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THE EYE - In the shadow of the stele

Chillout Ambient verstörend
THE EYE 26.09.2024
Download nach Bewertung
0:0016:58
THE EYE - "A Thousand Voices in the Head" (The monstrosity of the death)"
(235916102024055)

Video Ausschnitt:
https://www.youtube.com/watch?v=403x5DluryI

Angespielt/Ausschnitt Track:
das Ende von Track 10 zu 11 und Anfang von 12.
Lightless void
In the shadow of the stele
The restless spirit

Vielen Dank an Tom Wolf (Voices Track 11), für die exzellente Mitarbeit.

Jahr: 2024 (official release 16.10.2024)
Genre: Ambient; Headcinema, Experimental
Länge: 79:28 min
Medium: Audio-CD (Gapless Headphone)
Download mp3:
Label: MCM
Link: https://the-eye-music.eu/
https://mediacellar.de/



HEADCINEMA: Der Schizophrenie ganz nah.

01. Die Symphonie der tausend Stimmen im Kopf, im leisen lichten Klang sie aufbegehren, noch keine Aufmerksamkeit ihr zu teil, mit ihrer Beharrlichkeit sie immer näher kommt, keines Weges scheut, bei Tag oder in der Nacht.

02. Ich habe das Gefühl, dass in meinem Kopf ein ständiges Zureden herrscht, es ist, als würden unzählige Stimmen gleichzeitig sprechen, manchmal hilfreich, ein anderes Mal sie zu einer Quelle der Verwirrung werden.

03. Herausgestoßen aus den Leibern von tausenden Gedanken, ein endloser Strom aus leisem Flüstern und irrsinnigem Schreien, die Schizophrenie nicht näher sein könnt.

04. Ein Raum voller Menschen, die Glück und Leid in sich tragen, in der Enge des Schädels sie versuchen, sich gegenseitig zu überstimmen, von Antlitz zu Antlitz ins Gesicht brüllend.

05. Hämmernd setzt sich der chaotisch mentale Lärm in jede Zelle des Gehirns, jedes Entfliehen vom bohrenden Schmerz schon im Keim ersticken tut, am kochen die innerliche Wut, die Quelle der Akustik nicht Schweigen will.

06. Die Vielzahl der Erzählenden ist erdrückend, es ist die Symphonie der Erinnerung, über jene Lippen nun vergessenes und ungesagtes zu Tage kommt, die Monstrosität des Todes die Bühne betritt.

07. Es sind die ehrlichen Worte, die so quälen, jene Entscheidungen, die man eins gegangen, die Geißel des Vorwurfs unerbittlich Wunden schlägt, die Riemen von Blut getränkt, die Einsicht kein Gehör mehr zu finden scheint.

08. Das Getöse tut verblassen, es kurz vor dem Wahnsinn sich niederlegt, endlich ein Verstummen naht, die Ruhe alles hinwegzufegen tut, nur noch eine sanfte Stimme, sie möchte dem Vergessen entrinnen, möchte bleiben.

09. Ihr Klang ist vertraut, aus einer anderen Welt sie nur zu mir spricht, ich ihr erlegen tu, ein Labyrinth an Geschichten aus längt vergangenen Zeiten, eine Sonne in meinem Herzen, mag es noch so dunkel sein.

10. Ungezählt waren die Tage in der lichtlosen Leere, entrissen jedem Gedanken, weggeschwemmt wie von einem Fluss, das geordnete Leben, getrieben von der Vorstellung, der Aussichtslosigkeit für immer ausgesetzt.

11. Gefangen in einem Labyrinth aus unzähligen Stimmen, die nicht schweigen wollen, unmöglich ihnen zu entrinnen. Sie bringen Dunkelheit in das Leben, sind Schatten vor dem Licht. Schweigen ist ihnen nicht vertraut, jedes Wort jeder Text, alles gesprochene wird tausendfach wiederholt. Als Millionenheer erstarken sie in der Dunkelheit, in der Nacht das Verlangen nach dem Tod erwachen tut. Die Sehnsucht nach Erlösung zum Verlierer auf dem Schlachtfeld wird, Gesprochenes wie ein schwarzes Tuch jeglichen Frieden ersticken lässt. Jede Silbe wird zu einer klaffenden Wunde, die Schmerzen vom austretenden Blut genährt, der rote Fluss im Wahnsinn mündet, im Meer der Unbarmherzigkeit enden tut. Hände ringen um den Verstand, der Kopf zum Tor des tiefsten Abgrund der menschlichen Seele verkommen tut, jene Geister mit ihren Gedanken das Feuer immer wieder entfachen, der Schmerz kein Ende finden tut. Der Spiegel des Lebens wird zur ewigen Qual, alles Gute vom schlechten erstickt, was Jahrzehnte lang Verschollen, tritt wie Erbrochenes wieder vor Vorwürfe und Streit wie in Stein gemeißelt, im Schatten der Stele die Liebe nur ein kleines Licht.

12. Vergiss jene schwarzen Gedanken, der Verlust sich auflösen tut, jener Mensch in deinen Herzen nun verbleibt, ein ruheloser Geist, der keine Traurigkeit kennt, die Symphonie der tausend Stimmen er singt, du ihn nur finden muss, vom Verlust ihn befreien.



Weitere Ausschnitte auf mediacellar.de und the-eye-music.eu

TRACKS (Gapless-Album)

01. The symphony 03:40
02. Confusion 03:11
03. Schizophrenia 04:02
04. The roar 02:28
05. Brain pain 02:08
06. Monstrosity of death 05:24
07. The wounds of the scourge 09:25
08. The din falls silent 04:53
09. Labyrinth of stories 05:02
10. Lightless void 14:38
11. In the shadow of the stele 11:18
12. The restless spirit 13:19

total time 01:19:28

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INSTRUMENTE:
ASM Hydrasynth, Roland JP-8000, Waldorf Kyra, Roland JD-800; Roland XP-30; Oberheim OB12; Access Virus B; Waldorf Iridium; Korg M1; Arturia Polybrute; Behringer Neutron; Roland V-Synth; Arturia Matrixbrute; Novation KS Rack, Nanobox Lemondrop

VOCALS/ VOICE / MIC / TEXT:
Tom Wolf, Thomas Herrmann, Roland VP-550; MAM VF11 Vocoder; Mogami V69; free sound org

DAW/ MIX/ MASTER:
Sequoia 15

EFFEKT/ FILTER:
Presonus Studio Live 64s; Soundcraft UI24R; Wave Arts Plug-in; Fabfilter; Strymon Big Sky; Mooer Ocean Machine; Endorphines Golden Master ; Endorphines Ghost, MCM Pitch Hack

SOUNDSCAPE/ SAMPLE/ VOCALS:
Grundstück, Haus- Field & Home-Recording; free sound org

MITWIRKENDE:
Tom Wolf (Voices Track 11)

Playlist

1 In the shadow of the stele THE EYE 16:58
2 Evolution of the guitar Spartano 301 4:07
3 Another Symphonie of Tension Spartano 301 3:33
4 Wärs nit für di eva hanser 5:43
5 Angel - feat. Mother of Percy Kapaluna 5:44
6 Märchen vom Himmelsglück Paul Bernardo 4:47
7 Forca Tasta Begemann 2:10

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