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- reason 2.5
- ca. 2003
- album "Excavated"
- "Kalt wehte ihm der Wind ins Gesicht, als sein Chauffeur die Wagentür mit den Worten "Wir sind da, mein Herr" öffnete. Langsam, sich auf seinen Gehstock stützend, stieg er aus der Limousine und ging zögernd die Stufen zum Hotel hinauf. Im Foyer wurde es nahezu schlagartig still, als ihn die festlich gekleideten Menschen bemerkten. Junge Menschen. Die meisten kannte er nicht. Plötzlich begannen sie würdigend zu klatschen, kamen auf ihn zu und gratulierten ihm, wünschten ihm ein fröhliches Fest. Er freute sich, aber es bedeutete ihm nichts. Zu klein war seine Bindung zu ihnen. Die Menschen, die ihm etwas bedeuteten, lebten schon lange nicht mehr. Und er, er würde ebenfalls bald gehen müssen. Das immer schneller werdende Leben nahm keine Rücksicht auf ihn und er fühlte sich dem schon lange nicht mehr gewachsen. So genoß er den Abend, so gut es ging bis ihn die bemüht sanften Worte "Es ist an der Zeit, mein Herr" von der in ihm wachsenden Melancholie für einen Moment ablenkten. Ohne sich zu verabschieden, fast heimlich verließ er die Veranstaltung. Draußen empfing ihn eine hell erleuchtete Stadt - seine Stadt. Und ein kalter, schneetreibender Wind..."
- ca. 2003
- album "Excavated"
- "Kalt wehte ihm der Wind ins Gesicht, als sein Chauffeur die Wagentür mit den Worten "Wir sind da, mein Herr" öffnete. Langsam, sich auf seinen Gehstock stützend, stieg er aus der Limousine und ging zögernd die Stufen zum Hotel hinauf. Im Foyer wurde es nahezu schlagartig still, als ihn die festlich gekleideten Menschen bemerkten. Junge Menschen. Die meisten kannte er nicht. Plötzlich begannen sie würdigend zu klatschen, kamen auf ihn zu und gratulierten ihm, wünschten ihm ein fröhliches Fest. Er freute sich, aber es bedeutete ihm nichts. Zu klein war seine Bindung zu ihnen. Die Menschen, die ihm etwas bedeuteten, lebten schon lange nicht mehr. Und er, er würde ebenfalls bald gehen müssen. Das immer schneller werdende Leben nahm keine Rücksicht auf ihn und er fühlte sich dem schon lange nicht mehr gewachsen. So genoß er den Abend, so gut es ging bis ihn die bemüht sanften Worte "Es ist an der Zeit, mein Herr" von der in ihm wachsenden Melancholie für einen Moment ablenkten. Ohne sich zu verabschieden, fast heimlich verließ er die Veranstaltung. Draußen empfing ihn eine hell erleuchtete Stadt - seine Stadt. Und ein kalter, schneetreibender Wind..."
