0:001:04:43
Storyteller 21
Chaoscre(m)ator
Ein Bildungsmärchen im Hörspielformat (sorry für die Länge des Soundtracks)
Die Idee entstand in Ihren Grundzügen bereits im Jahr 2013 und wurde für die Storytelleraktion aktuell und umfangreich überarbeitet.
Die Geschichte:
In einer kleinen Stadt in einem glimpflich fernen Lande, zu jener Zeit, da Zeit noch etwas war, um das man sich Gedanken machen konnte, da lebten einst ein Junge und ein Mädchen, und sie waren unzertrennlich. Tagein, tagaus spielten sie in den verschlungenen Häuserschluchten und Stahlrohrlabyrinthen des Städtchens, das, nebenbei bemerkt, ein pastoralindustrielles und vornehmlich mit Kaffee- und Vanilledampf betriebenes Fleckchen war, das seine Bürger Apokapulko nannten. Das Mädchen war ein gelockter Sonnenschein und hieß sich Nimouaeunomia von Lilyanov, wurde aber stets Nimouae gerufen. Fragte man den Knaben nach seinem Namen, so warf er sich stolz in die Brust und deklarierte mit schwungvoller Verbeugung: „Ilya P. Waxmell der Dritte, zu Ihren Diensten“, denn er stammte aus einer berüchtigten Familie von Konditoren, Alchimisten und Bunsenbrennern.
Im CHAOSCRE(M)ATOR erforscht Ilya P. Waxmell die Grenzen der Entropie, begleitet von Carnot, der holden Dampfmaschine, um seine Geliebte aus den Verstrickungen ihrer Tapetenexistenz post mortem zu befreien. In der steam-punkigen Tapetenwelt trifft Ilya u.a. auf die Philosmatiker (d.h. Kritiker der Entropie-Idee) und kämpft mit dem Maxwell’schen Dämon, einem monströsen Türsteher und Irreversibilitätsauflöser. Im Rahmen von Konzepten der Thermodynamik, Informations-, DNA-, und Chaostheorien schreitet sein großes Abenteuer voran – zu einem erstaunlichen Finale!
So erkundet dieses Märchen in Grundzügen die Geschichte der Entropie, deren weit reichende Implikationen im Zweiten Gesetz der Thermodynamik nicht nur einen stetigen Niedergang aller Dinge zu einem Grad höchster Unordnung (d.h. maximaler Entropie) ankündigen, sondern letztlich auch den Wärmetod des Universums selbst. Zunächst Mitte des 19. Jahrhunderts im Zeitalter der Dampfmaschine entwickelt, wuchs dieser lange heftig umstrittene Begriff der Physik zu einer der zentralen und gleichzeitig nebulösesten Größen in der Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts heran. Vielfach transformiert, fand die Entropie Eingang nicht nur in Informationstheorie und Systemtheorie, sondern auch in Genetik, Ökologie, Ökonomie und Chaostheorie. Daneben wurde sie schnell zu einem monumentalen Gegenstand heftiger Auseinandersetzungen in Literatur und Kunst, Philosophie und Theologie. Und Ilya ist mitten drin!
00:00 – 03:57 Apocapulco
03:57 – 10:38 Die Reise in die Tapete
10:38 – 16:39 Die Philosmatiker
16:39 – 22:11 Der Dämon
22:11 – 25:20 Approaching Equlibrium
25:20 – 33:00 Statistische Thermodynamik
33:00 – 41.30 Informationelle Entropie
41:30 – 45:55 D.N.A.
45:55 – 48:12 Total Fucking Chaos (Piano Rainer von P.E.R.)
48:12 – 54:01 Impanoptikon
54:01 – 1:04:43 Das Ende
Produktion, Soundtrack all Instruments: Mindmovie/Achim Wierschem
Story: Dr. Markus Wierschem
Sprecher: Dr. Markus Wierschem, Anna-Sophie Jürgens
Gastmusiker: Rainer von P.E.R. (Piano ab Minute 46:00 bis 48:12)
Chaoscre(m)ator
Ein Bildungsmärchen im Hörspielformat (sorry für die Länge des Soundtracks)
Die Idee entstand in Ihren Grundzügen bereits im Jahr 2013 und wurde für die Storytelleraktion aktuell und umfangreich überarbeitet.
Die Geschichte:
In einer kleinen Stadt in einem glimpflich fernen Lande, zu jener Zeit, da Zeit noch etwas war, um das man sich Gedanken machen konnte, da lebten einst ein Junge und ein Mädchen, und sie waren unzertrennlich. Tagein, tagaus spielten sie in den verschlungenen Häuserschluchten und Stahlrohrlabyrinthen des Städtchens, das, nebenbei bemerkt, ein pastoralindustrielles und vornehmlich mit Kaffee- und Vanilledampf betriebenes Fleckchen war, das seine Bürger Apokapulko nannten. Das Mädchen war ein gelockter Sonnenschein und hieß sich Nimouaeunomia von Lilyanov, wurde aber stets Nimouae gerufen. Fragte man den Knaben nach seinem Namen, so warf er sich stolz in die Brust und deklarierte mit schwungvoller Verbeugung: „Ilya P. Waxmell der Dritte, zu Ihren Diensten“, denn er stammte aus einer berüchtigten Familie von Konditoren, Alchimisten und Bunsenbrennern.
Im CHAOSCRE(M)ATOR erforscht Ilya P. Waxmell die Grenzen der Entropie, begleitet von Carnot, der holden Dampfmaschine, um seine Geliebte aus den Verstrickungen ihrer Tapetenexistenz post mortem zu befreien. In der steam-punkigen Tapetenwelt trifft Ilya u.a. auf die Philosmatiker (d.h. Kritiker der Entropie-Idee) und kämpft mit dem Maxwell’schen Dämon, einem monströsen Türsteher und Irreversibilitätsauflöser. Im Rahmen von Konzepten der Thermodynamik, Informations-, DNA-, und Chaostheorien schreitet sein großes Abenteuer voran – zu einem erstaunlichen Finale!
So erkundet dieses Märchen in Grundzügen die Geschichte der Entropie, deren weit reichende Implikationen im Zweiten Gesetz der Thermodynamik nicht nur einen stetigen Niedergang aller Dinge zu einem Grad höchster Unordnung (d.h. maximaler Entropie) ankündigen, sondern letztlich auch den Wärmetod des Universums selbst. Zunächst Mitte des 19. Jahrhunderts im Zeitalter der Dampfmaschine entwickelt, wuchs dieser lange heftig umstrittene Begriff der Physik zu einer der zentralen und gleichzeitig nebulösesten Größen in der Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts heran. Vielfach transformiert, fand die Entropie Eingang nicht nur in Informationstheorie und Systemtheorie, sondern auch in Genetik, Ökologie, Ökonomie und Chaostheorie. Daneben wurde sie schnell zu einem monumentalen Gegenstand heftiger Auseinandersetzungen in Literatur und Kunst, Philosophie und Theologie. Und Ilya ist mitten drin!
00:00 – 03:57 Apocapulco
03:57 – 10:38 Die Reise in die Tapete
10:38 – 16:39 Die Philosmatiker
16:39 – 22:11 Der Dämon
22:11 – 25:20 Approaching Equlibrium
25:20 – 33:00 Statistische Thermodynamik
33:00 – 41.30 Informationelle Entropie
41:30 – 45:55 D.N.A.
45:55 – 48:12 Total Fucking Chaos (Piano Rainer von P.E.R.)
48:12 – 54:01 Impanoptikon
54:01 – 1:04:43 Das Ende
Produktion, Soundtrack all Instruments: Mindmovie/Achim Wierschem
Story: Dr. Markus Wierschem
Sprecher: Dr. Markus Wierschem, Anna-Sophie Jürgens
Gastmusiker: Rainer von P.E.R. (Piano ab Minute 46:00 bis 48:12)
