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Kapitel 3: Casino Babel
Nach der Auflösung von Aigues Vives beschlossen die Ex-Mitglieder Richard Bellinghausen, Karl Beck und Roland Enders (also ich) ein neues Kapitel aufzuschlagen. Mit an Bord blieb auch unser Ex-Manager und Live-Mixer Malte Burchard als Unterstützer. Ich hatte immer noch mein Kellerstudio mit der Fostex 8-Spur Bandmaschine. Und da es uns illusorisch schien, zu dritt Live Gigs zu bestreiten, gründeten wir das Studio-Projekt „Casino Babel“. Wir wollten unsere musikalischen und textlichen Ideen gemeinsam arrangieren, aufnehmen und auf einer Cassette veröffentlichen.
Die Technik hatte sich gegenüber der Zeit mit Aigues Vives weiterentwickelt und begann gerade digital zu werden. Und so schaffte ich mir einen Yamaha CX5M Musikcomputer mit integriertem Sequencer und FM-Tonmodul an, mit dem man 8 verschiedene Sounds gleichzeitig abspielen konnte. Die Noten wurden Step by Step eingegeben. Leider dominierte dieses Ding (ich sollte besser sagen: Unding) am Anfang unsere Produktionsweise. Es klang steril und artifiziell und mit späteren Ohren hörten wir die Leblosigkeit der Musik. Damit entstand 1986 das erste Album „Smog In The Hourglass“. Ein Projekt für die Mülltonne. Breiten wir den Mantel des Vergessens darüber.
Joy Diggin‘, das ich euch vorstellen möchte, stammt vom 1988er Album „Spoonful Of Clues“. Es ist immer noch eines meiner Lieblingsstücke dieser Epoche, weil es wieder voll akustisch ist und einen guten Text hat, der aus Richards Feder stammt. Ich habe ihn jetzt in den Textkasten gesetzt.
Roland Enders: Musik, akustische und elektrische Gitarren, Mandoline, Gesang
Richard Bellinghausen: Text und Drums
Karl Beck: Bass
Selbstkritik:
Eigentlich kann ich nur den nicht mehr ganz zeitgemäßen Sound nennen, obwohl mir der recht gut gefällt. Man hört dem Stück halt die 80er Jahre an. Aber das ist auch gut so.
Und einen De-Esser hatten wir damals nicht, was man bei manchen Zischlauten hört.
Nach der Auflösung von Aigues Vives beschlossen die Ex-Mitglieder Richard Bellinghausen, Karl Beck und Roland Enders (also ich) ein neues Kapitel aufzuschlagen. Mit an Bord blieb auch unser Ex-Manager und Live-Mixer Malte Burchard als Unterstützer. Ich hatte immer noch mein Kellerstudio mit der Fostex 8-Spur Bandmaschine. Und da es uns illusorisch schien, zu dritt Live Gigs zu bestreiten, gründeten wir das Studio-Projekt „Casino Babel“. Wir wollten unsere musikalischen und textlichen Ideen gemeinsam arrangieren, aufnehmen und auf einer Cassette veröffentlichen.
Die Technik hatte sich gegenüber der Zeit mit Aigues Vives weiterentwickelt und begann gerade digital zu werden. Und so schaffte ich mir einen Yamaha CX5M Musikcomputer mit integriertem Sequencer und FM-Tonmodul an, mit dem man 8 verschiedene Sounds gleichzeitig abspielen konnte. Die Noten wurden Step by Step eingegeben. Leider dominierte dieses Ding (ich sollte besser sagen: Unding) am Anfang unsere Produktionsweise. Es klang steril und artifiziell und mit späteren Ohren hörten wir die Leblosigkeit der Musik. Damit entstand 1986 das erste Album „Smog In The Hourglass“. Ein Projekt für die Mülltonne. Breiten wir den Mantel des Vergessens darüber.
Joy Diggin‘, das ich euch vorstellen möchte, stammt vom 1988er Album „Spoonful Of Clues“. Es ist immer noch eines meiner Lieblingsstücke dieser Epoche, weil es wieder voll akustisch ist und einen guten Text hat, der aus Richards Feder stammt. Ich habe ihn jetzt in den Textkasten gesetzt.
Roland Enders: Musik, akustische und elektrische Gitarren, Mandoline, Gesang
Richard Bellinghausen: Text und Drums
Karl Beck: Bass
Selbstkritik:
Eigentlich kann ich nur den nicht mehr ganz zeitgemäßen Sound nennen, obwohl mir der recht gut gefällt. Man hört dem Stück halt die 80er Jahre an. Aber das ist auch gut so.
Und einen De-Esser hatten wir damals nicht, was man bei manchen Zischlauten hört.
Had a date with Camilla Vanilla
on a high suspension bridge.
She was willing to lure me across
to her wadded anchorage;
but my luggage was glued to the ground.
She said,
"Don't you like joy diggin'
on the edges of the narrow road?
Don't you like tightrope swingin'
watching signals switch to overload?"
I told her,
"Woman and sister, don't tempt me.
I'd hate to make you cry.
Manic sister, you'll end up
twice bitten, always shy."
Had a date with Amelia Widow
swimming close to her for warmth.
She knew spirits from manifold places,
launched a short magnetic storm;
still, my luggage was nailed to the planks.
on a high suspension bridge.
She was willing to lure me across
to her wadded anchorage;
but my luggage was glued to the ground.
She said,
"Don't you like joy diggin'
on the edges of the narrow road?
Don't you like tightrope swingin'
watching signals switch to overload?"
I told her,
"Woman and sister, don't tempt me.
I'd hate to make you cry.
Manic sister, you'll end up
twice bitten, always shy."
Had a date with Amelia Widow
swimming close to her for warmth.
She knew spirits from manifold places,
launched a short magnetic storm;
still, my luggage was nailed to the planks.
