0:003:30
Kloster Momberg
Das Kloster Momberg liegt am Stadtrand von Momlingen auf dem Momberg – einem kleinen Hügel unterhalb des Flüsschens Mome - und wurde von den Abtei-Brüdern des Zisterzienser-Ordens im Jahre 1121 gegründet. Es feiert also dieses Jahr sein 900-jähriges Bestehen.
Zu diesem Anlass sollte wieder einmal in der Klosterkirche der große „Choral von Momlingen (Cantus Gregorianus Momlinginensis)“ aufgeführt werden, den Bruder Benedikt von Momlingen im Jahre 1156 komponiert hat. Leider wurde das Original des Chorals nur mündlich überliefert, so dass es keine authentische Notation gibt. Und die Ordensbrüder haben Nachwuchs-Sorgen. Das jüngste Mitglied ist 83 Jahre alt.
Gleichwohl macht man sich für eine Probeaufnahme bereit. Bruder Jakobus, seines Zeichens Kirchenorganist und schon 91, soll die Einleitung auf der jüngst restaurierten Kirchenorgel übernehmen, und dann sollen die „Brüder des Herrn“ einsetzen. Zur Unterstützung hat man auch noch den Frauenchor der katholischen Kirchengemeinde „St. Gregor“ von Momlingen eingeladen. Neben der Orgel sollen ein paar Perkussionisten vom städtischen Konzerthaus und ein tibetanischer Gong, den man vom chinesischen Restaurant am Volkerplatz ausgeliehen hat, das Begleit-Ensemble bilden.
Bei der ersten Probe stellt man allerdings fest, dass Bruder Jakobus das Orgel-Intro vergessen hat und stattdessen mit einer Fuge eines evangelischen Kirchenmusikers beginnt, und das auch noch in der falschen Tonart. Den gregorianischen Brüdern fällt auch nur noch der erste Teil des Chorals ein, und das ohne Text (Benedictus Dominus Deus Israel … mehr weiß man nicht mehr), denn den haben sie Alzheimer-bedingt leider auch vergessen; deshalb einigt man sich für die Probe erst einmal auf „ah-ha“. Der Frauenchor tut, was er kann, um die Lücken zu stopfen, aber am Ende bleibt es bei lauter Wiederholungen der ersten Passage.
Die erste Probe wurde zwar aufgenommen (es ist dieses Machwerk), das Projekt wurde aber Corona-bedingt zunächst nicht weiterverfolgt. Ob der große Choral von Momlingen tatsächlich noch einmal in der Klosterkirche aufgeführt werden kann, bleibt abzuwarten – die Brüder werden halt nicht jünger.
Das Kloster Momberg liegt am Stadtrand von Momlingen auf dem Momberg – einem kleinen Hügel unterhalb des Flüsschens Mome - und wurde von den Abtei-Brüdern des Zisterzienser-Ordens im Jahre 1121 gegründet. Es feiert also dieses Jahr sein 900-jähriges Bestehen.
Zu diesem Anlass sollte wieder einmal in der Klosterkirche der große „Choral von Momlingen (Cantus Gregorianus Momlinginensis)“ aufgeführt werden, den Bruder Benedikt von Momlingen im Jahre 1156 komponiert hat. Leider wurde das Original des Chorals nur mündlich überliefert, so dass es keine authentische Notation gibt. Und die Ordensbrüder haben Nachwuchs-Sorgen. Das jüngste Mitglied ist 83 Jahre alt.
Gleichwohl macht man sich für eine Probeaufnahme bereit. Bruder Jakobus, seines Zeichens Kirchenorganist und schon 91, soll die Einleitung auf der jüngst restaurierten Kirchenorgel übernehmen, und dann sollen die „Brüder des Herrn“ einsetzen. Zur Unterstützung hat man auch noch den Frauenchor der katholischen Kirchengemeinde „St. Gregor“ von Momlingen eingeladen. Neben der Orgel sollen ein paar Perkussionisten vom städtischen Konzerthaus und ein tibetanischer Gong, den man vom chinesischen Restaurant am Volkerplatz ausgeliehen hat, das Begleit-Ensemble bilden.
Bei der ersten Probe stellt man allerdings fest, dass Bruder Jakobus das Orgel-Intro vergessen hat und stattdessen mit einer Fuge eines evangelischen Kirchenmusikers beginnt, und das auch noch in der falschen Tonart. Den gregorianischen Brüdern fällt auch nur noch der erste Teil des Chorals ein, und das ohne Text (Benedictus Dominus Deus Israel … mehr weiß man nicht mehr), denn den haben sie Alzheimer-bedingt leider auch vergessen; deshalb einigt man sich für die Probe erst einmal auf „ah-ha“. Der Frauenchor tut, was er kann, um die Lücken zu stopfen, aber am Ende bleibt es bei lauter Wiederholungen der ersten Passage.
Die erste Probe wurde zwar aufgenommen (es ist dieses Machwerk), das Projekt wurde aber Corona-bedingt zunächst nicht weiterverfolgt. Ob der große Choral von Momlingen tatsächlich noch einmal in der Klosterkirche aufgeführt werden kann, bleibt abzuwarten – die Brüder werden halt nicht jünger.
album: Momlingen - eine Stadt aus Musik
11
Electromat - ich zieh an den Stadtrand und schau in den freien Himmel <Stadtrand>
MoM-Mitmach-Aktionen
1:55
Electromat - ich zieh an den Stadtrand und schau in den freien Himmel <Stadtrand>
MoM-Mitmach-Aktionen
1:55
31
Karel Flott & The Swinging Knödels - Zum alten Schwejk <Nerudovastraße>
MoM-Mitmach-Aktionen
3:21
Karel Flott & The Swinging Knödels - Zum alten Schwejk <Nerudovastraße>
MoM-Mitmach-Aktionen
3:21
34
reklov - Stimmen aus dem Souterrain <stillgelegtes Institut für angewandte Sagrotanistik>
MoM-Mitmach-Aktionen
1:01
reklov - Stimmen aus dem Souterrain <stillgelegtes Institut für angewandte Sagrotanistik>
MoM-Mitmach-Aktionen
1:01
36
Die renitenten Schweigemönche - Ritter Fips und der Schnaps <Kloster Momberg>
MoM-Mitmach-Aktionen
0:17
Die renitenten Schweigemönche - Ritter Fips und der Schnaps <Kloster Momberg>
MoM-Mitmach-Aktionen
0:17
48
karl der große - ghetto von momlingen - nous avons . nous avez - nous awech
MoM-Mitmach-Aktionen
3:16
karl der große - ghetto von momlingen - nous avons . nous avez - nous awech
MoM-Mitmach-Aktionen
3:16
49
DEAD CHICKEN - Das jährliche Ereignis in der Nacht-Villa <Stadtrand von Momlingen>
MoM-Mitmach-Aktionen
4:19
DEAD CHICKEN - Das jährliche Ereignis in der Nacht-Villa <Stadtrand von Momlingen>
MoM-Mitmach-Aktionen
4:19
