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Hier ist ein bisschen Kopfkino gefordert:
Ein Dorf am Rande der Berge: Spielende und lachende Kinder, die auf die Schafe warten, die zum Scheren von den Weiden auf den Dorfanger getrieben werden. Während der Schafschur findet ein Volksfest statt. Nach getaner Arbeit feiert man im Dorfgasthof weiter.
Schließlich sind alle im Bett. Von den Bergen her jagt ein Rudel Wölfe heran, angezogen von dem Blöken der Schafe und dem leisen Klingeln ihrer Glocken. Die ihrer Wolle beraubten Tiere stehen gegen die Kälte der Frühlingsnacht dicht an dicht gedrängt im Pferch. Sie ahnen nichts von der Gefahr, ebenso wenig wie die Schäfer, die im Dorf übernachten.
Dann kommt die Meute, umzingelt den Pferch. Die Hunde schlagen an, und die Dörfler werden wach. Mit Fackeln, Knüppeln und Sensen bewaffnet, eilen die Schäfer schreiend herbei, um ihre Schafe zu retten. Zusammen mit den Hütehunden stürzen sie sich in den Kampf.
Am Ende schlagen sie die Wölfe in die Flucht. Beide Seiten lecken ihre Wunden und beklagen Opfer. Das dezimierte Rudel zieht sich in die Berge zurück und heult den Mond an.
Die Musik untermalt das Geschehen ziemlich linear:
Sie beginnt mit einem Folkteil im 11/4 Takt, geht dann in 4/4 über (1:10), als sich die Leute in zum Feiern die Schenke zurückziehen.
Schnittszene (1:48): Es folgt ein straigther 4/4, der das jagende Pack darstellt.
Danach gibt es einen Übergangsteil (2:40), der abwechselnd aus 5/4 und 6/4 Takten besteht. Der letzte Takt dieses Parts ist auf 7/4 verlängert.
Erneuter Szenenwechsel (2:57), untermalt von einem langsameren Teil: Die Schafe dösen im Pferch, ebenso nichtsahnend wie die Menschen in ihren Betten träumen (oder Schäfchen zählen).
Dann greifen die Wölfe an (3:48), und der Kampf zwischen Wölfen und Menschen beginnt. Hier geht die Post ab.
Nach dieser „Schlacht“ wird das Wundenlecken und der Rückzug der Wölfe von einem 7/4 Track (4:52) untermalt.
Eigentlich ist die Geschichte danach zu Ende (6:30), was musikalisch etwas unbefriedigend wäre. Ich habe deshalb den Teil, der das heranjagende Wolfsrudel untermalt, noch einmal mit Variationen wiederholt. Dazu kann man sich vorstellen, dass die Schäfer den von dem Kampf aus dem Schlaf gerissenen Dörflern erzählen, was passiert ist.
Viel Spaß bei diesem „Mind Movie“ ;-)
Die Hintergrundaufnahmen stammen von folgenden freesound.org usern:
yacou: lachende Kinder
arnaud coutancier: blökende Schafe
soundmary: Schafe mit Glöckchen
alexkandrell: Pub
cognito perceptu: ängstlich blökende Schafe
Glitchedtones: einzelnes Knurren
klangfabrik: Knurrende Meute
JohnsonBrandEditing: Menschen in Panik
YleArkisto: Heulende Wölfe
Ein Dorf am Rande der Berge: Spielende und lachende Kinder, die auf die Schafe warten, die zum Scheren von den Weiden auf den Dorfanger getrieben werden. Während der Schafschur findet ein Volksfest statt. Nach getaner Arbeit feiert man im Dorfgasthof weiter.
Schließlich sind alle im Bett. Von den Bergen her jagt ein Rudel Wölfe heran, angezogen von dem Blöken der Schafe und dem leisen Klingeln ihrer Glocken. Die ihrer Wolle beraubten Tiere stehen gegen die Kälte der Frühlingsnacht dicht an dicht gedrängt im Pferch. Sie ahnen nichts von der Gefahr, ebenso wenig wie die Schäfer, die im Dorf übernachten.
Dann kommt die Meute, umzingelt den Pferch. Die Hunde schlagen an, und die Dörfler werden wach. Mit Fackeln, Knüppeln und Sensen bewaffnet, eilen die Schäfer schreiend herbei, um ihre Schafe zu retten. Zusammen mit den Hütehunden stürzen sie sich in den Kampf.
Am Ende schlagen sie die Wölfe in die Flucht. Beide Seiten lecken ihre Wunden und beklagen Opfer. Das dezimierte Rudel zieht sich in die Berge zurück und heult den Mond an.
Die Musik untermalt das Geschehen ziemlich linear:
Sie beginnt mit einem Folkteil im 11/4 Takt, geht dann in 4/4 über (1:10), als sich die Leute in zum Feiern die Schenke zurückziehen.
Schnittszene (1:48): Es folgt ein straigther 4/4, der das jagende Pack darstellt.
Danach gibt es einen Übergangsteil (2:40), der abwechselnd aus 5/4 und 6/4 Takten besteht. Der letzte Takt dieses Parts ist auf 7/4 verlängert.
Erneuter Szenenwechsel (2:57), untermalt von einem langsameren Teil: Die Schafe dösen im Pferch, ebenso nichtsahnend wie die Menschen in ihren Betten träumen (oder Schäfchen zählen).
Dann greifen die Wölfe an (3:48), und der Kampf zwischen Wölfen und Menschen beginnt. Hier geht die Post ab.
Nach dieser „Schlacht“ wird das Wundenlecken und der Rückzug der Wölfe von einem 7/4 Track (4:52) untermalt.
Eigentlich ist die Geschichte danach zu Ende (6:30), was musikalisch etwas unbefriedigend wäre. Ich habe deshalb den Teil, der das heranjagende Wolfsrudel untermalt, noch einmal mit Variationen wiederholt. Dazu kann man sich vorstellen, dass die Schäfer den von dem Kampf aus dem Schlaf gerissenen Dörflern erzählen, was passiert ist.
Viel Spaß bei diesem „Mind Movie“ ;-)
Die Hintergrundaufnahmen stammen von folgenden freesound.org usern:
yacou: lachende Kinder
arnaud coutancier: blökende Schafe
soundmary: Schafe mit Glöckchen
alexkandrell: Pub
cognito perceptu: ängstlich blökende Schafe
Glitchedtones: einzelnes Knurren
klangfabrik: Knurrende Meute
JohnsonBrandEditing: Menschen in Panik
YleArkisto: Heulende Wölfe
