langsam in die Wolken aus Wasser. "Mein Kind, vernimm die Stimme aus dem Nebel, ein kleiner Junge deine baldige Ankunft besingt, man dich im Garten Villa Cimbrone schon erwartet und du deinen Träumen immer näher kommst". Mit jedem Ruderschlag verschwand die reale Welt, im Dunst vernahm die kleine Emely wieder den Kindsgesang. Als der Nebel endlich die Sicht freigab, erklang ein Chor mit einem unglaublich zarten Gesang.

Vor dem Kinde baute sich eine traumhaft schöne Insel auf, die steil in den Himmel ragte, ihr Sockel ein gewaltiger Fels, der sie sicher beschützte. Unzählige kleine Wasserfälle schmücken sie wie gläsernes Haar. Der alte Mann steuerte sicher am Stein entlang, schlingerte durch eine Lücke in eine kleine Bucht, an der eine Treppe in den Fels geschlagen war. "Gehe nun ins Land deiner Träume Kleines, höre zu, wenn Stein, Baum und Vogel zu dir spricht, achte auf Feld und Blume, schenke der rosafarbenden Schönheit auf deinem Weg Beachtung und verweigere keiner Kreatur einen Augenblick. Ich warte hier in Ruhe auf dich". Der alte Mann setze sich und sah dem Mädchen nach. Sie jedoch kam mit jeder Stufe, dem Paradies näher. Es tat sich auf wie eine mystische Welt.

Als Emely die letzte Stufe betrat, bemerkte sie einen großen glitzernden weißen Stein, der mit vielen Gravuren geschmückt war. Als sie mit ihren Fingern den zarten Zeichnungen folgte, sprach der Stein zu ihr: "Auf dich warte ich schon hunderte von Jahren, um dir von meinem Dasein zu erzählen, von dem alten Mann, der mich und viele andere hier verzierte". Das Mädchen setzte sich zu dem Stein und sprach: "Aus meinen Träumen kenne ich dich, aber du hast nie zu mir gesprochen". Der Stein antwortete: "Ich bin einer von vielen, die hier vor langer, langer Zeit von einem Gärtner behauen wurde. Sein ganzes Leben gab er für uns Steine und dem Garten her. Er mühte sich immer wieder, trotz Wunden an den Händen. Ich bin von uns allen der größte und als er anfangen wollte, mich mit Hammer und Meißel zu verzieren merkte er, dass er es mit seinem Alter wohl nicht mehr schaffen würde. Mein Körper war der härteste und jeder Schlag schmerzte den alten Mann. Ich war nur ein Stein, dem keiner Beachtung schenkte. Ich fühlte mich allein und sprach ihn eines Tages an. ‚Mit jeder Geschichte alter Mann, die du mir aus deinem Leben erzählst, soll mein Körper weicher werden. So soll dir deine Arbeit an mir leichter fallen.‘ ‚Sehr gerne,‘ sagte der Gärtner, ‚aber du musst schweigen wie ein Stein, nach meinem Tode. Doch erzähle jenem Kinde mein Leben, welches von dir geträumt hat.‘ Ich versprach dieses und schwieg bis zum heutigen Tag mein Kind, du, die von mir träumtest". Emely lehnte sich mit dem Rücken an den Stein und hörte den vielen Geschichten zu, die er ihr erzählte. Es vergingen Stunden, bis der Stein sagte: "Gehe nun weiter Kleines und sehe mit deinen Augen, was ich dir erzählte." Das Mädchen stand auf und sah, dass tausende Schmetterlinge sie und den Stein umschwärmten. An den steilen Klippen vorbei konnte man das alte Boot und den Mann sehen.

Erst jetzt bekam Emely mit, dass die Insel mitten im Meer lag, weit und breit war kein anderes Land zu sehen. Wie war das möglich, wenn sie doch mit einem alten Kahn hier her gebracht worden war. Der Weg schlängelte sich wie ein Irrgarten über die Insel. Unter einem sehr alten Baum bemerkte Emely eine wunderschöne Rose, die ganz allein hier im Schatten stand. Als das Mädchen sich hinunter beugte, um die schöne rosafarbene Blüte zu streicheln, fiel ein Blatt zu Boden und wurde so-gleich zu Asche. "Hab keine Angst Du liebes Mädchen, ich bin Roseann, die Rose der Ewigkeit. Ich trage ungezählte Brüder und Schwestern in meinem Herzen. Jede Rose hier auf der Insel ist ein Blatt an meiner Blüte. Stirbt eine Rose, verliere ich eines davon. Mit jedem fallenden Blatt aber auch ein neues Leben entsteht. Meine Wurzeln sind mit all den anderen Rosen hier verbunden. Vor hunderten von Jahren pflanzte der alte Gärtner mich als Mutter aller Rosenkinder. Von dem Tage an, an dem er nicht mehr auf diesem Planeten verweilte, versorgte ich die Kinder seiner Saat. Der Baum teilt mit mir das Wasser seiner Wurzeln, die tief ins Erdreich gehen, er schützt mich vor Regen und Sturm. Mit meinen Wurzeln gebe ich das Wasser an meine Geschwister. Ich bin die Ewigkeit, stiehlt man mir mein Leben, leiden auch andere". Die kleine Emely erhob sich langsam und sprach: "Lebe wohl Roseann und gedankt sei dir für deine guten Taten". Nach wenigen Schritten sah das Mädchen einen bunten Vorhang aus Schmetterlingen. Zwischen zwei Bäumen hängend, hielten sie sich alle untereinander fest, aneinandergereiht wie eine Perlenkette. Als Emely näher kam, teilte sich der magische Schleier und gab einen Weg in eine kleine blühende Oase frei. In deren Mitte stand ein Portal mit einem wunderschönen Springbrunnen darin. Eine liebliche Fee schmückte den Brunnen. In einer Hand hielt sie eine zierliche Vase, aus der Wasser ins Becken floss. Emely verspürte Durst und faltete die Hände, um Wasser aus dem Kelch aufzufangen. Samt streichelte das Nass ihre Lippen und nach dem ersten Schluck erschien ein Junge mit geschlossenen Augen am Brunnenrand.

War dieser Knabe ein Geist? Man konnte durch ihn durchschauen. Emely wich zurück und plötzlich atmete die Fee einen Nebel aus, der sich langsam um den Jungen schmiegte. Der Knabe erhob darauf seinen Kopf und öffnete die Augen. Das leuchtende Blau dieser sanften Augen ergriff Emely´s Herz. Sie ging auf den Jungen zu, der ihr seine beiden Hände entgegen hielt und ihr zuflüsterte: "Bitte berühre mich, halt meine Hände in deinen und ich teile meine Träume mit dir." Emely nahm seine Hände in ihre und spürte eine unglaubliche Wärme. Sie hatte nie je solche Sehnsucht in ihrem Herzen gefühlt, wie in diesen Moment. Er führte sie sanft auf eine kleine Lichtung neben den Brunnen und mit dem Blinzeln seiner Augen fielen tausend bunte Blätter vom Himmelsdach und ein lieblicher Reigen erklang. Der Junge fing an das Mädchen im Kreis zu führen und ehe Emely verstand, was gerade passierte, tanzte sie mit dem Jungen im Klang der Natur, dem Sonnenuntergang entgegen. So schnell der Junge dagewesen war, so schnell verschwand er auch wieder. Sie hörte in der Ferne noch seine Stimme, ihre Hände wurden langsam wieder kalt und plötzlich kam sie sich verloren vor.

Die Sonne war im Begriff schlafen zu gehen. Ihre letzten Strahlen durchdrangen am Ende der Lichtung einige Bäume, unter denen man einen Mann mit einer Sense arbeiten sah. Alt und schwach waren seine Bewegungen, die Sachen verschlissen. War das der Geist des Gärtners, der nicht zur Ruhe kommen mochte? Das Mädchen erschrak mit einem Mal, die Zeit, wie spät war es nur und wartet der alte Mann noch dort unten am Wasser auf sie? Mit schnellen Schritten lief das Mädchen wieder den Weg zurück, die große Treppe hinunter und,.. ja, da stand noch das Boot, der alte Mann reichte ihr die Hände und half ihr ohne Worte ins Boot. Langsam ging es wieder in die Richtung des Nebels, der sich mit dem Untergang der Sonne wieder gebildet hatte. Außer dem knarrenden Geräusch des Ruders in der Gabel und dem stöhnenden Kahn war es still. Am Ufer des Waldes angekommen sprang Emely aus dem Boot und fiel in den Sand. Als sie sich aufgerichtet hatte, Kleid und Hände vom Sand befreit, drehte sie sich zum Wasser, um sich bei dem alten Mann zu bedanken. Doch der war nicht mehr da, wie ein Geist verschwunden. Langsam kroch der Nebel das Ufer herauf und verschleierte alles in seinem Dunstkreis. Emely hörte ihre Mutter: "Kleines, aufstehen, du musst zur Schule".

TRACKS (Gaplessalbum)

01. VESTIGES OF THE PAST
02. GREEN SOUL
03. EMELY
04. VILLA CIMBRONE
05. MYSTIC WORLD
06. THE SPEAKING OF THE STONES
07. THE ROSE ROSEANN
08. THE MAGIC VEILS
09. TENDER TOUCH
10. SOUND OF GARDEN
11. THE OLD GHOST

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INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland XP-30; Roland XV-3080; Roland V-Synth; Alesis Air Synth; Roland VP550; Access Virus B; Oberheim OB12; Proteus 25000; Taurus Acryl Strat; Quasimidi Quasar

VOCALS/ VOICE / MIC:
Thomas; Roland VP-550; Morph Vox Pro; Roland XP-30 (Choir); Magnus Choir (VST); EastWest- Symphonic Choir (Word-Builder & Office Access Latin2Votox); EastWest-Voices of Passion; Mic Mogami V69; Mic Stagg MCO-5BK

DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 5.1/ Cool Edit Pro/ Muse Score/ Final Note Pad

EFFEKT/ FILTER:
Behringer Eurodesk SL2442FX Pro; Eurodesk SL3242FX Pro; Cubase 5.1; Boss SX-700; Alesis Air FX; Wave Arts Plugins

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Field & Home-Recording
01.
9:28 Min

Album: COCOON


COCOON

THE EYE - "COCOON"
(073813082012033)

Angespielt/Ausschnitt Track: "Fremder Atem"

Jahr: 2012 (official release 13.08.2012)
Genre: Headcinema, Experimental
Länge: ca. 69:05 min
Medium: Audio-CD / mp3 DL
Label: MCM
Link: http://www.the-eye-music.eu
http://mediacellar.de

HEADCINEMA: Die Geburt eines Individuum.

Das Gefühl am falschen Ort zu sein, der ewige Zweifel am Sinn, manches zu kennen, obwohl noch nie gesehen, genötigt zuzuhören und es aber nicht zu wollen, genervt sein von allem, alle aber nur das beste wollen. Diese Hülle hätte mich vor all diesen geschützt, nur, sie brach......

Ein einsamer Baum, irgendwo am Feldesrand, knochig und alt stand er da, um ausgewählt zu werden, im Schutze seines eigenen Daseins ein Leben heranreifen zu lassen.

In einer dunkelnden Nacht näherte sich im vorsichtigem Flug ein Wesen. Im Schein des Mondes umkreiste es eine Ewigkeit das alte Holz. An einem Ast lies es sich nieder, um hier loszuwerden, die mitgebrachte Last. Der Überbringer krallte sich fest in die Rinde des alten Baums, ständig auf der Hut nach Feinden, die nach sein Leben trachteten.

Der kleine Körper spannte sich an und mühte sich, sein Werk zu vollrichten, eine Kapsel aus unendlich langem Faden zu spinnen. Aufgezwungen von höherer Kraft, die in seinem Inneren herrschte war nach Stunden das Gebilde erbaut und sollte nun die innerliche Last empfangen. Dem Tode nah erfüllte das Wesen seine Pflicht und brachte aus ihrem Körper eine Frucht hervor und lies sie sanft ins Gespinst gleiten.

Es wandelt sich, am Boden der Hülle ein neues Leben, noch regungslos und zu tiefst verletzlich.
Das Wesen wusste nur, es muss die Brut beschützen. Mit weiterem Faden aus dem Körper schloss es das im Mondschein weiß leuchtende Gespinst und erhob sich in die dunkle Nacht. Es umkreiste abermals das alte Geäst und versank in dessen Tiefe.

Der Atem wurde mit jedem Flügelschlag schwerer und die Erde schien nach ihm zu greifen. Nach sinnlosen Kampf gegen die unbekannte Macht gab das Wesen auf und stürzte zu Boden. Der kleine Körper zuckte und windete sich um sich selbst, der Tod aber keine Gnade kannte. Die Natur fällte ihr hartes Urteil, mit des Wesens Tod ein neues zu erschaffen. Die Natur ist die wahre Freiheit und braucht keinen Gott, keinen trügerischen Glauben, jener Glaube, der Befiehlt, spaltet und kriegt.

Möchte sein wie das werdende Leben in diesem Cocoon, am Baum werde ich reifen, beschützt nur von der wahren Mutter aller Mütter, der Natur. Nur sie vermag ein reines Leben zu gebären.

Meine Hülle bricht und ich falle auf ihr herab ohne Angst und Schmerz. Kein Kampf, kein pflichtendes Bringen, mein Erdenplatz ist einfach da.

Fallen möchte ich, in ein neues Leben, im Einklang mit ihr, der reinen Natur. Ein Teil der Unverzichtbarkeit werden, gelobt vom lieblichen Gehorsam an ihr.

Keinen Gedanken werde ich tragen, frei sein von allen Emotionen, womit der Mensch bestraft, der kleine Garten um diesen Baum mein Universum wird.

TRACKS (Gaplessalbum)

01. DER BAUM
02. DER ÜBERBRINGER
03. KAPSEL DES LEBENS
04. FREMDER ATEM
05. FÜRSORGE EINER MUTTER
06. MIT IHREM TOD DAS LEBEN BEGINNT
07. GOTTES HAND
08. FREIHEIT DES GLAUBENS
09. COCOON
10. DIE HÜLLE BRICHT
11. DAS ZWEITE LEBEN
12. EIN KLEINER GARTEN ZUM UNIVERSUM WIRD

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INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland XP-30; Oberheim OB12; Roland V-Synth; Alesis Air Synth; Roland VP550; Emu Proteus 1; Access Virus B; Doepfer MAQ 16/3; Novation Supernova II; Aria Mac Flamed Maple 6

VOCALS/ VOICE / MIC:
Thomas Pseudo; Roland XP-30 (Choir); Mic Mogami V69

DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 5.1 / Cool Edit Pro

EFFEKT/ FILTER:
Behringer Eurodesk SL2442FX Pro; Eurodesk SL3242FX Pro; Cubase 5.1

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Field & Home-Recording; Priest Pond5 Royalty Sound Effects
01.
Fremder Atem
Ambient - October 2012
3:54 Min

Album: DEMON CRY


DEMON CRY

THE EYE- "DEMON CRY"
(222528112011031)

Angespielt/Ausschnitt: "WOLF"

Jahr: 2011(official release 28.11.2011)
Genre: Dark Ambient, Schizophrenia; Depressive Sound,
Länge: ca. 120 min
Medium: Doppel-Audio-CD/ mp3 DL
Label: MCM
Link: http://www.the-eye-music.eu
http://mediacellar.de

HEADCINEMA: Depressionen. Verarbeitung eines persönlichen Tiefpunkts.

Sie kamen aus dem Nichts, waren urplötzlich da und veränderten mein Leben radikal. Sie nahmen mir jegliche Kraft und Mut, säten Sinnlosigkeit und Trauer in den Tiefen der Seele. Schwäche und Lustlosigkeit erfüllte mein Leben, Freunde und Verwandte wendeten sich ab, groß der Schmerz bis hin zur Lebensmüdigkeit. Ich bin Müde, kämpfe aber gegen den Schlaf, so groß ist die Angst vor den Nächten und dessen unglaublichen Alpträumen, aus denen ich nicht entkommen kann. Jede Nacht knüpfen sie dort an, wo sie unterbrochen. Es gibt kein Entrinnen und das bis zum heutigen Tag.

Der Tag geht zu Ende, die Sonne flüchtet vor meinen Blicken. Erstarrt und ohne Atem schaue ich ihren Untergang hinterher. Tief bohre ich mich in ihren roten Schein und suche dort nach Halt. Minute für Minute neigt sie sich dem Horizont und übergibt mich an die Dunkelheit. Sie läßt mich zurück, drängt mich unaufhörlich in die Nacht, der ich nicht entkommen kann.

Ich muss es einnehmen, das Venlafaxin, ohne diese Kapsel mein Atem schon erloschen.

Sie ist klein und unscheinbar. Ihr Körper ist nur eine gläserne Hülle um ihren Inhalt zu wahren. Ich gab mich ihr hin, jeden Abend. Sie brachte mir die Nacht wieder, die ich nicht mehr hatte. Auch ihre größere Schwester lernte ich kennen. Mit ihr verschmolz ich zu einer Masse aus unzerstörbarer Kraft und Energie. Ich trotzte allen Widrigkeiten am Tage und ließ mich von ihr in der Nacht verführen. Nie wollte ich sie mehr loslassen, mit niemandem teilen, sie war die Lust, mein Lebenspool, der mich verlassen. Ihre Wirkung ließ aber nach. Das sollte mir die Älteste und Größte von ihnen geben. Ein perfektes Glied in der Kette des Lebens. Die Nächte wurden länger und ich mutierte in meinen Träumen zur Göttlichkeit. Ich hasste den Tag und suchte die Dunkelheit. Die Sucht meine Augen zu schließen wurde zum Inhalt meines Wesens. Ich hatte ein zweites Ich, fand mich in der Vergangenheit wieder, durchlebte die schönsten Momente noch einmal, unermesslich war der Reichtum an Liebe und Glück. Ich hatte das Limit der Dosierung erreicht, stand über allem bis zu jener Nacht, an der ich nackt auf einer Straße erwachte. Die "große Schwester" fordert ihren Tribut!

Es war kalt und das moderige Laub unter mir war feucht vom Nebel. Das schale Licht der Laternen brachte das nasse Pflaster zum glänzen. Kein Fenster in den Häusern brachte einen Schein nach draußen. Es war toten still und ich versuchte einen Gedanken zu fassen, wo ich bin. Alles war fremd, wo auch immer meine Augen hinsahen. Ein dumpfes schleifendes Geräusch näherte sich aus einer kleinen Gasse hinter mir. Sie war in Dunkelheit gehüllt. Nur die Laterne über mir leuchtete ein paar Meter aus. Ich wich krauchend nach hinten, tiefer in das Laub und spürte innerlich die aufkommende Angst. Mein Leib fing an zu zittern und mein Blick in die dunkle Gasse erstarrte. Was mich dort aus blutigen Augen ansah war eine unbeschreibliche Kreatur. Es röchelte und humpelte immer näher auf mich zu. Mit meinen nackten Füssen stieß ich an einen Baum hinter mir. Wie eine Mauer versperrte er mir den Weg nach hinten. Eines der Hinterbeine zog das Geschöpf hinterher. An ihm war eine Kette, die sich tief in das Fleisch gefressen hat. Das schleifende Geräusch stammt von einem herausgerissenem Holzpfahl, der an dem faulendem Fuß gekettet war und von der durchnässten Kreatur hinterher gezogen wurde. Verfilztes schmieriges Fell bedeckten dieses Etwas. Wenige Meter trennten uns von einander und ich erkannte einen räudigen Hund, von offenen Wunden der Körper gezeichnet, zerfetzten Ohren und zerschlagener Schnauzte, die sich mit jedem Schritt näher langsam öffnete. Es zog die Lefzen immer höher und gab ein widerliche knurrendes Röcheln von sich. Das Blut in seinem Rachen gurgelte bei atmen und verlor sich auf dem nassen Pflaster. Mein Atem stand still. Ich versuchte aufzustehen was mir aber nicht gelang. Warum war ich nur so völlig entkräftet, von allen Muskeln körperlich beraubt? Gott, nimm mein Leben sofort, wenn das der Weg in die Ewigkeit sein soll. Ich schloss die Augen und meine Hände gruben sich in die schmierige Erde. Mit aller Kraft stemmte ich meinen Oberkörper nach oben, die Elenbogen zitterten und ein stechender Schmerz durchzog meinen Körper. Sekunden verweilte ich in dieser Haltung bis ein verwesend fauliger Geruch meine Sinne traf. Ich öffnete langsam die Augen, die in einem Maul blickten mit gespaltener Zunge. Dieser Kreatur fehlten fast alle Zähne und der Tod hat sich hier als fleischige stinkende Masse eingenistet. Langsam neigte sich der Kopf des wankenden Lebens und schaute mir mit den toten Augen tief in die Seele. Ich bekam keine Luft mehr, mein Herz spürte ich bis in die Fingerspitzen, aus der Kälte wurde feuerrote Glut. Ich schrie aus Leibes Kräften und dieses scheußliche Wesen biss tief in meinen Arm. "Wach auf, komm zu Dir". Eine Hand schüttelte meinen Arm. Ich war Schweiß gebadet und zitterte am ganzen Körper. Ich sah sie immer noch vor mir, diese monströse Götze aus Leben und Tod, die mir die Nacht genommen.

In den Nächten danach gelang mir die Flucht vor seines Gleichen. In Horden kamen sie wieder und wieder, krochen aus altem Abriss und Gassen, hetzten mich durch leere Straßen und dunkle Wälder. Ihre Witterung spürte ich mit allen Sinnen. Sie waren überall und ließen nicht von mir ab.

Erst in einer Irrenanstalt sollte ich vor ihnen meine Ruhe haben, kauernd auf dreckigen Fliesen unter einem Fenster, in der die Sonne nur einen kleinen Lichtfleck am Boden hinterließ. Wenn ich nicht eingeschlossen, sie waren es bestimmt. Hinter Gittern, aufgeteilt in kleinsten Zellen sah’s des Menschen verstoßene Brut aus Elend und Leid. Aus der Ecke heraus, in der ich hockte schien das Ende des Flures nicht ersichtlich. Einige von ihnen dämmerten vor sich hin, manche schoben ihren Arm durch die Gitterstangen und schienen mit ihren knochigen Fingern nach mir zu greifen. Mit zerfetzen Kleidern krochen einige immer im Kreis. Der Anblick war entsetzlich. Ein Mädchen fing an zu schreien und rannte gegen das Eisengitter. Sie griff mit ihren Händen nach zwei rostigen Stangen und schlug unaufhörlich mit ihren Kopf auf das Gitter ein. Beim dem dritten Schlag spritze ihr Blut auf Boden und Wand. Nach und nach begannen auch die anderen sich auf diese Art übelste Wunden beizubringen. Das Blut auf den weißen Fliesen verfärbte sich schwarz und kroch in den Fugen den Flur hinunter zu einem Abfluss, der die Menge nicht mehr aufnehmen konnte. Ich schob mich mit dem Rücken an der Wand nach oben und erblickte meine schwarz beschmierte Kleidung. Auch meine Hände waren mit vertrocknetem schwarzem Blut befleckt. Mit jedem Schritt hinterließen meine nackten Füße einen dunkel glänzenden Abdruck auf den hellen Boden. Ich wollte hier nur raus und schlich mich den Flur hinunter.

Als ich an den verstopften Abfluss kam bemerkte ich einen fast blinden Spiegel darüber und sah hinein. Was ich dort erblickte konnte kein Leben sein. Mit zerschlagenden Kopf, Handlangen Wunden, die sich Zentimeter tief in das Innere bohrten, müsste ich tot sein. Mit den Händen fühlte ich das klaffende Fleisch, gesäumt von schwarz verkrusteten Blut. Ich drehte mich den Gittern zu. In dieser Irrenanstalt war Ruhe eingetreten und alle starrten mich an. Diese unzähligen toten Augen, so leer und kalt, es schienen, als würden sie auf etwas warten. Ich musste weg, weg von diesen Anblicken, die mich zu tiefst schmerzten. In Panik lief ich los. Ich rannte eine Ewigkeit an unzähligen Zellen vorbei, endlos schien dieser Gang. Ich blickte beim Laufen nur nach vorn und trotzdem sah ich das Elend hinter den tausenden rostigen Stählen. Ich rannte gegen eine Tür und sackte zusammen. Hier war das Ende. Nach Stunden drehte sich ein Schlüssel in der klinkenlosen Tür. Sie öffnete sich einen Spalt. Mit einem festen Griff packte mich jemand an den Schultern und zog mich durch diese Öffnung. Ich schrie los, man müsse uns helfen aber niemand vernahm meine laute. Die Tür fiel langsam wieder ins Schloss und ich war irgendwo von Dunkelheit umgeben.

Es dauerte eine Weile bis sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnten. Langsam erkannte ich den großen Kronenleuchter an der Decke unseres Schlafzimmers. Obwohl ich nicht allein fühle ich mich verlassen. Die Müdigkeit quält mich zu tiefst und ich kämpfe gegen sie an. Um diesen Albträumen zu entgehen, dürfen sich meine Augen nicht schließen. Aus der von mir geliebten Nacht, in der ich Ruhe und Glück suchte und auch fand ist die Hölle entsprungen. Die Müdigkeit ist nun mein Feind und mit jeder Stunde wird sie mächtiger. Sie kennt kein Erbarmen und zwingt mich ihren Horror jede Nacht zu erleben. Ohne es zu wollen werde ich jede Nacht ihr Opfer. Grenzenloses Elend, ekelerregendes hervorbringen vom Inneren des Geistes, in der die Seele nur schwarzer Nebel zu sein scheint. Es ist, als wenn nur der Tod mich von diesen Qualen befreien kann, mir jede ersehnte Ruhe wieder gibt, mich von diesen Ketten befreit, die unzerstörbar in meinem Kopf verankert sind.

Der Tag neigt sich wieder seinem Ende und wieder flüchtet die Sonne vor meinen Blicken. Weder Beten noch Bitten hält sie auf. Mit Tränen im Gesicht, zitterndem Körper und panische Angst stehe ich am Fenster und schaue in die Dämmerung hinaus. All diese Fenster da draußen zeigen kein Licht aus ihren Innern, alle schlafen, nur ich stehe hier allein, der Horror aus der Dunkelheit immer näher kommt.

Ich bin erschöpft und möchte nicht mehr gehen, den Weg des restlichen Lebens. Ich möchte schlafen, ewig schlafen.

TRACKS (Gapless-Doppelalbum)

01. WAR
02. TORTURE
03. VOID
04. APNEA
05. COMING HOME
06. VENLAFAXINUM
07. DEMON FACES
08. WOLF
09. BLACK BLOOD
10. WOMAN IN BLACK
11. AWESOME

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INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland XP-30; Roland XV-3080; Roland V-Synth; Alesis Air Synth; Roland VP550; Access Virus B; Oberheim OB12; Waldorf Pulse; Waldorf Micro Q; Novation KS Rack, Novation Supernova II; Quasimidi Quasar; Korg MS20 (Legacy Collection); Proteus 1

VOCALS/ VOICE / MIC:
Thomas, Damien Sadlor; Roland XP-30 (Choir); Mam VF11 Vocoder; Roland VP-550; Morph Vox Pro; Mic Mogami V69; Interfaces Mic; Mic Stagg MCO-5BK

DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 5.1 / Cool Edit Pro / Acoustica/ Ableton 6

EFFEKT/ FILTER:
Behringer Eurodesk SL2442FX Pro; Eurodesk SL3242FX Pro; Cubase 5.1; Boss SX-700; Alesis Air FX; Wave Arts Plugins

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Field & Home-Recording; BBC Sound Effects; Pond5 Royalty Sound
01.
WOLF
Ambient - February 2012
15:10 Min

Album: NURES


NURES

THE EYE - "NURES"
(123805042011028)

Angespielt/Ausschnitt Track: "FERRISKOM LO"

Jahr: 2011(official release 05.04.2011)
Genre: Electronic; Ambient; Headcinema, Mystic
Länge: ca. 75:48 min
Medium: Audio-CD / Movie-DVD/ mp3 DL
Label: CYKXINCORP / MCM
Link: http://www.the-eye-music.eu
http://mediacellar.de

HEADCINEMA: Fiktive Story um eine Lebensart, die unserer weit voraus.

Wie jeden Tag lief er von der Schule schnell nach Hause. Auf ihn wartete ein Flugzeugmodell, was er sich von seinem Taschengeld zusammen gespart hatte. Mit größter Sorgfalt klebte er die einzelnen Teile aufeinander, bestrich sie mit Farbe und stellte sie dann ins Regal oder hängte sie mit einem Bindfaden an die Decke seines Zimmers. Im laufe der Zeit kamen so viele Flugzeuge zusammen. Er träumte oft davon, später mal ein Flugzeugkapitän zu werden, mit diesen Maschinen von einem ins andere Land zu fliegen. Er lass viele Zeitungen und Bücher über Luftfahrt. Sein Interesse galt neuen Flugzeugtypen aus allen Ländern und ob es die auch als Modell für sein Zimmer gab. Eines Tages stolperte er über eine futuristische Zeichnung in einem Buch.

Die Zeilen beschrieben ein Raumschiff und er lass, wie weit man mit solch einem Objekt fliegen kann.
Man kann mit diesem Schiff bis ins All fliegen. Der Gedanke ließ ihn nicht mehr los und er wollte unbedingt solch ein Modell sein Eigen nennen. Er fragte in jeden Modellbauladen den er in der Stadt kannte nach solch Raumschiff oder Raketen. Die Verkäufer konnten seinen Wunsch nicht erfüllen. Nach wochenlanger Suche gab er auf und überlegte sich selbst ein Raumschiff aus Pappe und kleinen Holzteilchen zu bauen. Er setzte sich an seinen Tisch und zeichnete seine Vorstellung auf ein Blatt Papier. Als kleine Vorlage nutzte er den gelesenen Artikel und aus diversen Magazinen, die über UFOs berichteten und kleine Abbildungen zeigten.

Eines Abends war es dann so weit. Er lag in seinem Bett und der Mond leuchtete in dieser kalten Winternacht hell ins Zimmer. Seine Augen starrten stolz auf das fertige Raumschiff. Er hatte es zum trocknen auf ein Stück Pappe gestellt und ins Regal geschoben. Die silberne Farbe glänzte im Mondschein. Sein Traum war erfüllt. Nur ein Name hatte er noch nicht gefunden. Die Flugzeugmodelle hatten alle Typenbezeichnungen, für sein Raumschiff jedoch konnte er sich selbst etwas ausdenken. Das grübeln darüber liess in schnell einschlafen und in einen tiefen Traum gleiten.

Vor seinen Augen tat sich ein gigantisch grosses Raumschiff auf, er betritt unzählige Räume und Hallen. Überall leuchteten kleine Lämpchen, tausende von Schaltern und Knöpfen an den Wänden und auf riesen Konsolen, fremdartige Stimmen er hörte, er aber niemanden sah. In den Stimmen erklang oft sein Name, den Rest der Worte er aber nicht verstand. Es klang nicht nach einer menschlichen Sprache. Der Junge hatte noch kein Fremdsprachen- unterricht in der Schule, wußte aber wie sich Englisch, Russisch oder Französisch anhört. Auf riesigen Flächen zeichneten sich Bilder zu den Worten ab. Auf manchen waren Menschen zu sehen, er aber das gezeigte nicht zuordnen konnte. Sein Puls raste vor Aufregung, wechselten doch die Bilder sehr schnell, zeigten Gutes und Böses, Krieg und Frieden, weinen und Lachen. Durch einen großen langen Gang kam er zu einer riesigen Kuppel, in der Mitte sich frei eine Kugel drehte. Er blickte nach oben und sah das Universum in all seiner Pracht um sich drehen. Wieder vernahm er Stimmen, die immer lauter wurden.
Er soll aufwachen erklang es aus weiter Ferne.

Die schwebende Kugel wurde immer heller. Wiederholt hörte er nun deutlich das Wort Aufwachen und er spürte, wie jemand in berührt.
Es war seine Mutter. Sie war schon mehrmals in seinem Zimmer gewesen, meinte sie. Es brauchte eine Weile, eh die Realität den Jungen einholte und er versuchte vergeblich sich an den Traum zu erinnern.

Das einzige was ihn in den Sinn kam war ein Wort, Nures.
Dieses Wort begleitete den Jungen den ganzen Tag und als er von der Schule kam nahm er sich einen kleinen Pinsel und schrieb dieses unbekannte Wort als Name auf sein Raumschiffmodel.

TRACKS (Gaplessalbum)

01. DE KATUM NURES
02. KREAL DE CHIP SYSTEME
03. DESTANTURUM
04. MOMENT IS TUM
05. FERRIS
06. VOTUM LA SERA
07. FERRISKUMM LO
08. DIC TRUM DINAST
09. NASTARAS KATA PERL
10. LEEG TA EN FRE
11. DE KOM NE WRA M.
12. COLUSSUM DE NURES DE PER
13. LETRUM

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INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland XP-30; Roland XV-3080; Roland V-Synth; Alesis Air Synth; Roland VP550; Access Virus B; Doepfer MAQ 16/3; Yamaha DD65; Quasimidi Sirius; Waldorf Micro Q; Novation KS Rack, Novation Supernova II; Quasimidi Quasar

VOCALS/ VOICE / MIC:
Thomas, Sandra, Ramona; Roland XP-30 (Choir); Mam VF11 Vocoder; Roland VP-550; Mic Mogami V69

DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 5.1 / Cool Edit Pro

EFFEKT/ FILTER:
Behringer Eurodesk SL2442FX Pro; Eurodesk SL3242FX Pro; Cubase 5.1; Boss SX-700; Alesis Air FX

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Field & Home-Recording; Pond5 Royalty Sound
01.
FERRISKUMM LO
Soundtracks - February 2012
8:20 Min

Album: ATOM


ATOM

THE EYE - "ATOM"
(215617042010025)

Angespielt/Ausschnitt Track: "Prypjat"

Jahr: 2010 (official release 17.04.2010)
Genre: Headcinema Acoustic;Experimental
Länge: 78:39 min
Medium: Audio-CD / DVD/ mp3 DL
Label: CYKXINCORP / MCM
Link: http://www.the-eye-music.eu
http://mediacellar.de

HEADCINEMA: Atomare Katastrophen.

Track 1
Die Stadt Prypjat am 26. April 1986. Nachts um 1.23 Uhr trifft Schichtleiter Alexander Akimow im Kontrollraum des vierten Blocks des Wladimir-Iljitsch-Lenin-Kernkraftwerks Tschernobyl die verhängnisvolle Entscheidung, die Hauptkühlmittelpumpe abzuschalten. Unmittelbar darauf erhitzen sich die Uranstäbe. Steuerstäbe senken sich in den Reaktorkern, dabei heizen deren Graphitspitzen die Kettenreaktion an, die sich nun nicht mehr kontrollieren läßt. Die Leistung steigt um das Hundertfache, Alarmanlagen heulen auf, im Reaktor platzen die ersten Kühlrohre. "Verdammt, ich verstehe das nicht. Wir haben doch alles richtig gemacht", schreit Akimow in das Getöse. Gleich darauf geht im Kontrollraum das Licht aus, Scheiben bersten, eine Detonation erschüttert den Raum. Was als Sicherheitstest begann, entwickelt sich zur größten Katastrophe in der Geschichte der zivilen Nutzung von Kernenergie: Block vier des Kernkraftwerks explodiert.

Du warst gerade beschäftigt, als es an der Tür hämmerte. Genervt öffnest Du die Tür, mehrere Männer standen im Flur. Einer von denen packte Dich an der Schulter und zog Dich hinaus, „Sie müssen mitkommen und bitte keine Fragen.“ Zwei der schwarz gekleideten gingen einfach in Deine Wohnung. „He, mein Wohnungsschlüssel“, sagst Du im lauten Ton worauf der Griff an der Schulter sich verstärkte und der Kerl Dich zur Treppe schob.

Im Flur nach unten überall das selbe Bild, wie eine wilde Horde wurden die Bewohner aus ihren Wohnungen geholt. Hunderte von Gedanken schossen Dir durch den Kopf, brennt es, dein Essen im Herd und wie soll ich ohne Schlüssel wieder in meine Wohnung kommen. Auf der Straße bot sich Dir ein chaotisches Szenario. Hunderte von diesen Kerlen schwer bewaffnet und unzählige Fahrzeuge von denen, umringten eine Flotte Busse, in dem alle einsteigen mußten.

Nichts von dem was Du Dir erschaffen hast, wirst Du je wiedersehen.

Nichts was für Dich von persönlichen Wert ist, wird Dir je einer wiedergeben.

Nichts Deiner neuen Umgebung wird je das vertraute Bild Deiner Stadt widerspiegeln können.

Keiner wird Dir erklären, warum Du Dich so oft übergeben tust.

Keiner wird Dir die immer öfter auftretenden Schmerzen abnehmen.

Keiner verspricht Dir Heilung, Hoffnung oder Unterstützung.

Keiner wird sich an Dein Leben erinnern, wenn Dein Körper innerlich verbrannt,

wie ein Wurm vor Schmerz Dich windest, Du den Tod entgegen trittst.

26:04 Minuten Alptraum entsprechen dem Ereignis-Datum vom 26.04.86, der Katastrophe von Tschernobyl.

Für den einen ist dieser Tag völlig unbekannt, für den anderen eine Erinnerung.

Prypjat, verstummt ist das Leben in dir, du Geisterstadt am Flusse deines Namens.


Track 2
Kyschtym in der damaligen Sowjetunion. Die Anlage zum Bau von Kernwaffen wurde zwischen 1945 – 1948 in der Oblast Tscheljabinsk bei Osjorsk errichtet. Bis zu 25.000 Menschen waren hier beschäftigt. Kontaminiertes Wasser wurde in den Fluss Tetscha eingeleitet. Nachdem dies zu einer starken Umweltbelastung entlang des Flusslaufs geführt hatte, wurde ab 1951 der flüssige radioaktive Abfall primär in den Karatschai-See abgeleitet, der keinen oberirdischen Ablauf besitzt. Diese Praxis wurde bis mindestens 1953 beibehalten. Eine Dürre-Periode führte zu einem absinkenden Wasserspiegel des als Zwischenlager genutzten Karatschai-Sees. Starke Winde verfrachteten in der Folge radioaktiv belastete Sedimentstäube von den trockenen Ufern über ein Gebiet von 1.800 bis 5.000 km2. Der Karatschai-See gilt heute als einer der am stärksten radioaktiv belasteten Orte der Erde. Zwischen 1978 und 1986 wurde der See mit Beton aufgefüllt und vollständig abgedeckt, um weitere Sedimentbewegungen zu verhindern. Es kann für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden, dass das Wasser des Sees über Grundwasserströme in Kontakt mit dem Fluss Tetscha und damit dem Ob kommt. Auf diese Weise könnte die Radioaktivität auch den Arktischen Ozean erreichen. Wenn sich die Radioaktivität des Karatschai-Sees in den Arktischen Ozean, eine der letzten großen Wildnisse, ergießen sollte, könnte sie die halbe Erde erreichen.

An diesen Februartag drängen die ersten Sonnenstrahlen den Schnee zurück. Man vernimmt schon die ersten Heimkehrer der Lüfte. Ihr Gesang erfüllt unser Herz mit kleinen Erwartungen an die nun kommende schöne Zeit.

Tief im Traum wird Dein Blick jedoch vergrauen. Eine trügerische Atmosphäre aus Richtung Osten Deine Gedanken durchkreuzt. Setze Dich hinters Lenkrad und fahre nach Majak.

Keiner wird Dir den Weg weisen, kein Hinweisschild wird Dir helfen. Durchbreche die gigantische Einzäunung die Dein Weg durchkreuzt. Fahre durch Städte mit Namen, die Du nirgends lesen kannst. Ewiges Schweigen und mißtrauische Blicke werden Dir zu teil. Fahre zu einem See, der in keiner Karte verzeichnet.

Fahre nach Majak, von Menschenhand erbaut, um zu töten. Höre zu, wenn der Tod seine Stimme erhebt,
lang es doch schon her, aber sie nicht schweigen will.

TRACKS

01. Prypjat
02. Majak

_____________________________________

INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland XP-30; Roland XV-3080; Roland V-Synth; Alesis Air Synth; Roland VP550; Access Virus B; Doepfer MAQ 16/3; Yamaha DD65; Quasimidi Sirius

VOCALS/ VOICE / MIC:
Thomas, Lilija Daitner, Wolfgang Schädlich; Stepan Grinevich
Roland XP-30 (Choir); Magnus Choir (VST); Mam VF11 Vocoder; Roland VP-550; Mic Mogami V69;

DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 5.1 / Cool Edit Pro

EFFEKT/ FILTER:
Behringer Eurodesk SL2442FX Pro; Eurodesk SL3242FX Pro; Cubase 5.1

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Field & Home-Recording; Soundsnap; Emu Planet Earth
01.
PRYPJAT
Ambient - February 2012
6:16 Min

Album: TIBET


TIBET

THE EYE - "TIBET"
(152821102010027)

Angespielt/Ausschnitt Track: "Kleiner Mann"

Jahr: 2010 (official release 21.10.2010)
Genre: Ambient; Meditation, Mystic
Länge: 61:02 min
Medium: Audio-CD / mp3 DL
Label: MCM
Link: http://www.the-eye-music.eu
http://mediacellar.de

HEADCINEMA: Fiktive Geschichte einer Begegnung in einem fremden Land.

Über den Dächern des Potala Palace erwachte die Sonne, zart ihre aufgehenden Strahlen, Lhasa, der Götterort erwacht ruhig unter ihren Schein. Durch seidige Fenster dringt das Licht tief in ein Zimmer. Auf einen Tischen eine kleines Täschen Tee, sein heißer Dampf bezaubernden Duft verströmt. Fremdartige Stimmen lassen mein Augenlicht erwachen, verlockend der heißen Köstlichkeit genießen. Kein Zwang dieser Morgen inne hat, mich Neugier treibt, diesen Ort zu erkunden. Schützend von Bergen umgeben, von einem tiefen Himmelsdach gedeckt, das Licht des Lebens dieses Land Wärme schenkt. Jeden noch so zarten Luftzug ich auf der Haut bemerk, Bewegungen jedes einzelnen Haar ich spüre, von welch Feinfühligkeit ich hier belohnt. Erfreut den zarten Vogelstimmen zu lauschen, meine Füße leicht einen fremden Weg beschreiten, vorbei an der erhabenen Schönheit dieses Ortes.

Stimmen der Lüfte vermischen sich mit ungehörten Klängen, gespielt von sanft anmutenden Menschen, die meinen Weg kreuzen. Richtung Süden soll mein Weg mich führen, durch Siedlungen und kleinen Dörfern, vorbei an kristallklaren Bächen, umsäumt von Natur schönsten Gaben.

Ein kleiner Mann verweilt auf meinem Pfad, sein Blick von Weisheit zeugend, grüßt er mit leichtem Kopfnicken, bittet mit weicher Gestik seiner Hände, Teil seiner Rast zu werden. Schweigsam und voller Ehrfurcht gleitet sein Blick ins Tal, aus rotem Tuch entnommen reicht er mir Brot, erstickt mit leichter Berührung seiner Finger auf mein Handrücken, das in mir aufkommende Dankesbegehren. Er kennt meinen Weg, den, den ich noch nicht gegangen. Seine Worte sind gelehrt und weise, seine Natur von unglaublicher Ruhe. Verschwenden solltet ihr nicht euer Leben an der Gier, im Einklang vom Dasein und Natur blüht die Blume des Lebens. Dein Weg, rein soll er sein, weise und gerecht. Kräftezehrend wird der Aufstieg zu den Bergen des Himalaja, belohnt schon du wurdest, an den Toren zu Tibet. Langsam erhob er sich, mein Ziel mir weisend, um seinen Weg zu gehen.

Seinen Wort folgend trugen mich meine Füße tief ins Gebirge,auf diesen Wege ließ ich viel zurück, ließ es verloren gehen, die Angst, mein Ziel nicht zu erreichen, die Zeit, die mir mein Leben diktiert, die umgebene Heuchelei, der ewige Kleinkrieg um unser Wesen, die Falschheit und der Haß, das materielle Ringen um Macht, die Untreue und die unehrlich gepriesene Liebe. Erleichtert von diesen Verlust an menschlichen Makel, spürte ich weder Anstrengung und zunehmende Kälte, noch die immer dünner werdende Luft. Meinen Kopf erhebend erblicke ich Kailash den heiligen Berg, er sei der Nabel der Welt, ihm übergebe man seine Leiden. Der Weg verläuft in eine kleine Senke mit kleinen Gelassen einer Siedlung.

Erschöpft laß ich mich auf einen großen Stein nieder. Klares Wasser und eine Mahlzeit wird mir zuteil, gereicht von Buddhisten. Sie berichten über den heiligen Ort, den Ort meines Begehrens, ablegen soll ich den Rest meiner Vergangenheit, rein und offen für den dortigen Glauben sein. Gehe diesen Weg, er ist der Weg in dein Inneres, der Weg ins wahre Leben. Führen wird er dich zu einen sehr alten Kloster, man erwartet dich. In der Mitte des Klosters, auf dem heiligen Platz steht ein sehr alter Baum. Dort findest du Tuch für die Nacht, die du unter ihm verbringst. Erwachen tu in der Frühe, erhebe dich dann und kehre Kloster und Baum den Rücken, um zu gehen zur kleinen Mauer, hinter der das Himmelszelt im feuerroten Schein erwacht. Blicke weit, blicke tief, Tibet liegt dir zu Füßen,
dieses Land deiner Sehnsucht, Land deiner ersehnten Ruhe. Den Lohn deiner Mühe sollen dir deine Augen zeigen, am Horizont die Sonne das Tal zum Leben erweckt. Setzt dich nieder im Bruch der Mauer, drehe deine Handflächen den Himmel entgegen, die aufgehende Sonne wird deine Augen schließen, dir einen wärmenden Mantel reichen, um in dich zu kehren. Befreit und wie ein Vogel vom Wind getragen erblicke Dein, dich als kleines Geschöpf an der höchsten Erhebung dieser Erde.

Fliege dem Sonnenlicht entgegen, hinab ins Tal deine Träume, kreise hinauf ohne Mühe in den Schwingen, steige höher und höher bis unters Himmelsdach, das Gebirge dir zu Füßen liegt. Steht die Sonne im Zenit, erwache mein Freund aus diesen Traum und nimm diese Gut auf deinen Rückweg mit, verrichte weise Taten ohne Drängen, und Gewalt, helfe dein Nächsten ohne Forderung zu erheben. Dieser Weg wird dein schwerster sein.

TRACKS (Gaplessalbum)

01. DAS ZIMMER
02. DIE SONNE VON LHASA
03. WEGESRAST EINS
04. KLEINER MANN
05. HIMALAJA
06. DIE SIEDLUNG
07. WEISE WORTE
08. WEGESRAST ZWEI
09. TIBET
10. SCHWINGEN DER LÜFTE
11. WEGESRAST DREI
12. ABSCHIED
13. FREIHEIT FÜR TIBET (Bonustrack)

INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland XP-30; Roland XV-3080; Roland V-Synth; Alesis Air Synth; Roland VP550; Access Virus B; Doepfer MAQ 16/3; Roland JP-8000; Emu Xtreme Lead; Yamaha DD65

VOCALS/ VOICE / MIC:
Thomas Pseudo; Roland XP-30 (Choir); Mam VF11 Vocoder; Roland VP-550; Mic Mogami V69

DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 5.1 / Cool Edit Pro

EFFEKT/ FILTER:
Behringer Eurodesk SL2442FX Pro; Eurodesk SL3242FX Pro; Cubase 5.1

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Field & Home-Recording; Soundsnap
01.
KLEINER MANN
Soundtracks - February 2012
4:45 Min

Album: GHOST


GHOST

THE EYE - "GHOST"
(222307042009018)

Angespielt/Ausschnitt Track: "I CANNOT SLEEP"

Jahr: 2009 (official release 07.04.2009)
Genre: Dark; Mystic; Melancholy
Länge: 54:51 min
Medium: Audio-CD / mp3 DL
Label: CYKXINCORP / MCM
Link: http://www.the-eye-music.eu
http://mediacellar.de

HEADCINEMA: Fiktive Erzählung.

Vor 800 Jahren wurde im heutigen Schottland auf einem großen Anwesen ein Junge Namens Male geboren. Er und seine ältere Schwester wurde die aufopfernde Mutterliebe nur kurz zu teil. Im Vierten Lebensjahr des Jungen verstarb die Mutter an Tubakolose. Der Vater war selten zu Hause und somit kümmerten sich die Angestellten des Schlosses um die Erziehung. Durch den immensen Reichtum mangelte es nicht an ausgesuchten Personal wie Lehrer, Kutscher, Dienerwirtschaft und Kochpersonal. Nach Jahren der Sorglosigkeit ließen jedoch die Geschäfte des Vaters nach, er blieb immer öfter weg mit längeren Aufenthalten in fernen Ländern.

Wochen später verschlechterten sich die Verkäufe und es war kaum noch Verdienst zu verzeichnen, so das der Vater einige Angestellte vom Personal fort schicken mußte, sich von einem großen Teil kostbaren Mobiliar des weit über 80 Räumen großen Bauwerks trennte, um Fehlinvestitionen auszugleichen. In über 40 Räumen wurden die Bilder abgehangen, Möbel und Stoffe entfernt. Nichts verblieb in diesen Räumen, ein Teil des Hauses komplett geräumt. In den nun leer stehenden Südflügel zog es den Jungen immer wieder gerne hin um schnell wie der Blitz durch die Räume und Säle der Etagen zu rennen. Man mußte ihn ständig suchen, den er vergaß hier jegliche Zeit. Der Vater ließ nach mehrmaligen bitten der Angestellten und zur Sicherheit der Kinder sämtliche Zugangstüren und Fenster dieses Komplexes zumauern.

Monate gingen ins Land und beim Versteckspielen der Kinder in dem riesigen Garten fand der Junge hinter einer Rosenhecke eine Öffnung unterhalb des Südflügels. Es war eng und verlief schräg nach oben ins Innere. Ein gutes Versteck dachte sich Male und zwang sich in dieses Loch. Erst nach Minuten voller Anstrengung sah er ein schwachen Lichtschein am Ende des Tunnels. Ein paar Meter vorm Ausgang blieb er mit seinen Kleidern an einem Riegel an der Wand hängen. Mit aller Kraft zog er sich weiter bis mit einem dumpfen Schlag sich hinter ihm eine Klappe verschloß. Er kroch aus der Öffnung und stand in der ehemaligen Angestelltenküche des Südflügels.

Das Sonnenlicht drang durch etlichen Fugen der zugemauerten Fenster. In diesen Zustand fand er auch die oberen Stockwerke und den riesigen Boden vor. Alle Fenster und die Zugänge zum Rest des Schlosses waren zugemauert. In manchen Räumen konnte er vor Dunkelheit nichts erkennen. Er bekam es mit der Angst zu tun und suchte verzweifelt nach einem Ausgang. Er kroch zurück in das Loch, doch diese Klappe ließ sich nicht öffnen. Sein ganzer Körper fing an vor Angst zu zittern, er wurde immer nervöser und Tränen zeigten sich auf seinem Gesicht. Mit aller Kraft klopfte er gegen Türen und Mauern, rannte von einem ins andere Stockwerk um irgendwo eines Ausgang zu finden und schrie sich dabei die Seele bis zur Erschöpfung aus dem Leib. Draußen suchten alle Bediensteten bis spät in die Nacht hinein den Garten und den angrenzenden Wald ab. Luise, Schwester von Male lag weinend in ihrem Bett. Die Mutter tot, der Vater auf Reisen und ihr kleiner Bruder verschwunden. Ein Gefühl des Alleinseins auf dieser Welt machte sich in ihrem jungen Körper breit.

Am dritten Tag kroch im Südflügel vor Erschöpfung ein kleiner Junge in das ehemalige Schlafzimmer seiner Mutter und sackte an der Stelle zu Boden, wo früher das Bett stand.

Als der Vater heimkehrte und ihm die Tragödie zugetragen wurde brach er zusammen und erkrankte so sehr, das er nach kurzer Zeit verstarb. Er hatte in den Wochen der Abwesenheit ein Vermögen verdient und es nun der Tochter vererbt, die bis zu ihrem Tode mit 82 Jahren in diesem Schloß verbrachte. Sie hatte nie geheiratet und blieb zeitlebens alleine. Oft erinnerte sie sich an die Nacht zurück, an der ihr kleiner Bruder verschwand. In ihren Träumen suchte sie fast jede Nacht bis zum Wahnsinn nach ihm, und das ein Leben lang.

Nach ihrem Tode war das Anwesend mehr als 100 Jahre verweist bis ein Lord es kaufte und es wieder komplett zugänglich machen ließ. Bei den Bauarbeiten fand man am Boden des ehemaligen Schlafgemach die sterblichen Überreste eines zusammenkauerndes Kindes. Der Lord ließ für den Jungen im Park ein schönes Grab herrichten. Eingerahmt von einen kleinen Zaun, in dem ein zarte Tür ohne Schloß eingearbeitet wurde.

Nie kommt hier einer vorbei und trotzdem steht das kleine Türchen, wenn das Tageslicht sich dem Ende neigt offen, am Morgen man es wieder verschlossen erblickt. Noch heute hört man zum Sonnenuntergang die Stimmen der Kinder. Luise ruft ihren Bruder Male, der wie ein Blitz durch die Zimmer läuft. Er hinterläßt eine Spur von geschlossenen Türen. In diesen Nächten lassen sich die Türen im ganzen Südflügel nicht öffnen und im Garten hört man ein Mädchen den Namen "Male" rufen.

TRACKS (Gaplessalbum)

01. THE WAY BACK
02. COLD CASTLE
03. CHILD GAME
04. HUNTING BY THE CASTLE
05. THE GHOST
06. THE INSANITY OF THE LONELINESS
07. SEARCH MALE
08. I CANNOT SLEEP
09. EVERLASTING LIFE

_____________________________________

INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland XP-30; Roland V-Synth; Alesis Air Synth; Roland VP550; Emu Proteus 2500; Access Virus B;

VOCALS/ VOICE / MIC:
Thomas; Roland XP-30 (Choir); Mic Mogami V69

DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 5.1 / Cool Edit Pro

EFFEKT/ FILTER:
Behringer Eurodesk SL2442FX Pro; Eurodesk SL3242FX Pro; Cubase 5.1

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Field & Home-Recording; Pond5 Royalty Sound Effects; Soundsnap
01.
I CANNOT SLEEP
Ambient - February 2012
4:18 Min

Album: PERVERSUM


PERVERSUM

THE EYE - "PERVERSUM"
(143617092009021) Instrumental Version
(143617092009022) Spoken Word Version

Angespielt/Ausschnitt Track: "EWIG DUNKEL"

Jahr: 2009 (official release 17.09.2009)
Genre: Dark Ambient; Experimental
Länge: 44:08 min
Medium: Audio-CD / mp3 DL
Label: MCM
Link: http://www.the-eye-music.eu
http://mediacellar.de

HEADCINEMA: Sexueller Missbrauch durch Priester.

Über Jahre hin plagten ihn Scham, Verunsicherung, Wut. Dann hat Jörg D. am 17. September 2009 an den Papst einen Brief geschrieben, vier Seiten über seine Not: "Ich bitte Sie um Hilfe, in welcher Form auch immer."

Doch Benedikt XVI. schwieg, bis heute gab es keine Antwort, "nicht mal einen Zweizeiler, nichts, überhaupt nichts", sagt Jörg D., heute 25 Jahre alt. Auch sein zuständiger Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode hat ihm kaum geholfen. Er riet dem Missbrauchsopfer, er solle "vergeben und vergessen".
Sie alle sollen vergeben und vergessen, 14 Kommunionskinder und Messdiener aus einem Dorf nahe der niederländischen Grenze. 227-mal waren sie in den Jahren bis 1995 von ihrem Seelsorger sexuell missbraucht worden. Pfarrer Alois B. kam mit einer Freiheitsstrafe auf Bewährung milde davon. "Die Kirche kümmerte sich mehr um die Täter als um die Opfer", kritisiert Jörg D. "Sie besorgte und bezahlte ihnen Therapien, Kuraufenthalte, neue Wohnungen oder neue Stellen, verwischte beflissen ihre alten Spuren. Die missbrauchten Kinder wurden sich selbst überlassen."


Die Sonne flammte hell durch die gotischen Scheiben. Sanft erklangen die Worte von der Kanzel, ermahnend mit Ausdruck, aber Liebevoll. In mich gekehrt lauschte ich ihnen und dem Orgelspiel und mein Blick glitt am schweren Gemäuer des gigantischen Baus in Richtung Himmel als Mitglieder der Gemeinde sich von ihren Bänken erhoben und mit ihren Fingern in Richtung der schweren Eingangstür zeigten.

Mit erschrockenem Ausdruck und verzerrten Gesicht traten sie in den Mittelgang und bildeten einen schmalen Pfad bis vor zum Altar. Ich wendete mich langsam um und im gleißenden Licht der Sonnenstrahlen schritt ein unscheinbarer Mann sich schleppend durch die stehende Gemeinde. Beschmutzt und mit Blut durchtränkt hingen die Kleider an der Erscheinung, in seinem fahlen ausdruckslosen Gesicht formten seine blauen Lippen leise bettelnde Wörter die keiner verstand. Der Pfarrer eilig von der Kanzel dem Fremden entgegen laufend streckte ihm seine Hände entgegen.

Sie erreichten den Fremden nicht. Jegliche Hilfe ablehnend ließ er sich auf die Knie fallen und kroch auf allen Vieren in Richtung Altar. In der Situation kam es mir vor, als begleite die Sonne den Fremden am Boden und die Gläubigen säumten ihn den Weg.Hunderte von Augen starrten auf dieses kriechenden Elend aus Dreck und anhaftenden Lebenselixier. Der Pfarrer ließ den Mann an seinem Rock vorüber krauchen und erhob leicht seine Arme, um die Gemeinde zum verharren zu bringen. Mit aller Kraft ringte der Mann am Altar um an Höhe zu gewinnen. Er zog sich mit seinen Blutverschmierten Händen an dem schweren Tuch empor,seine Beine zitterten und es schien mir, als wollten sie ihn nicht mehr tragen.

Aufrecht klammernd am Altartuch starrten seine leeren Augen in das Kreuz des Allmächtigen. Kein Laut entwich den hunderten Mündern in der Ewigkeit von Minuten. Mit den Handflächen stützend auf den Altar drehte sich der Fremde langsam zu uns um, seine Augen waren Blutunterlaufen und er öffnete langsam seinen Mund, sein Gesicht trug Narben, die auf seiner Haut spannten. Die Mitglieder starrten fassungslos auf diese Gestalt und den sich öffnenden Mund.

„Mich werdet Ihr nie verstehen, weil ich Euch nicht verstehe“, so die ersten Worte die wir leise vernahmen. Sein Atem war schwer und er rang nach Luft. „Ihr Heuchler vor den Herren, Ihr armseligen Geschöpfe, Ihr dummen Sklaven Eures Lebens“ sagte er mit einem haßerfüllten Gesichtsausdruck. „Wie bitte könnt Ihr Glauben das Recht zu haben, mich für meine Taten strafen zu können“? Der Pfarrer setzte langsam einen Fuß vor den anderen in Richtung Altar. Mit den Worten: „Gott straft keinen“, unterbrach er den Fremden. In diesen Augenblick schritt der Fremde mit äußerst bösen Blick ohne Anstrengung vom Altar auf den Pfarrer zu. Die Gemeinde wirkte verstört und wich rückwärts zurück. „Deinen Sohn, den Du Deiner Gemeinde vorenthalten hast, habe ich meine ganze Aufmerksamkeit gegeben, geholt Nachts von Deiner hier totgeschwiegenen Launenhure“. Seine Mundwinkel brachten ein widerliches Lächeln zum Ausdruck und ich erwischte mich bei den menschlichen Verlangen, dieser Eskalation näher beiwohnen zu können.

„Ich holte mir diesen Deinen Knaben als Sinnbild meiner Begierde, mit Deinem Bild der Göttlichkeit nichts gleich. Allein sollte er mir sein, eine wahre Erscheinung ohne Jahrhundert werdende Illusionen, den ewigen Wörtern, nur getragen von Deiner Einer und Deinem Gefolge. Mit seinen jungen Jahren, glich er meiner Jugend von damals, nicht meinen blau geschundenen Körper, und das mit Euer göttlichen Duldung,mein Neid nach seiner zarten Schönheit, die Du mir immer gepriesen, wenn Deine Hände mich berührten. Verzehrend nach seiner Unschuld, die Du mir nahmst“. Gesten von Haß und Mitleid sah ich um mich herum, mit gefalteten Händen des Pfarrers Stimme erklang: „Hör auf mein Sohn, hör auf“

Ganz dicht und mit kalten Augen stand der schwer atmende nun vor den Geistlichen, für mich war das die Erscheinung des Teufels. „Hör zu Alter, ich nahm ihn und sah Dich, ich spürte seine Schmerzen, das zerreißen seiner Seele auch in mir, seine Zähne bohrten sich in meine Hand, die Narben davon trägst auch Du, er flehte unter unglaublicher Qual und seine Lippen forderten eine Antwort, warum tust Du es gleich wie mein Vater?

„Am höchsten Punkt meiner innigen Liebe zu Deinem Sohn, entzog ich seinen Körper die Jugend, stillte mein verlangen nach Macht und Gier, Schönheit und Unschuld trieb ich aus seinen Körper.“ Das dreckige Gesicht des Teufels neigte sein Gesicht leicht zur Seite und näherte sich auf Zentimetern den Ohren des Pfarrers. „Hör alter Mann, Mitleid zeigtest Du bei mir nicht, Du kamst immer wieder und wieder. Dein Sohn verschmolz zwischen den ersten Gefühlen der Lust und des Schmerzes, als sein Körper reagierte, nahm ich sein Leben, nun nimm Du meines“! Er öffnete den Mantel, getränkt vom Blut des Pfarrers Sohn und reichte ihn ein Messer. Ein grauenerregender Anblick durchzog die Kirche, kein Wort unterbrach diese Aufforderung nach Rache und persönlicher Befreiung , ewig erschien mir die Zeit des Schweigens. Der Satan griff nach der Hand des Pfarrers und drückte ihn das Messer in die Handfläche. Mit dem Blick vom Pfarrer abwendend drehte er sich zu uns und ließ uns wissen:

„Was ist Ihr dummen Puppen eines Theaters, seit Ihr nur ein billiges Gefolge von Ansammlungen, eine Hand voll Würmer in meiner Hand? Soll ich Eure Kinder auch befreien von den Blicken Eurer Männer, soll ich Ihnen Ihr Leben nehmen, damit in der kaputten Gesellschaft es nicht die Mütter machen müssen? Soll ich Euer Gott für Eure Brut sein? Ihr seid wie ich, Ihr seht mich nicht, ich bin überall, ich bin euer Leben ich bin die Schönheit, ich bin in Euch, ich lebe“

„Mach die Augen zu und erkenne mich. Ich bringe Terror und bombe Euch von dieser Welt, ich peinige und quäle, ich entführe und vergewaltigte, ich bin die Macht, die Du mit Deiner Stimme wählst, ich bin Dein Vater und Mutter, ich bin der Teufel“.

„Komm zu mir, komm, Vertraue nie einen anderen, vertraue nur Du Dir selbst. Ich bin Du, schau in den Spiegel, ich bin Du, ich bin die Zärtlichkeit, ich bin die Liebe, ich bin Dein Leben, vertrau mir, vertrau mir, ich bin Dein Freund. Ich bin Du, ich glaube Dir, ich bin Dein Freund, ich halte Dich fern von jeglicher Heuchelei, vertrau mir, ich bin Du, ich bin in Deinem Leben, vertrau mir. Wenn Du Angst hast, ich nehme sie Dir, vertrau mir, ich bin Du, hast Du Schmerzen, ich zeige Dir wie man sie liebt, vertrau mir, vertrau mir, ich bin Dein Freund, ich bins, ich bin Du, komm zu mir, vertrau mir, komm zu mir...... Diese Worte waren wie Magie, der Irre zog mich in seinen Bann, es bedürfte einige Sekunden, um wieder klar zu denken. Stille herrschte im Gotteshaus bis der Pfarrer langsam zu Boden ging, sich warmes Blut unter ihm in den Fugen des kalten Gesteins ein Rinnsal schuf.

„Wie Ihr Eure Kinder liebt, so liebe ich auch meine, ich bin Euer Dreck, der Abschaum alles Lebens , ein kaltes Individuum ohne Spur von Liebe, aber Ihr irrt. Ich bin Euer Spiegelbild, meine Brut liebe ich, um mich wächst und gedeiht sie, auch unter Deinem Dach kann sie reifen, wie ein Parasit, mit Deiner Hilfe, tausende Mütter und Väter wird sie enttäuschen, meine Brut. Wie Ihr will ich nicht Glauben, an das Böse in meinem Kind, Ihr seht es nicht, Ihr fühlt es nicht. Jeden Tag werde ich neu geboren, geboren in EUER Leben.“

„Eure Blindheit ist meine Stärke, ich bin nur ein Gewissen, nicht erkennbar für Dich. Leidenschaftlich wirst Du mich lieben, sorglos vertraust Du mir Deine Wünsche an, steigst in meinem Bus und lächelst mir zu, bringst zur Obhut Deine Kinder mir, teilst mir Dein Kummer in einer Sitzung mit, zeigst mir Deine Wunden worauf ich Dir helfe. Ich bin überall, wie blind und hilflos Du doch bist, Ihr seid blind, Ihr seht nur das, was das Licht Euch erhellt, Du siehst mich nicht, ich werde NICHT geboren, ich bin immer da, ich bin immer bei Euch, nichts kann mich davon abbringen, nichts, höre, lerne mit mir umzugehen, ich gehöre zu Dir, ich bin Dein Gewissen, ich bin Dein Inneres“.

„Für mich wird das Leben nie enden, ich warte auf Dich, ich kenne keine Grenzen, für mich gibt es keine Moral, ob Mann, Frau oder Kind, ich bin kein Tier, denn meines gleichen könnte ich nicht quälen,ich werde nie vergehen, aber ich mich an Dich, töte mich, aber ich werde nicht gehen, für mich gibt es keine Zeit“.

„Du fuhrst mit Deinem Auto durch die Stadt, Deinen Kind begegnend und erkanntest mich nicht, mich in meinem Wirt, das Glück stand Dir ins Gesicht geschrieben, der Stolz eines Vaters. Glücklich seid Ihr als Eltern, glücklich und Stolz auf Eure Kinder, und seht mich nicht, mich nicht in ihren Körpern, ich gehöre zu Euch, ich bin das Leben. Ich muß jetzt weiterziehen, es wartet ein Krieg auf mich. Und über Dir, eines meiner Opfer.....hilf, hilf, hilf.

„Kann es sein, das ich gerade Deine Liebe bin“?

TRACKS (Gaplessalbum)

01. GOTTES HAUS
02. FREMDER
03. WELCH ELEND
04. DIE OFFENBARUNG
05. DER SCHÄNDER
06. DAS ENTSETZEN
07. PERVERSUM
08. EWIG DUNKEL
09. WO IST GOTT
10. DER TEUFEL
11. ICH, DEIN FREUND
12. MEINE BRUT IN EUCH
13. BLINDHEIT
14. DIE ZEIT
15. WIEDERKEHR

_____________________________________

INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland XP-30; Roland V-Synth; Alesis Air Synth; Roland VP550; Emu Xtreme Lead1

VOCALS/ VOICE / MIC:
Thomas & Ralf; Roland XP-30 (Choir); Mic Stagg MCO-5BK; Mic Mogami V69

DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 5.1 / Cool Edit Pro

EFFEKT/ FILTER:
Behringer Eurodesk SL2442FX Pro; Eurodesk SL3242FX Pro; Cubase 5.1

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Field & Home-Recording; Pond5 Royalty Sound Effects
01.
EWIG DUNKEL
Experimental - November 2014
4:20 Min

Album: THE ART OF THE EYE


THE ART OF THE EYE

THE EYE - "THE ART OF THE EYE"
(234703082009020)

Angespielt/Ausschnitt Track: "Emotion Weinend"

Jahr: 2009 (official release 08.03.2009)
Genre: Dark Ambient; Experimental
Länge: 44:43 min
Medium: Audio-CD / mp3 DL
Label: MCM / Standing Stone
Link: http://www.the-eye-music.eu
http://mediacellar.de

HEADCINEMA: Menschliche Emotionen.

Musik als Spiegel unserer Emotionen?

Gefühle wie Freude und Frohsinn vermögen sie zu interpretieren in den Höhen, in ihren Tiefen der menschliche Makel schlummert, ihr Takt-Sinn uns in Schwingungen versetzt.

Sie vermag uns seelisch zu quälen, entreißt uns Tränen, lässt uns schaudern und erschrecken. Sie vermag uns Glück und Freude bereiten, uns zum Tanzen zu bringen, im Gefühl von Göttlichkeit zu ertränken.

Der Mensch mag Emotionen zwar vor anderen verstecken können, die Empfindungen beim Musikhören lässt sie aber so manches Mal ungewollt zu Tage treten.

TRACKS (Gaplessalbum)

01. ENTFÜHREND
02. WEINEND
03. GÖTTLICH
04. ALLMÄCHTIG
05. UNSICHER
06. TRÄGE
07. KRAFTVOLL
08. UNVERSTANDEN
09. TRAURIG
10. ANGST
11. ZEREISSEND
12. BÖSE

_____________________________________

INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland XP-30; Roland V-Synth; Alesis Air Synth; Taurus Acryl Strat

VOCALS/ VOICE/ MIC:
Roland XP-30 (Choir);

DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 5.1 / Muse Score/ Cool Edit Pro

EFFEKT/ FILTER:
Behringer Eurodesk SL2442FX Pro / ; SL3242FX Pro / Cubase 5.1

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Field & Home-Recording; Pond5 Royalty Sound Effects
01.
Emotion Weinend
Ambient - November 2014
4:19 Min

Album: BABYLON


BABYLON

THE EYE - "BABYLON"
(081304012009017)

Angespielt/Ausschnitt Track: "BABYLON"

Jahr: 2009 (official release 04.01.2009)
Genre: Ambient; Headcinema Acoustic;
Länge: 44:26 min
Medium: Audio-CD / mp3 DL
Label: MCM
Link: http://www.the-eye-music.eu
http://mediacellar.de

HEADCINEMA: Niederschrift aus dem Alten Testament.

Die Bibel erzählt von einem Volk aus dem Osten, das eine Sprache spricht und sich in der Ebene in einem Land namens Schinar ansiedelt.
Hier will es eine Stadt und einen Turm mit einer Spitze bis zum Himmel bauen.

Da stieg der Herr herab, um sich Stadt und Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten.

Nun befürchtete er, dass ihnen nichts mehr unerreichbar sein wird, was sie sich auch vornehmen, das heißt, dass das Volk allmächtig werden könnte.

Um dem Treiben ein Ende zubereiten, verwirrt Gott ihre Sprache und vertrieb sie aus der Ebene. Eine Verständigung war somit nicht mehr möglich und der Bau von Stadt und Turm fand ein jähes Ende.

01. SCHINAR
02. CONCILIUM
03. BABYLON
04. MUNICIPIUM BABEL
05. TURRIS FACERE
06. IMPIETAS ET BLASPHEMIA
07. CONSENSUS
08. HOMINES SUMUS NUN DÈI
09. DEUS EST PERIRATUS
10. BABARISMUS, TERTIA TUMULTUS

_____________________________________

INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland JP-8000; Roland XP-30; Emu Proteus 2500; Emu Orbit 9090; Roland Dance M-DC1;

VOCALS/ VOICE/ MIC:
Thomas (Latin & Pseudo); Roland XP-30 (Choir); MAM VF11 Vocoder; Mic Stagg MCO-5BK

DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 4 / Acoustica/ Muse Score/ Cool Edit Pro/ Zoom MRS1044

EFFEKT/ FILTER:
Behringer Eurodesk SL2442FX Pro; Cubase 4

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Emu Planet Earth; Field & Home-Recording
01.
BABYLON
Ambient - November 2014
3:24 Min

Album: NAUTILUS part II


NAUTILUS part II

THE EYE - "NAUTILUS" Part II
(225627102008015)

Angespielt/Ausschnitt Track: "SCHIFF DER UNSCHULD"

Jahr: 2008 (official release 27.10.2008)
Genre: Headcinema Acoustic;
Länge: 01:04:08 min
Medium: Audio-CD / mp3 DL
Label: Candy Rush Music / MCM
Link: http://www.the-eye-music.eu
http://mediacellar.de

HEADCINEMA: Jules Vernes Roman "Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer"

Nach wochenlangem, vergeblichem Suchen kommt es schließlich zur Begegnung des Kriegsschiffes mit dem Ungeheuer. Der Kapitän lässt sofort das Feuer auf die NAUTILUS eröffnen, die darauf hin abtaucht und einen Bogen in den Tiefen des Meeres zieht, um den Angriff mit ungeahnter Kraft zu erwidern, wobei das Kriegsschiff schwer Schaden nimmt und der Professor mit seinen Begleitern über Bord gehen.

Sie erwachen später an Bord der NAUTILUS, gesteuert vom Kapitän NEMO. Während ihrer Zeit an Bord der „Nautilus“ erleben die drei Gefangenen und Nemo zahlreiche Abenteuer, begleitet von Neid, Gier und Verrat. Jeder möchte dieses wundersame Schiff auf seine Art verwerten.

So gehen sie unter Wasser auf die Jagd, entdecken einen Schatz auf dem Meeresgrund, liefern sich einen Kampf mit einem Riesenkraken und werden von einem Kriegsschiff beschossen, wobei die „Nautilus“ schwer beschädigt wird und sie darauf ihren Liegeplatz anläuft, eine Höhle auf der Insel VULKANIA, die nur Unterwasser zu erreichen ist.

Durch Verrat war dort schon die Marine vor Ort und es kommt zum Showdown. Nemo gelingt es zwar noch rechtzeitig, dort eine Zeitbombe scharf zu machen,
wird aber auf dem Weg zurück zur „Nautilus“ lebensbedrohlich verletzt. Er beschließt, zusammen mit der „Nautilus“, seiner Mannschaft und den drei Gefangenen unterzugehen. Den Professor gelingt mit seinen Begleitern die Flucht, bevor mit einer gewaltigen Explosion die Insel VULKANIA und der versinkenden NAUTILUS
die Geschichte ein tragisches Ende nimmt.

TRACKS (Gaplessalbum)

01. NAUTILUS SONG
02. FEIND IM NEBEL
03. SCHIFF DER UNSCHULD
04. ANGRIFF DER NAUTILUS
05. DER TOD KANN TANZEN
06. GLÄSERNES LEBEN
07. LIEBESSPIEL DER KREATUREN
08. SCHWARZER GRABEN
09. DER KRAKE
10. NEMOS´TRAUM
11. DIE VOLLKOMMENHEIT
12. PASSAGE GEGEN OST
13. BOSHEIT UND GIER
14. DEN TEUFEL AM BORD
15. REISE NACH VULKANIA
16. INSEL VULKANIA
17. DAS HERZ DER INSEL, DIE HÖHLE DER NAUTILUS
18. UNTERGANG VON VULKANIA, DAS ENDE EINES TRAUMES
19. DEIN DUNKLES GRAB

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INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland JP-8000; Roland XP-30; Emu Proteus 2500; Emu Orbit 9090

VOCALS/ VOICE/ MIC:
Roland XP-30 (Choir)

DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 4 / Acoustica/ Muse Score/ Cool Edit Pro/ Zoom MRS1044

EFFEKT/ FILTER:
Behringer Eurodesk SL2442FX Pro; Cubase 4

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Emu Planet Earth; Akai S3000 XL (Background Sound Effects Library) ; Field & Home-Recording
01.
SCHIFF DER UNSCHULD
Ambient - November 2014
3:24 Min

Album: NAUTILUS part I


NAUTILUS part I

THE EYE - "NAUTILUS" Part I
(194811062008014)

Angespielt/Ausschnitt Track: "GEHEN AN BORD"

Jahr: 2008 (official release 11.06.2008)
Das erste Album unter den Namen "THE EYE"
Genre: Headcinema Acoustic;
Länge: 41:59 min
Medium: Audio-CD / mp3 DL
Label:Candy Rush Music / MCM
Link: http://www.the-eye-music.eu
http://mediacellar.de

HEADCINEMA: Jules Vernes Roman "Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer"

Akustisch in das Jahr 1868. In dieser Zeit kursieren Gerüchte über ein Seeungeheuer, welches Schiffe auf allen Weltmeeren angreift und dabei versenkt,
was einen französischer Professor dazu veranlasst, auf ein Kriegsschiff anzuheuern um sich auf eine Pazifik-Expedition zu begeben, das Seeungeheuer aufzusuchen und es zu töten.

Was er noch nicht weiß, dieses vermeintliche Seeungeheuer ist ein Unterseeboot, ein Schiff Namens NAUTILUS.

TRACKS (Gaplessalbum)


01. GEHEN AN BORD
02. DAS ORGELSPIEL
03. ABTAUCHEN
04. UNTERWASSER
05. DER KRATER
06. VULKANE UND WESEN
07. TARAK, STADT DER FINSTERNIS
08. TIEFE STILLE
09. GELEHRTE UND MEISTER
10. ALLEIN
11. AUFTAUCHEN

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INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland JP-8000; Roland XP-30; Emu Proteus 2500

VOCALS/ VOICE/ MIC:
Roland XP-30 (Choir)

DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 4 / Acoustica/ Muse Score/ Cool Edit Pro/ Zoom MRS1044

EFFEKT/ FILTER:
Behringer Eurodesk SL2442FX Pro; Cubase 4

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Field & Home-Recording
01.
GEHEN AN BORD
Ambient - November 2014
6:42 Min

Album: ELECTRIC OPERA (Klangbrief 3)


ELECTRIC OPERA (Klangbrief 3)

THE EYE - "ELECTRIC OPERA III"
(232904032008013)

Angespielt/Ausschnitt Track: "THE GARDEN OF THE WORLD "

Jahr: 2007 (official release 04.03.2008)
Erschienen unter Künstler-Namen Th.H. & Mediacellar
Genre: Ambient; Experimental
Länge: 01:09:04 min
Medium: Audio-CD / mp3 DL
Label: Standing Stone / MCM
Link: http://www.the-eye-music.eu
http://mediacellar.de

HEADCINEMA: Klangbrief von Empfindungen.

01. THE GARDEN OF THE WORLD
02. FLIGHT THE BUTTERFLY
03. SEA LOVE
04. TWO WORLDS
05. BIG CITY
06. LAST JOURNEY

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INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland XP-30; Roland JP-8000

VOCALS/ VOICE / MIC:


DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 4/ Cool Edit Pro/ Minidisc/ Dat

EFFEKT/ FILTER:
Behringer Eurorack 1832FX Pro; Cubase 4

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Field & Home-Recording
01.
6:00 Min

Album: ELECTRIC OPERA (Klangbrief 2)


ELECTRIC OPERA (Klangbrief 2)

THE EYE - "ELECTRIC OPERA II"
(192712022008012)

Angespielt/Ausschnitt Track: "DELIRIUM" (uncut)

Jahr: 2006 (official release 12.02.2008)
Erschienen unter Künstler-Namen Th.H. & Mediacellar
Genre: Ambient; Experimental; Melancholy
Länge: 56:03 min
Medium: Audio-CD / mp3 DL
Label: Standing Stone / MCM
Link: http://www.the-eye-music.eu
http://mediacellar.de

HEADCINEMA: Klangbrief von Empfindungen.

01. INTRO
02. DELIRIUM
03. MOURNING MARCH AND THE MELANCHOLY OF THE VIOLINS

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INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland XP-30; Roland JP-8000

VOCALS/ VOICE / MIC:


DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 4/ Cool Edit Pro/ Minidisc/ Dat

EFFEKT/ FILTER:
Behringer Eurorack 1832FX Pro; Cubase 4

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Field & Home-Recording/ Soundsnap
01.
DELIRIUM (uncut)
Ambient - November 2014
25:09 Min

Album: ELECTRIC OPERA (Klangbrief 1)


ELECTRIC OPERA (Klangbrief 1)

THE EYE - "ELECTRIC OPERA I"
(201706012008011)

Angespielt/Ausschnitt Track: "INSECT"

Jahr: 2006 (official release 06.01.2008)
Erschienen unter Künstler-Namen Th.H. & Mediacellar
Genre: Ambient; Experimental
Länge: 01:01:27 min
Medium: Audio-CD / mp3 DL
Label: Standing Stone / MCM
Link: http://www.the-eye-music.eu
http://mediacellar.de

HEADCINEMA: Klangbrief von Empfindungen.

01. INTRO
02. CONTACT IN THE SPACE
03. DEAD ANDROIT
04. ALIEN LANGUAGE
05. INSECT
06. ELECTRIC ANIMAL

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INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland XP-30; Roland JP-8000

VOCALS/ VOICE / MIC:


DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 4/ Cool Edit Pro/ Minidisc/ Dat

EFFEKT/ FILTER:
Behringer Eurorack 1832FX Pro; Cubase 4

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Field & Home-Recording/ Soundsnap
01.
INSECT
Soundscape / Drone - November 2014
7:32 Min

Single: "White" (ten years jubilee)


"White" (ten years jubilee)

"WHITE" zum Jubiläum.

Die Zeit schreitet unaufhörlich voran. Sie ist eine Macht, mit dem Alter man sich derer erst bewusst wird.

Um 2000 saß ich zum ersten Mal vor einem eigenen Instrument, den JD-800. Wenn etwas Gehör fand, veröffentlichte ich es unter den Initialen meines richtigen Namens. Später entschieden wir uns für Mediacellar, die Musik ja im Keller entstand.

Am 10.06.2008 erschien unser erstes Album unter einem heute nicht mehr existierendem Label. Voraussetzung war ein aussagekräftiger Band/Künstler-Name und keine "Kellermedien".
So recht weiß ich nicht mehr, wer "THE EYE" für passend hielt, es wohl eine Anspielung auf Sehen, Erlebt, Gelesen und anschließender Vertonung dessen ging.

Das liegt heute auf den Tag genau zehn Jahre zurück, ein kleines Jubiläum.

In den letzten Tagen wühlte ich im Garten, drechselte, lackierte, lötete und zeigte meine Zuneigung zu 5 Behringer-Mixern mit einer Flex. Abends saß ich im Studio und mir floss es förmlich aus den Fingern. In 7 Tagen entstand so dieses Stück von über 110 Minuten, bei jedem wiederholten Hören nickte ich ein. Es tat mir gut, gab es Kraft für den nächsten "Wahnsinn" am Folgemorgen.

Hiermit möchte ich mich bei allen Freunden bedanken, die ich hier und bei Uptrax kennen lernen dürfte.

Grenzenlos soll der Raum sein, der deine Gedanken umgibt, das Kissen dich weich betten soll.

Frei gespielt ohne Planung.

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INSTRUMENTE:
Roland JD-800 / Roland JP-8000 / Roland VP-550 / Roland V-Synth / Roland XP-30 / Arturia Matrixbrute / Manikin Schrittmacher / Korg M1 / M-Audio Venom / Doepfer Drehbank / Naonext Crystall Ball / Doepfer Pocket

VOCALS/ VOICE / MIC:
Roland XP-30 (Chor); Korg M1 (Chor)

DAW/ MIX/ MASTER:
Sequoia 13/ Cool Edit Pro

EFFEKT/ FILTER:
Soundcraft UI 24R; Boss SX-700

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
01.
Empfehlung am 11.06.2018
1:50:06 Min

Single: "ICE" (ten years jubilee)


"ICE" (ten years jubilee)

"ICE" zum Jubiläum.

Jahre schon liegt das Ereignis zurück, Packeis auf unserem See und man hat nichts besseres zu tun, als die ganze Fotoausrüstung zu greifen und mich zum "Begleiten" zu nötigen. Nach kurzer Zeit zog es mich wieder in das mollig warme Heim zurück und beobachtete die Fotosession bei einer Tasse Tee vom Wintergarten aus.

Es entstanden wirklich beeindruckende Aufnahmen, vor allem im Makrobereich. Ralf meinte, man könne aus diesem Material doch ein interessantes Video herstellen. Irgendwie vergaß ich das dann.

Das liegt nun schon ein paar Jahre zurück. Ich wollte ja selbst die Musik dafür einspielen, aber dazu fehlten mir die "klanglichen Ideen". Im Januar 2017 hatte ich es endlich vollbracht, der Soundtrack musste aber für das Video gekürzt werden.

Hier zu hören ist nun die volle Länge von 34:57 min.

Wer auf Winter im Sommer steht: https://www.youtube.com/watch?v=ljMQBepU6ek

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INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland XP-30; Roland XV-3080; Roland V-Synth; Alesis Air Synth; Access Virus B; Oberheim OB12; Roland JP-8000; M-Audio Venom; Roland SH-32; Korg Electribe SX; Naonext-Crystall Ball; Doepfer Drehbank

VOCALS/ VOICE / MIC:
Thomas; Roland VP-550; Korg M1 (Choir); Roland XP-30 (Choir)

DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 5.1/ Cool Edit Pro

EFFEKT/ FILTER:
Behringer Eurodesk SL2442FX Pro; Eurodesk SL3242FX Pro; Cubase 5.1; Boss SX-700; Wave Arts Plugins; Alesis Air FX

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Field & Home-Recording
01.
34:57 Min

Single: " CONSTRUCT" Live Performance SOUNDFACTORY24 & THE EYE


" CONSTRUCT" Live Performance SOUNDFACTORY24 & THE EYE

SOUNDFACTORY24 & THE EYE - "CONSTRUCT"

Live Performance aus dem Jahr: 2017
Studio-Gast: Andreas (SOUNDFACTORY24)



Es hätte ja ein Stück für die Ambient-Wave werden können, aber irgendwie geriet das ganze außer Kontrolle. Es ähnelt eher einer Hexenküche mit fragwürdigen Ergebnis. Was bleibt ist die Erinnerung an ein intensives Ereignis und euphorischer Freude ein Hobby mit Freunden zu teilen. Dieses Mal haben wir das Treffen auf Video festgehalten, denn nur durch das Bild bekommt man einen besseren Eindruck vom Geschehen und die 38 Minuten werden nicht so anstrengt. Im Clip selbst haben wir einige Kommunikationen auf der Spur beibehalten, was zur Unterhaltung beiträgt.

Der Link führt zu YT, da bei MoM der Speicher für Videos ja sehr begrenzt ist. Auf ein baldiges Wiedersehen Andreas!

https://www.youtube.com/watch?v=s_V3w5ZsrD4&t=190s

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INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland XP-30; Roland V-Synth; Alesis Air Synth; Access Virus B; Roland JP-8000; M-Audio Venom; Naonext-Crystall Ball; Arturia Matrixbrute

VOCALS/ VOICE / MIC:


DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 7 Elements/ Cool Edit Pro

EFFEKT/ FILTER:
Soundcraft UI 24R (Lexicon Buss); Cubase 7 Elements

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:

Single: "ONE DAY" Live Performance SOUNDFACTORY24 & THE EYE


"ONE DAY" Live Performance SOUNDFACTORY24 & THE EYE

SOUNDFACTORY24 & THE EYE - "ONE DAY"

Live Performance aus dem Jahr: 2014
Studio-Gast: Andreas (SOUNDFACTORY24)


Berlin 30. Mai 2014, Tangerine Dream Live im Admiralspalast.

Da stand er da, am Nachmittag jenen Tages mit zwei Tickets in der Hand. Andreas (Soundfactory24) mit den Worten: "Bock auf Oldschool"?

Ein unvergesslicher Abend, ein Wahnsinns Konzert. Bedanken möchte ich mich aus tiefsten Herzen bei Dir Andreas, für eine ehrliche Freundschaft und für dieses hervorragende Ereignis.

Ja, wir alten Säcke leben noch. Inspiriert vom Konzert kam es, wie es kommen musste. Wie zwei kleiner Kinder ließen wir am Tag danach den Spieltrieb freien Lauf. Ohne Prunk und Protz in die Tasten gehämmert. Das Studio zum Chemiebaukasten für zittrige Finger wurde. Alles musste raus!
Weder Richtung noch Planung, keine Notation und vor allem kein Klinex! Unverfälscht rein und doch eine der besten Abende, die man mit Freunden erleben darf.

Hier einige Passagen, die ich als vertretbar, zumutbar oder noch etwas tiefer gelten lasse.

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INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland XP-30; Oberheim OB12; Roland V-Synth; Alesis Air Synth; Access Virus B; Roland JP-8000; M-Audio Venom; Naonext-Crystall Ball

VOCALS/ VOICE / MIC:


DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 5.1 / Ableton Live6 /Cool Edit Pro

EFFEKT/ FILTER:
Behringer Eurodesk SL2442FX Pro; Eurodesk SL3242FX Pro; Cubase 5.1; Boss SX-700

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Field & Home-Recording; Pond5 Royalty Sound

Single: "OUTBACK" Live Performance KORGATOR & THE EYE


"OUTBACK" Live Performance KORGATOR & THE EYE

KORGATOR & THE EYE - "OUTBACK"

Live Performance aus dem Jahr: 2011
Studio-Gast: Jens (Korgator)

Endlich lernte ich ihn persönlich kennen. Man kann ja viel erzählen über das beherrschen von exotischen Instrumenten, doch Jens bewies mir im Studio sein Können schon nach wenigen Worten.

Völlig anbetoniert stand ich bei den Klängen da, mein Mund vor Erstaunen bestimmt starr offen stand. Was mir sofort auf viel, war die enorme Anstrengung von Jens, diesen Instrumenten Töne zu entlocken.

In meinen Gedanken suchte ich nach passenden Klängen aus meiner Synthesizer-Familie. Das zu vereinen wäre eine große Aufgabe und ein interessantes Klangspektakel.

Vielen Dank Jens für diese Erfahrung und den schönen Tagen im Studio mit dir.

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INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland XP-30; Roland JP-8000; Roland XV-3080; Alesis Air Synth;Taurus Acryl Strat; Didgeridoo; Duduk

VOCALS/ VOICE / MIC:
Roland XP-30 (Chor); Roland VP-550; Mam VF11; Mic Mogami V69 (GM); Mic Stagg MCO-5BK (GM); Zoom H4 Recorder, Shure KSM (dyn); AKG KS (dyn)

DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 5.1/ Cool Edit Pro

EFFEKT/ FILTER:
Behringer Eurorack 1832FX Pro; Eurodesk SL2442FX Pro; Cubase 5.1

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS
Field & Home-Recording, Aborigines: Soundsnap

Single: "UNPLUGGED" Live Performance SEOS & THE EYE


"UNPLUGGED" Live Performance SEOS & THE EYE

SEOS & THE EYE - "UNPLUGGED"

Live Performance aus dem Jahr: 2009
Studio-Gast: Raik (Seos)

Wie üblich wurde einfach darauf los getastet. Aus ca. 60 Minuten puren Spaß hier eine Zusammenstellung von knapp 30 Minuten.

Natürlich steht bei 60 min Ausgangsmaterial eine bessere Basis zur Verfügung, alles was voll daneben ging, flog raus.

Hinter den Namen SEOS verbirgt sich der Musikfreund Raik, der es offensichtlich von Uptrax zu MOM noch nicht geschafft hat. Ich gebe die Hoffnung aber noch nicht auf. (Update Dezember 2017: Er hat es geschafft)

Auch bei diesem Treffen blieb kein Instrument im Studio unberührt.
Ein großes Dankeschön an Raik.
Nichts ist schöner als mit Freunden ein Hobby zu teilen.

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INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland XP-30; Oberheim OB12; Roland V-Synth; Alesis Air Synth; Access Virus B; Roland JP-8000; Taurus Acryl Strat

VOCALS/ VOICE / MIC:
Roland XP-30 (Choir)

DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 4 / Cool Edit Pro

EFFEKT/ FILTER:
Behringer Eurorack 1832FX Pro; Eurodesk SL2442FX Pro; Cubase 4

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Field & Home-Recording; Soundsnap
01.
"UNPLUGGED"
Ambient - December 2014
27:09 Min

Single: STUDIO LIVE "Small Particles" (04.2018)


STUDIO LIVE "Small Particles" (04.2018)

"Small Particles" ist wie schon "Linear Forming" und weitere Stücke live einstanden, sprich, aus Kopf und Hand geflossen.
Ganz einfach aufgebaut mit wenig Instrumenten und ohne jeglicher "Reinwaschung".
Das Video gibt es hier:
https://youtu.be/o4mPlJyWw5M

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INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland XP-30; Roland V-Synth; Oberheim OB12; Korg MS20 (Legacy Collection); Korg M1; Manikin Schrittmacher; Doepfer Drehbank; M-Audi Venom; Arturia Matrixbrute; Emu Xtreme Lead1; Roland SH-32; Access Virus B

VOCALS/ VOICE / MIC:
Roland XP-30 (Choir); Korg M1 (Choir)

DAW/ MIX/ MASTER:
Sequoia 13/ Cool Edit Pro

EFFEKT/ FILTER:
Soundcraft UI24R (Lexicon); Wave Arts Plugins

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:

Single: STUDIO LIVE "Linear Forming" (01.2018)


STUDIO LIVE "Linear Forming" (01.2018)

"Linear Forming" ist live einstanden, sprich, aus Kopf und Hand geflossen, dazu bedürfte es wieder mein persönliches "Klammerspiel". Die "Zauberkugel" (Naonext Crystall Ball) steuert am Ende den V-Synth an, dieses Teil (wenn richtig programmiert) einen abdrehen lässt. Über die Monotonie des Stückes lässt sich streiten, es aber dennoch Anhänger dieser Form des elektronischen Genre gibt.
Das Video gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=LQ3nF_Spvxc
_____________________________________

INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland XP-30; Roland V-Synt; Korg MS20 (Legacy Collection); Korg M1; M-Audi Venom; Arturia Matrixbrute; Emu Xtreme Lead1; Roland SH-32; Access Virus B; Korg Electribe SX

VOCALS/ VOICE / MIC:
Roland XP-30 (Choir); Korg M1 (Choir)

DAW/ MIX/ MASTER:
Sequoia 13/ Cool Edit Pro

EFFEKT/ FILTER:
Soundcraft UI24R (Lexicon); Wave Arts Plugins

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:

Single: "MOSLEM - Die fünf Säulen"


"MOSLEM - Die fünf Säulen"

Das Thema ist überall präsent und jeder bildet sich seine eigene Meinung. Ich werde gegen keinen Glauben auf dieser Welt Kritik üben, er doch für Millionen Schutz, Hilfe und Zuflucht ist. Umso härter bedarf es den Kampf gegen diejenigen, die den Glauben für ihre Zwecke Missbrauchen und unzählige Menschen foltern, versklaven oder töten.

Es gibt genügend Länder auf dieser Erde, wo unterschiedlichste Glaubensrichtungen friedlich nebeneinander ausgeübt werden können. So ließ ich verschiedene klangliche Elemente in diesem Stück einfließen und in Harmonie zueinander stehen .

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INSTRUMENTE:
Roland JD-800; Roland XP-30; Roland XV-3080; Roland V-Synth; Korg M1

VOCALS/ VOICE / MIC:
Roland XP-30 (Choir); Korg M1 (Choir); Roland XV-3080 (Choir)

DAW/ MIX/ MASTER:
Cubase 5.1/ Cool Edit Pro

EFFEKT/ FILTER:
Behringer Eurodesk SL2442FX Pro; Eurodesk SL3242FX Pro; Cubase 5.1

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Field & Home-Recording; Soundsnap; Pond5 Royalty Sound Effects
01.
13:54 Min

Projekte: Songs, an denen wir mitgewirkt haben...


01.
Empfehlung am 02.01.2014
Outback
Ambient - December 2013
27:35 Min
Aufrufe 22538 mal aufgerufen
Hörzeit 728:00:39 Stunden angehört    Klicks 86881 mal angehört


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