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Man stelle sich eine schummrige Kaschemme in einem heruntergekommenen Stadtteil vor. Es ist weit nach Mitternacht, und es treiben sich nur noch wenig Gestalten herum: Ein paar vereinzelte Kameraden sitzen auf Barhockern und starren in ihre Bier- oder Whiskeygläser, und ein altes Liebespaar tanzt eng umschlungen vor der Bühne und klammert sich so fest aneinander wie Ertrinkende.
Auf der Bühne stehen drei ausgemergelte Gestalten in billigen und abgewetzten Anzügen. Während seine Kollegen kopfhängend auf ihre Schuhe blicken, erhebt der pomadierte Sänger und Gitarrist seine Stimme, sein Blick nach Innen gerichtet. Und er raunt, croont und schmachtet, als wäre es das letzte Mal. Nach dem die letzten Töne verklungen sind, schließt sich der dunkelrote Samtvorhang. Schluss für heute...
Diese sparsam instrumentierte Zeitlupenballade habe ich 2005 aufgenommen. Irgendwo zwischen Schlagerschnulz und Americana.
Auf der Bühne stehen drei ausgemergelte Gestalten in billigen und abgewetzten Anzügen. Während seine Kollegen kopfhängend auf ihre Schuhe blicken, erhebt der pomadierte Sänger und Gitarrist seine Stimme, sein Blick nach Innen gerichtet. Und er raunt, croont und schmachtet, als wäre es das letzte Mal. Nach dem die letzten Töne verklungen sind, schließt sich der dunkelrote Samtvorhang. Schluss für heute...
Diese sparsam instrumentierte Zeitlupenballade habe ich 2005 aufgenommen. Irgendwo zwischen Schlagerschnulz und Americana.
