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Collabo:
Ein recht alter Song von mir wollte mit Gesang von Jonas Kolb zum Leben erweckt werden.
Tja, wie das so ist, wenn nur noch ein altes Summensignal (wav) vorliegt und da etwas im Klangbild geändert wird. Es wirkt sich einfach auf alles aus. Aber was solls, es ist wie es ist.
Jonas fand den Song sehr geil und hatte mir die Gesangsspuren geschickt. Gestern habe ich dann alles zusammen gefügt und schau mal, wie das so ankommt. Mit der Zuordnung der Stilrichtung habe ich so meine Schwierigkeiten, für Rock zu hart, für Metal zu soft..., hat jemand eine Idee?
Viel Spaß beim Anhören
Webseite von Jonas:
https://heartdoom.de/index.htm
Ein recht alter Song von mir wollte mit Gesang von Jonas Kolb zum Leben erweckt werden.
Tja, wie das so ist, wenn nur noch ein altes Summensignal (wav) vorliegt und da etwas im Klangbild geändert wird. Es wirkt sich einfach auf alles aus. Aber was solls, es ist wie es ist.
Jonas fand den Song sehr geil und hatte mir die Gesangsspuren geschickt. Gestern habe ich dann alles zusammen gefügt und schau mal, wie das so ankommt. Mit der Zuordnung der Stilrichtung habe ich so meine Schwierigkeiten, für Rock zu hart, für Metal zu soft..., hat jemand eine Idee?
Viel Spaß beim Anhören
Webseite von Jonas:
https://heartdoom.de/index.htm
Wieg mich in Winter: Eisesröte
Wenn sich dir die Frage stellt,
wie's sich mit dem Hass verhält,
mach ich ihn zur Norm und dann
nimmt er stets neue Formen an.
Sieh mich, wie ich mich entfalte,
bedenkenlos den Schädel spalte
und beide Hälften aufrecht halte,
damit ich sie neu formen kann.
Was wird sich darin aufwiegeln
und glühend aus den Augen spiegeln?
Wie Phosphor wirds die Haut versenken,
wenn wir zwei uns Blicke schenken.
Doch beugt dein Schmerz sich meinem Willen,
ich werd ihn lindern, werd mich stillen,
an deiner Brust, dort find ich Platz:
Dein Körper dient mir als Palast.
Meiner kommt zur Knochenmühle,
wo er zermalmt wird unter Stein.
Und was dort schneit, kann Schnee nicht sein -
vertraue nicht der Morgenkühle!
Wird der Schnee dich je berühren,
kannst du ein Erzittern spüren.
Und was dort fällt, glänzt rot im Licht -
ich lieg auf dir, du siehst mich nicht.
Du siehst mich nicht!
Text: Jonas Kolb
Wenn sich dir die Frage stellt,
wie's sich mit dem Hass verhält,
mach ich ihn zur Norm und dann
nimmt er stets neue Formen an.
Sieh mich, wie ich mich entfalte,
bedenkenlos den Schädel spalte
und beide Hälften aufrecht halte,
damit ich sie neu formen kann.
Was wird sich darin aufwiegeln
und glühend aus den Augen spiegeln?
Wie Phosphor wirds die Haut versenken,
wenn wir zwei uns Blicke schenken.
Doch beugt dein Schmerz sich meinem Willen,
ich werd ihn lindern, werd mich stillen,
an deiner Brust, dort find ich Platz:
Dein Körper dient mir als Palast.
Meiner kommt zur Knochenmühle,
wo er zermalmt wird unter Stein.
Und was dort schneit, kann Schnee nicht sein -
vertraue nicht der Morgenkühle!
Wird der Schnee dich je berühren,
kannst du ein Erzittern spüren.
Und was dort fällt, glänzt rot im Licht -
ich lieg auf dir, du siehst mich nicht.
Du siehst mich nicht!
Text: Jonas Kolb
