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"About Angst" (2009), mein zweites Solo-Album, ist mein bis heute ambitioniertestes und progressivstes Werk, auf das ich einerseits sehr stolz bin, andererseits kann ich mir heute noch die Haare raufen über die dummen Fehler, die ich dabei gemacht habe (hauptsächlich Aussprachefehler beim englischen Text).
Es ist eine Rock-Oper, die mit der Verdrängung der Angst zu tun hat. Der Protagonist Jake wurde von Thommy Frank (Projektion) gesungen. Ich übernahm den gesanglichen Part des Erzählers, die zweite Protagonistin Sarah sang Claudia Salzig. Bei dem Projekt hatte ich Unterstützung von anderen Musikern: Stefan Dittmar (Sophistree) spielte die Drums, Hanspeter Hess (The Healing Road, Force Of Progess) unterstützte mich an den Keyboards und Kay Heyrock spielte zusätzliche Gitarren und inspirierte mich zu dem Album.
Mit dem Mix war ich nie besonders zufrieden. Insbesondere die in Stefans Kellerstudio aufgenommenen Drums habe ich nicht so hinbekommen, wie ich wollte. Wegen der Mängel, die ausschließlich ich selbst zu verantworten habe, habe ich das Album nicht sehr oft gehört. Ihr kennt das als Musiker wahrscheinlich selbst: Wenn einem einmal Fehler aufgefallen sind, die vielleicht kaum einen anderen Hörer stören, dann gewinnen sie in der eigenen Wahrnehmung eine überproportionale Bedeutung.
Im Rockmagazin Eclipsed bekam das Album eine ziemlich gute Kritik.
Das erste Stück "Angry Jake Suite" ist ein Longtrack von knapp 16 Minuten und hatte vier Teile, die nahtlos in einander übergehen:
I. Ouverture
II. Fearless
III. Adrenaline
IV. Reprise
Die Ouverture ist das komplexeste Musikstück, das ich jemals geschrieben habe. Sie hat mit allen Subgruppen 84 Tracks. Insbesondere der Orchesterteil mit so vielen Instrumenten war extrem knifflig zu arrangieren. Es ist eine besondere Leistung von Stefan Dittmer gewesen, dazu Schlagzeug zu spielen.
Nach über 10 Jahren habe ich mich zu einem Remix der Ouverture entschlossen, die es meiner Meinung nach nicht verdient hat, in Vergessenheit zu geraten. Das Ergebnis versöhnt mich wieder mit dem Album.
Coverbild: Patrick Boehner
Es ist eine Rock-Oper, die mit der Verdrängung der Angst zu tun hat. Der Protagonist Jake wurde von Thommy Frank (Projektion) gesungen. Ich übernahm den gesanglichen Part des Erzählers, die zweite Protagonistin Sarah sang Claudia Salzig. Bei dem Projekt hatte ich Unterstützung von anderen Musikern: Stefan Dittmar (Sophistree) spielte die Drums, Hanspeter Hess (The Healing Road, Force Of Progess) unterstützte mich an den Keyboards und Kay Heyrock spielte zusätzliche Gitarren und inspirierte mich zu dem Album.
Mit dem Mix war ich nie besonders zufrieden. Insbesondere die in Stefans Kellerstudio aufgenommenen Drums habe ich nicht so hinbekommen, wie ich wollte. Wegen der Mängel, die ausschließlich ich selbst zu verantworten habe, habe ich das Album nicht sehr oft gehört. Ihr kennt das als Musiker wahrscheinlich selbst: Wenn einem einmal Fehler aufgefallen sind, die vielleicht kaum einen anderen Hörer stören, dann gewinnen sie in der eigenen Wahrnehmung eine überproportionale Bedeutung.
Im Rockmagazin Eclipsed bekam das Album eine ziemlich gute Kritik.
Das erste Stück "Angry Jake Suite" ist ein Longtrack von knapp 16 Minuten und hatte vier Teile, die nahtlos in einander übergehen:
I. Ouverture
II. Fearless
III. Adrenaline
IV. Reprise
Die Ouverture ist das komplexeste Musikstück, das ich jemals geschrieben habe. Sie hat mit allen Subgruppen 84 Tracks. Insbesondere der Orchesterteil mit so vielen Instrumenten war extrem knifflig zu arrangieren. Es ist eine besondere Leistung von Stefan Dittmer gewesen, dazu Schlagzeug zu spielen.
Nach über 10 Jahren habe ich mich zu einem Remix der Ouverture entschlossen, die es meiner Meinung nach nicht verdient hat, in Vergessenheit zu geraten. Das Ergebnis versöhnt mich wieder mit dem Album.
Coverbild: Patrick Boehner
