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Wieder einmal eine Gedichtvertonung. Irgend jemand sagte mir mal, ich sei in der falschen Zeit geboren. Hmmm...
Friedrich Wilhelm Gotter: Text
reklov: Musik
Friedrich Wilhelm Gotter: Text
reklov: Musik
Lied in einer Sommernacht gesungen
(Friedrich Wilhelm Gotter, 1746-1797)
Schlafe nicht! Die Liebe harrt, Amoene,
Wachsam noch auf deine Silbertöne
Holde Ruh schwebt schattend auf der Flur
Singe noch ein Schlaflied der Natur
Ach! Es schwieg schon lange Philomele
Singe mir Entzücken in die Seele
Sorgen fliehn mit flügelschnellem Lauf
Löse mich in Lieb und Wollust auf
Jeden Ton lass mich Berauschten trinken
Schmachtend dann an deinen Busen sinken
Bis die Flur mit lautem Dank erwacht
Und der Tag im güldnen Osten lacht
(Friedrich Wilhelm Gotter, 1746-1797)
Schlafe nicht! Die Liebe harrt, Amoene,
Wachsam noch auf deine Silbertöne
Holde Ruh schwebt schattend auf der Flur
Singe noch ein Schlaflied der Natur
Ach! Es schwieg schon lange Philomele
Singe mir Entzücken in die Seele
Sorgen fliehn mit flügelschnellem Lauf
Löse mich in Lieb und Wollust auf
Jeden Ton lass mich Berauschten trinken
Schmachtend dann an deinen Busen sinken
Bis die Flur mit lautem Dank erwacht
Und der Tag im güldnen Osten lacht
