0:0010:48
Premiere in Momlingen: Der Circus Magicus Maximus schlägt sein großes Zelt auf der Festwiese am Ufer der Mom auf. Jung und Alt strömen herbei und füllen die Ränge. Die Vorstellung ist restlos ausverkauft.
0:00 Die Zirkusband spielt die Ouvertüre, und die Artisten begrüßen das Publikum.
1:24 Deppo, der Clown
Er tritt in einem Pinguinkostüm auf. Auf einer künstlichen Eisscholle versucht er einen Bauchrutscher mit Anlauf, doch das geht gründlich schief, weil die Eisscholle gar nicht glatt ist und ihn die Reibung bremst. Er schnallt sich ein Rollbrett vor den Bauch, doch das klappt auch nicht sehr gut, da seine in riesigen flossenartigen Schuhen steckenden Füße hinter ihm herschleifen. Schließlich bringt ihm sein Assistent einen Eimer mit Schmierseife, und dann flutscht es. Am Schluss klettert er auf den Hügel am Rande der Scholle und wirft sich todesmutig auf die Schräge. Er saust hinab und fliegt auf der anderen Seite über eine Art Sprungschanze ins Leere, doch die Landung ist sanft, weil sein vorausschauender Assistent dort ein Schaumstoffmatte hingelegt hat. Deppo bläst triumphierend in seine Tröte.
Nach einem kurzen musikalischen Intermezzo, während dessen die Eisscholle abgebaut wird, folgt
2:32 Fatma; die Schlangentänzerin
Deppo rollt einen Korb auf sein Rollwägelchen in die Arena. Der Behälter ist kaum größer als eine hohe Hutschachtel. Er holt eine Flöte hervor und beginnt eine morgenländische Melodie zu spielen. Da hebt sich der Deckel, und eine junge, schlanke Frau windet sich schlangengleich und grazil heraus. Sie trägt ein Kostüm, das der Haut einer Boa constrictor gleicht. Die Schlangentänzerin scheint keine Knochen zu besitzen. Ihre Bewegungen sind elegant und fließend. Ihre Gliedmaßen und ihr Körper bewegen sich wellenförmig, sie windet sich biegsam und scheint sich gar zu verknoten. Deppo bekommt große Augen, als sie anmutig zur Musik tanzt.
Nach Fatmas Nummer wird ein Hindernisparcours aufgebaut. Er scheint nicht sehr schwierig zu sein, deshalb wundert sich das Publikum.
4:18 I, Robot
Ein Roboter (tatsächlich eine Frau in einem blechernen Kostüm) erscheint. Auf seinem Kopf dreht sich eine kleine Parabolantenne, und überall auf seinem Blechkleid blinken bunte Lampen. Mit eckigen, abgehackten Bewegungen macht er sich auf, den Parcours zu bewältigen. Natürlich geht das gründlich schief. Er räumt so ziemlich alle Hindernisse ab, stolpert über seine Füße und kommt allein nicht wieder hoch. Deppo hängt ihn an einen Flaschenzug und stellt ihn wieder auf die Beine. Am Ende ist der Parcours ein Trümmerfeld.
Während der Umbaupause haben die Zirkusarbeiter gewaltig zu tun, das Chaos zu beseitigen.
6:02 The Flying Flic Flacs
Auch dieses Mal gibt es einen Hindernisparcours zu bestaunen, doch der ist sehr viel anspruchsvoller: Wippen, Böcke, Schwebebalken, ein Reck, Trampoline und Sprungtücher dienen den Flying Flic Flacs als Kulisse einer atemberaubenden Sprung- und Flugshow. Die Präzision und die Synchronität, mit der sie Kaskaden von schwierigsten Übungen im Eiltempo bewältigen, ist bewundernswert. Am Schluss bauen sie einen menschlichen Turm, der bis in schwindelnde Höhe reicht. Und dort hin fliegt mit Doppelsalto und dreifacher Schraube eine junge Frau, die durch eine Wippe nach oben geschleudert wird. Sie kommt auf den Schultern des obersten männlichen Partners zum Stehen, aber die ganze Pyramide wackelt bedenklich.
Die Bühnenarbeiter sind schnell und haben binnen weniger Takte Musik die Geräte wieder weggeräumt, als das Licht ausgeht. Die Arena ist vollkommen dunkel.
7:58 Magic Spheres
In den Zwischengängen der Zuschauertribüne leuchten in den oberen Rängen plötzlich vier riesige Ballons in bunten Farben auf. Plötzlich schweben sie hoch und zur Mitte unter der Zirkuskuppel, um dann wieder herunterzusinken. Allmählich wird die Beleuchtung wieder hochgedimmt. An den von innen beleuchteten Ballons, die offenbar mit Helium gefüllt sind, hängen Artisten und Artistinnen an bunten Bändern. Die Ballons reduzieren ihr Gewicht erheblich, so dass sie Sprünge vollführen können, die sie wie schwerelos erscheinen lassen. Sie stoßen sich vom Boden ab und wickeln sich in die Bänder, schwingen an ihnen mit anmutigen Bewegungen. Wenn sie wieder heruntergesunken sind, stoßen sie sich erneut ab. Die höchsten Sprünge bringen sie fast sechs Meter über die Köpfe der Zuschauer. Diese klatschen begeistert Beifall.
9:54 Finale
Zum Schluss betreten noch einmal alle Artisten die Arena und lassen sich zum Finale der Band frenetisch feiern. Momlingen hat einen unvergesslichen Abend erlebt.
Alle Geräuschsamples stammen von freesound.org und haben Eine Creative Common 0 Lizenz.
0:00 Die Zirkusband spielt die Ouvertüre, und die Artisten begrüßen das Publikum.
1:24 Deppo, der Clown
Er tritt in einem Pinguinkostüm auf. Auf einer künstlichen Eisscholle versucht er einen Bauchrutscher mit Anlauf, doch das geht gründlich schief, weil die Eisscholle gar nicht glatt ist und ihn die Reibung bremst. Er schnallt sich ein Rollbrett vor den Bauch, doch das klappt auch nicht sehr gut, da seine in riesigen flossenartigen Schuhen steckenden Füße hinter ihm herschleifen. Schließlich bringt ihm sein Assistent einen Eimer mit Schmierseife, und dann flutscht es. Am Schluss klettert er auf den Hügel am Rande der Scholle und wirft sich todesmutig auf die Schräge. Er saust hinab und fliegt auf der anderen Seite über eine Art Sprungschanze ins Leere, doch die Landung ist sanft, weil sein vorausschauender Assistent dort ein Schaumstoffmatte hingelegt hat. Deppo bläst triumphierend in seine Tröte.
Nach einem kurzen musikalischen Intermezzo, während dessen die Eisscholle abgebaut wird, folgt
2:32 Fatma; die Schlangentänzerin
Deppo rollt einen Korb auf sein Rollwägelchen in die Arena. Der Behälter ist kaum größer als eine hohe Hutschachtel. Er holt eine Flöte hervor und beginnt eine morgenländische Melodie zu spielen. Da hebt sich der Deckel, und eine junge, schlanke Frau windet sich schlangengleich und grazil heraus. Sie trägt ein Kostüm, das der Haut einer Boa constrictor gleicht. Die Schlangentänzerin scheint keine Knochen zu besitzen. Ihre Bewegungen sind elegant und fließend. Ihre Gliedmaßen und ihr Körper bewegen sich wellenförmig, sie windet sich biegsam und scheint sich gar zu verknoten. Deppo bekommt große Augen, als sie anmutig zur Musik tanzt.
Nach Fatmas Nummer wird ein Hindernisparcours aufgebaut. Er scheint nicht sehr schwierig zu sein, deshalb wundert sich das Publikum.
4:18 I, Robot
Ein Roboter (tatsächlich eine Frau in einem blechernen Kostüm) erscheint. Auf seinem Kopf dreht sich eine kleine Parabolantenne, und überall auf seinem Blechkleid blinken bunte Lampen. Mit eckigen, abgehackten Bewegungen macht er sich auf, den Parcours zu bewältigen. Natürlich geht das gründlich schief. Er räumt so ziemlich alle Hindernisse ab, stolpert über seine Füße und kommt allein nicht wieder hoch. Deppo hängt ihn an einen Flaschenzug und stellt ihn wieder auf die Beine. Am Ende ist der Parcours ein Trümmerfeld.
Während der Umbaupause haben die Zirkusarbeiter gewaltig zu tun, das Chaos zu beseitigen.
6:02 The Flying Flic Flacs
Auch dieses Mal gibt es einen Hindernisparcours zu bestaunen, doch der ist sehr viel anspruchsvoller: Wippen, Böcke, Schwebebalken, ein Reck, Trampoline und Sprungtücher dienen den Flying Flic Flacs als Kulisse einer atemberaubenden Sprung- und Flugshow. Die Präzision und die Synchronität, mit der sie Kaskaden von schwierigsten Übungen im Eiltempo bewältigen, ist bewundernswert. Am Schluss bauen sie einen menschlichen Turm, der bis in schwindelnde Höhe reicht. Und dort hin fliegt mit Doppelsalto und dreifacher Schraube eine junge Frau, die durch eine Wippe nach oben geschleudert wird. Sie kommt auf den Schultern des obersten männlichen Partners zum Stehen, aber die ganze Pyramide wackelt bedenklich.
Die Bühnenarbeiter sind schnell und haben binnen weniger Takte Musik die Geräte wieder weggeräumt, als das Licht ausgeht. Die Arena ist vollkommen dunkel.
7:58 Magic Spheres
In den Zwischengängen der Zuschauertribüne leuchten in den oberen Rängen plötzlich vier riesige Ballons in bunten Farben auf. Plötzlich schweben sie hoch und zur Mitte unter der Zirkuskuppel, um dann wieder herunterzusinken. Allmählich wird die Beleuchtung wieder hochgedimmt. An den von innen beleuchteten Ballons, die offenbar mit Helium gefüllt sind, hängen Artisten und Artistinnen an bunten Bändern. Die Ballons reduzieren ihr Gewicht erheblich, so dass sie Sprünge vollführen können, die sie wie schwerelos erscheinen lassen. Sie stoßen sich vom Boden ab und wickeln sich in die Bänder, schwingen an ihnen mit anmutigen Bewegungen. Wenn sie wieder heruntergesunken sind, stoßen sie sich erneut ab. Die höchsten Sprünge bringen sie fast sechs Meter über die Köpfe der Zuschauer. Diese klatschen begeistert Beifall.
9:54 Finale
Zum Schluss betreten noch einmal alle Artisten die Arena und lassen sich zum Finale der Band frenetisch feiern. Momlingen hat einen unvergesslichen Abend erlebt.
Alle Geräuschsamples stammen von freesound.org und haben Eine Creative Common 0 Lizenz.
album: Momlingen - eine Stadt aus Musik
11
Electromat - ich zieh an den Stadtrand und schau in den freien Himmel <Stadtrand>
MoM-Mitmach-Aktionen
1:55
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1:55
31
Karel Flott & The Swinging Knödels - Zum alten Schwejk <Nerudovastraße>
MoM-Mitmach-Aktionen
3:21
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34
reklov - Stimmen aus dem Souterrain <stillgelegtes Institut für angewandte Sagrotanistik>
MoM-Mitmach-Aktionen
1:01
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36
Die renitenten Schweigemönche - Ritter Fips und der Schnaps <Kloster Momberg>
MoM-Mitmach-Aktionen
0:17
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0:17
48
karl der große - ghetto von momlingen - nous avons . nous avez - nous awech
MoM-Mitmach-Aktionen
3:16
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MoM-Mitmach-Aktionen
3:16
49
DEAD CHICKEN - Das jährliche Ereignis in der Nacht-Villa <Stadtrand von Momlingen>
MoM-Mitmach-Aktionen
4:19
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4:19
