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Jumalyi - Celebrate

Chillout Downbeat fröhlich
Jumalyi 17.11.2023
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0:004:55
Hallo!

Dann erkläre ich doch mal, in meiner Lyi-Typischen Art, meinen Song.

Vielleicht werden einige Leute schon gemerkt haben, dass Celebrate sich die Thematik "Zeit" und "Feier nach dem Tod" zu Eigen macht.
Wer meine Geschichte, damals noch als TheDeEe, mit verfolgt hatte weiß auch, dass es inzwischen das Dritte Jahr Ambientwave ohne meinen Papa ist.
Die Trauer schien ja eigentlich überwunden... aber irgendwie sind die Momente eben da in denen man einen plötzlichen Rückfall erleidet und sich an diesen schrecklichen Tag seines Dahinscheidens erinnert.

Die Gitarre (Die ich ab hier Resol nenne) ist ein tickendes Uhrwerk. Die zweite Resol, die ihren Eisnatz erhält, ist gleichwertend mit dem Schlagen einer Kirchturmglocke. Kurz darauf setzt ja die bekannte Pluck ein und eröffnet das eigentliche Werk.

Der erste Abschnitt beschreibt die Vorbereitung meines Vaters auf sein Ableben. Sein mögliches Ableben war ja immer irgendwie da. Seit seinem Hörsturz Ende der 90er hatte man sich ja immer Gedanken gemacht. Als junges Mädchen von 11 Jahren war es nur schwer zu ertragen, dass er der Kolloss doch umstürzbar gewesen wäre. Die Melodie des Refrains könnte man mit diesem Text vergleichen:
"Feier mich, Kind! Feier mich. Vergiss mich nicht. Komm hör auf zu weinen. Tränen sind vergänglich, wie du und ich. Mein Kind, komm feiere mich!"

Nach dem Part kommt der Gedankenstrom. Wie wird es sein. Wie würde es sich anfühlen, wenn es denn so weit wäre.

"Stell dir vor. Ich lieg dort am Ort. Meiner letzten Ruh. Starr und die Augen zu. Ein Blümlein in Wind, singt mit dir mein Kind, auch wenn wir nicht mehr sind... doch..."

Die Resol übernimmt dann für den Moment die Refrain-Melodie. Es ist die vergangene Stimme meines Vaters.
Der Einsatz der E-Gitarre hat auch tatsächlich eine familiäre Bedeutung. Kaum zu glauben aber damit bringe ich meine Mutter in Verbindung. Sie musste von uns allen zu der Zeit am Stärksten sein. Sie verlor ja zuvor Ihre Eltern und dann noch im Nachhinein ihren einzigen Bruder.
"Der Schmerz, wird bald einst vergehn. Glaub mir. Solange bis zum Tag, feiern wir."
Der Tag jährt sich inzwischen zum zweiten Mal. Sein Todestag. Der Moment 14:05. Ein innerer Glockenschlag der sein Lebensende symbolisierte.
Aber auch hier... die aufbauenden Worte meiner Mutter. Die auch immer wieder den letzten Willen meines Vaters wiederholte. "Wir feiern ihn, wir feiern ihn. Wir werden ihn so oft feiern, bis wir nicht mehr sind und man uns gemeinsam mit ihm feiern wird."

Das Beiwerk: Die Flöte als Beispiel sind Klänge die er liebte. Er hatte ein Fabel für asiatische Filme.
Was mich das Lied lehrte war, dass das Leben immer Momente haben wird die man verflucht aber ebenso im Nachhinein umso mehr feiern kann. Der Tod ist eine endgültige Sache aber nur dann, wenn man vergisst. Deswegen lasst uns niemals die Menschen und Lebewesen vergessen die wir so geliebt haben. Keine Träne ist unbegründet. Aber ebenso ist ein Lächeln grundlos.

Ich habe hier folgende Merkmale gewählt:
90 BPM
Einen Beat aus der Kategorie 808. Gemeinsam mit den ost-asiatischen Beat-Ensemble von Takim.
VSTi die verwendet wurden sind unter anderem das Edirol Orchestra (Für diverse Percs und Transisitions, den Violinen und Full Strings)
Dann neu am Board Output Arcade mit den Instrumenten:
- Resolve
- Glassy Sines
- Sky Lounge
- Glare
- Shadow Flute

Die SQ8L und der Bomber_Atm_Bass als Bass-Pad: Gepaart mit dem Effekt von Portal der sich Grain-Runner nennt.

und dan nnoch mein ewig bester Freund unter allen VSTi:
String Theory Pluck 1 (Liebevoll Plucky)

album: Celebrate

1 Deep Dive Jumalyi 4:52
2 Celebrate Jumalyi 4:55
3 Sirene Depths Jumalyi 2:41

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