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text: karl august candidus
instrumente und stimmen: holger c schlemmer
glocken: pauluskirche in gelsenkirchen-resse
© holger c schlemmer
instrumente und stimmen: holger c schlemmer
glocken: pauluskirche in gelsenkirchen-resse
© holger c schlemmer
das verfluchte dorf
es geht die trübe sage
von einem verfluchten dorfe
die häuser stehn verfallen
gesprungen sind die glocken
hochalterige raben
auf allen firsten hocken
es schleichen umher wie schatten
unheimlich die bewohner
die kinder sehen wie alte
sie werden zur welt geboren
mit großen augen von glase
mit aschenfarbenen locken
und sind sie ausgewachsen
so heiraten sie im dorfe
dieweil sie außerhalb
kein lieb würden bekommen
und allzeit tragen alle
sie trauer um einen toten
dieweil sie untereinander
verwandt im ganzen dorfe
da pfeift kein knecht im stalle
da tönt kein fiedelbogen
die störche und die schwalben
sind alle weggeflogen
"karl august candidus"
es geht die trübe sage
von einem verfluchten dorfe
die häuser stehn verfallen
gesprungen sind die glocken
hochalterige raben
auf allen firsten hocken
es schleichen umher wie schatten
unheimlich die bewohner
die kinder sehen wie alte
sie werden zur welt geboren
mit großen augen von glase
mit aschenfarbenen locken
und sind sie ausgewachsen
so heiraten sie im dorfe
dieweil sie außerhalb
kein lieb würden bekommen
und allzeit tragen alle
sie trauer um einen toten
dieweil sie untereinander
verwandt im ganzen dorfe
da pfeift kein knecht im stalle
da tönt kein fiedelbogen
die störche und die schwalben
sind alle weggeflogen
"karl august candidus"
