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Frei nach der Serie - The Handmaids Tale
Eine verheerende nukleare Umweltkatastrophe hat dazu geführt, dass die Mehrheit der Bevölkerung unfruchtbar geworden ist. Eine fundamentalistische Gruppe übernimmt im Rahmen eines Putschs die Macht in den Vereinigten Staaten und entwickelt ein System, um Nachkommen zu garantieren. Dazu werden Frauen als Sklaven gehalten und zu sexueller Dienerschaft gezwungen. Die junge Desfred gehört zu den Unterdrückten. Doch sie hat nur ein Ziel: ihre gestohlene Tochter zu finden. Dafür begibt sie sich in ernsthafte Gefahr, um aus dem System auszubrechen.
"Wir haben ihnen mehr gegeben, als wir ihnen weggenommen haben", sagt einer über die Frauen. Man denke an früher, an die, die sich Silikon in die Brüste packten, nur um einen abzukriegen auf diesem "Fleischmarkt". "Unsere Gesellschaft ist an zu viel Auswahl gestorben", heißt es, und: "Frauen waren damals nicht sicher."
Es sind Momente wie diese, die uns unser Jetzt so präzise spiegeln. Sie lassen an Trumps Männerkabinett denken, das über Abtreibungsrechte urteilt, an die reaktionäre These, "deutsche Frauen" müssten verteidigt werden, an den AfD-Wahlslogan "Neue Deutsche? Machen wir selber", an den nebensächlichen Ton, mit dem über die Existenz von Hebammen entschieden wird. Und daran, wie Trump-Beraterin Kellyanne Conway den Euphemismus "alternative Fakten" erfand, um die Normalisierung des Unvorstellbaren zu forcieren.
Die Schemata sind simpel in Gilead, die Welt sortiert nach Blau, Rot, Grün. Lesen und Schreiben ist Tabu für jene Frauen. Selbst überm Fleischer hängt nur das Bild eines Schweins.
"Reiß dich zusammen. Kämpfe!"
Eine verheerende nukleare Umweltkatastrophe hat dazu geführt, dass die Mehrheit der Bevölkerung unfruchtbar geworden ist. Eine fundamentalistische Gruppe übernimmt im Rahmen eines Putschs die Macht in den Vereinigten Staaten und entwickelt ein System, um Nachkommen zu garantieren. Dazu werden Frauen als Sklaven gehalten und zu sexueller Dienerschaft gezwungen. Die junge Desfred gehört zu den Unterdrückten. Doch sie hat nur ein Ziel: ihre gestohlene Tochter zu finden. Dafür begibt sie sich in ernsthafte Gefahr, um aus dem System auszubrechen.
"Wir haben ihnen mehr gegeben, als wir ihnen weggenommen haben", sagt einer über die Frauen. Man denke an früher, an die, die sich Silikon in die Brüste packten, nur um einen abzukriegen auf diesem "Fleischmarkt". "Unsere Gesellschaft ist an zu viel Auswahl gestorben", heißt es, und: "Frauen waren damals nicht sicher."
Es sind Momente wie diese, die uns unser Jetzt so präzise spiegeln. Sie lassen an Trumps Männerkabinett denken, das über Abtreibungsrechte urteilt, an die reaktionäre These, "deutsche Frauen" müssten verteidigt werden, an den AfD-Wahlslogan "Neue Deutsche? Machen wir selber", an den nebensächlichen Ton, mit dem über die Existenz von Hebammen entschieden wird. Und daran, wie Trump-Beraterin Kellyanne Conway den Euphemismus "alternative Fakten" erfand, um die Normalisierung des Unvorstellbaren zu forcieren.
Die Schemata sind simpel in Gilead, die Welt sortiert nach Blau, Rot, Grün. Lesen und Schreiben ist Tabu für jene Frauen. Selbst überm Fleischer hängt nur das Bild eines Schweins.
"Reiß dich zusammen. Kämpfe!"
