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Start unserer Rundreise in der Bismarck See ist Vanimo Harbour (zu deutsch Angriffshafen) im heutigen Papua-Neuguinea, wo ein Teil zur deutschen Kolonialzeit Kaiser Wilhem Land auf der Insel Neuguinea hieß. Also die Leinen los und langsam Fahrt aufnehmen. Wo wir die einzelnen Inseln im Bismarck Archipel ansteuern. Eine Rundfahrt zu den Inseln, wie den Admiralitätsinsel, Neuhannover, Neulauenburg, Neumecklenburg, Neupommern etc.
Geschichte zum Angriffshafen
Am 11. August 1827 versuchte der Franzose Dumont d’Urville, in Vanimo an Land zu gehen, wurde aber von zwanzig Kanus angegriffen, woraufhin er die Bucht Anse de l'attaque (deutsch: Angriffshafen) nannte. Am 15. Mai 1885 ging Otto Finsch, der Namensgeber von Finschhafen, hier an Land. Zu dem Zeitpunkt war Eisen in Sandaun bereits bekannt, was auf weitere Handelskontakte mit der Außenwelt hin deutet. 1900 gründeten die Deutschen eine Handelsstation am Hafen von Vanimo, der zu dieser Zeit, nach der Episode mit Dumont d’Urville, Angriffshafen (heute Vanimo Harbour) genannt wurde.
Der Bismarck-Archipel (bis 1884: Neubritannien-Archipel oder New Britain Archipelago) liegt im westlichen Pazifik und gehört zu Papua-Neuguinea. 1885 wurde er in Bismarck-Archipel umbenannt, zu Ehren des ersten Kanzlers des Deutschen Reiches Otto von Bismarck. Von 1884 bis 1914 war er ein Teil der deutschen Kolonie Deutsch-Neuguinea.
East New Britain Province 15.320 km²
Neubritannien (zwischen 1885 und 1918: Neu-Pommern), Hauptinsel mit der nordöstlich angrenzenden
Gazelle-Halbinsel
Duke-of-York-Inseln (zwischen 1885 und 1918: Neu-Lauenburg)
Manus Province 2.102 km²
Manus, Hauptinsel
Admiralitäts-Inseln mit Baluan, Purdy-Inseln, Rambutyo
Region Westliche Inseln: u. a. Eremiteninseln, Wuvulu
New Ireland Province 9.600 km²
Neuirland (zwischen 1885 und 1918: Neu-Mecklenburg), Hauptinsel
Lavongai (früher auch Neu-Hannover oder New Hanover)
Feni-Inseln
Lihir-Inseln
St.-Matthias-Inseln
Tabar-Inseln
Tanga-Inseln
West New Britain Province
Vitu-Inseln
In den frühen 1880er Jahren etablierten sich als wichtigste Vertreter des europäischen Handels das Unternehmen Hernsheim & Co mit Hauptniederlassungen in der Blanchebucht (Matupi) und auf Neuirland (Nusa und Kapsu), sowie als Nachfolgerin von Joh. Ces. Godeffroy & Sohn die Deutsche Handels- und Plantagengesellschaft der Südsee-Inseln zu Hamburg (DHPG) auf der Duke-of-York-Gruppe („Mioko-Agentur“) und der nördlichen Gazelle-Halbinsel (Station Weberhafen). Ab 1882/83 nutzte die DHPG den Archipel auch zur Zwangsrekrutierung von Arbeitskräften für ihre Plantagen auf Samoa.[8] Ferner vertreten war das australisch-neuseeländische Unternehmen Farrell & Co (ab 1888/89 E.E. Forsayth), das seit November 1882 im Bezirk Birara (Gazelle-Halbinsel) systematisch Plantagenbau betrieb.
Deutsches Schutzgebiet
Nach einer „Erwerbung“ der Häfen von Mioko und Makada (Duke-of-York-Inseln) durch Korvettenkapitän Bartholomäus von Werner im Dezember 1878 bildete der Neubritannienarchipel den Ausgangspunkt für die Besitzergreifung des späteren Kaiser-Wilhelms-Lands durch das Deutsche Reich. Mit Flaggenhissungen auf Matupi und Mioko am 3. und 4. November 1884 wurde der Archipel zum deutschen Schutzgebiet erklärt. Auf Anregung Kommissar Gustav von Oertzens erfolgte im September 1885 eine Umbenennung in „Bismarck-Archipel“. Verwaltungstechnisch bildete der Archipel zunächst den „östlichen Jurisdiktionsbezirk“ des Schutzgebiets der Neuguinea-Kompagnie, welcher die Hoheitsrechte und die Verwaltungsaufgaben übertragen worden waren. Wegen der problematischen Entwicklung des Schutzgebiets wurde zwischen Mai 1889 und September 1892 die Verwaltung probeweise von Reichsbeamten versehen, während die Hoheitsrechte bei der Neuguinea-Kompagnie verblieben. Im April 1895 gingen Verwaltung und Hoheitsrechte permanent an das Deutsche Reich über. Administrativer Hauptsitz seit der Besitzergreifung waren, teilweise gleichzeitig, die Inseln Kerawara (1886–1890) und Matupi (1886–87, 1888–89).[10] 1890 wurde Herbertshöhe endgültiger Verwaltungssitz, dies auch über die Eingliederung des Bismarckarchipels in das kaiserliche Schutzgebiet Deutsch-Neuguinea im Jahr 1899 hinaus.
Im Ersten Weltkrieg leisteten die wenigen Deutschen im Bismarck-Archipel nur kurzzeitigen Widerstand. Im Gegensatz zu den größeren afrikanischen Kolonien Deutschlands bestand in der Südsee keine Schutztruppe, sondern lediglich eine einheimische melanesische Polizei. Höhepunkt der Kämpfe war die Besetzung der Funkstation Bita Paka bei Rabaul durch australische Einheiten im September 1914. Die deutsche Besatzung kapitulierte am 17. September 1914 vor einer australisch-französischen Flotte. Am 21. September 1914 erfolgte die Übergabe von Herbertshöhe. (Quelle: wikipedia)
Instrumente: Keyboards, Sounds by Electra X, True Piano und Nemesis
Update 16.11.25: Eine Aufnahme-Spur rausgenommen, damit die Church Pad besser durchkommt - Piano-Einstellungen geändert/mehr in den background, Kompressor geändert.
Update 19.11.2025: True Piano wieder mehr in den Vordergrund gesetz, einige Spuren bearbeitet und korrigiert, Schlagzeug Lautstärke korrigiert
