0:004:25
Musik, Text, Gesang: Hermann Voges
Das Fädenziehen des Meisters hat gefruchtet. Nun endlich die langersehnte Vereinigung der Protagonisten Elias und Livia.
In Erinnerung an meinen alten Musiklehrer am Wittelsbacher Gymnasium, Prof. Dr. Franz Wirth (1932 – 2023). Er trug das Herz am rechten Fleck. Möge er in Frieden ruhen!
Copyright © 2026 by Hermann Voges, München
Platz 1 am 21.02.2026 in den Pop TOP 100
Platz 1 am 21.02.2026 in den Alternative Pop TOP 100
Platz 1 am 21.02.2026 in den MyOwnMusic TOP 100
Das Fädenziehen des Meisters hat gefruchtet. Nun endlich die langersehnte Vereinigung der Protagonisten Elias und Livia.
In Erinnerung an meinen alten Musiklehrer am Wittelsbacher Gymnasium, Prof. Dr. Franz Wirth (1932 – 2023). Er trug das Herz am rechten Fleck. Möge er in Frieden ruhen!
Copyright © 2026 by Hermann Voges, München
Platz 1 am 21.02.2026 in den Pop TOP 100
Platz 1 am 21.02.2026 in den Alternative Pop TOP 100
Platz 1 am 21.02.2026 in den MyOwnMusic TOP 100
1. Akt, 8. Szene
Die Verschmelzung
Ort: Der Probenraum, nun in warmes Abendlicht getaucht. Die Schatten sind länger, das Licht goldrot. Die Klarinette liegt auf dem Flügel, das Notenblatt ist geöffnet.
Szenischer Ablauf:
Elias steht am Flügel, Livia ihm gegenüber. Zwischen ihnen herrscht Stille. Eine gespannte Erwartung liegt in der Luft, wie vor dem ersten Ton eines Konzerts.
Licht:
Ein sanfter Lichtwechsel von außen nach innen, als würde die Sonne durch die Fenster fließen und die Figuren umhüllen. Die Farben sind warm, fast atmend.
Bewegung:
Langsam nähern sie sich einander. Kein abruptes Aufeinandertreffen, sondern ein Tanz aus Blicken, Gesten und Atemzügen. Ihre Hände berühren sich nicht sofort; sie folgen dem Rhythmus, den sie zuvor gemeinsam gespielt haben.
Körperliche Nähe:
Sie stehen nun dicht beieinander. Ihre Bewegungen sind wie musikalische Phrasen: ein Crescendo in der Annäherung, ein Decrescendo in der Berührung. Ihre Stirnen berühren sich. Kein Kuß, kein Wort, nur ihr Atem.
Ende der Szene:
Das Licht dimmt langsam. Die Musik bleibt im Raum. Die beiden Figuren stehen still, verbunden. Der Vorhang bleibt offen. Denn was begonnen hat, ist noch nicht zuende.
Song 7: "Wie unser Stück" (Elias, Livia)
Die Nacht ist still. Ein fernes Rauschen.
Zwei Körper, die sich finden,
Ohne zu suchen, warm und lebendig,
Wahrheit und Nähe, keine Zweifel.
Es beginnt sacht, wie erste Töne,
Ein Tasten, das den Raum erfüllt.
Dein Rhythmus findet meine Hände,
So sicher, daß die Zeit anhält.
Wie unser Stück klingt diese Nacht,
Ein Ton, der trägt, für uns gemacht,
Wie unser Stück, so nah, so klar,
Und schöner, als es jemals war.
Wir spielen uns, wie wir uns lieben,
Nicht laut, nicht hastig, nur vertraut.
Und wenn du stockst, bin ich geblieben,
Weil jeder Schritt auf uns vertraut.
Wie unser Stück klingt diese Nacht,
(Chor: Ihr seid eins!)
Ein Ton, der trägt, für uns gemacht,
Wie unser Stück, so nah, so klar,
(Chor: Ihr seid eins, ja, eins! )
Und schöner, als es jemals war.
Es war kein Rausch, es war ein Fließen,
Ein Crescendo aus Zärtlichkeit.
Und als wir uns dann ganz nah spürten,
War’s wie der Schlußakkord der Zeit.
Ein warmer Klang, der weiterklingt,
Ein Satz in unsrem Stück.
Ein Werk, das durch die Nächte schwingt,
In Dur, in Moll, im Glück.
Wie unser Stück klingt diese Nacht,
(Chor: Ihr seid eins!)
Ein Ton, der trägt, für uns gemacht,
Wie unser Stück, so nah, so klar,
(Chor: Ihr seid eins, ja, eins! )
Und schöner, als es jemals war.
Die Verschmelzung
Ort: Der Probenraum, nun in warmes Abendlicht getaucht. Die Schatten sind länger, das Licht goldrot. Die Klarinette liegt auf dem Flügel, das Notenblatt ist geöffnet.
Szenischer Ablauf:
Elias steht am Flügel, Livia ihm gegenüber. Zwischen ihnen herrscht Stille. Eine gespannte Erwartung liegt in der Luft, wie vor dem ersten Ton eines Konzerts.
Licht:
Ein sanfter Lichtwechsel von außen nach innen, als würde die Sonne durch die Fenster fließen und die Figuren umhüllen. Die Farben sind warm, fast atmend.
Bewegung:
Langsam nähern sie sich einander. Kein abruptes Aufeinandertreffen, sondern ein Tanz aus Blicken, Gesten und Atemzügen. Ihre Hände berühren sich nicht sofort; sie folgen dem Rhythmus, den sie zuvor gemeinsam gespielt haben.
Körperliche Nähe:
Sie stehen nun dicht beieinander. Ihre Bewegungen sind wie musikalische Phrasen: ein Crescendo in der Annäherung, ein Decrescendo in der Berührung. Ihre Stirnen berühren sich. Kein Kuß, kein Wort, nur ihr Atem.
Ende der Szene:
Das Licht dimmt langsam. Die Musik bleibt im Raum. Die beiden Figuren stehen still, verbunden. Der Vorhang bleibt offen. Denn was begonnen hat, ist noch nicht zuende.
Song 7: "Wie unser Stück" (Elias, Livia)
Die Nacht ist still. Ein fernes Rauschen.
Zwei Körper, die sich finden,
Ohne zu suchen, warm und lebendig,
Wahrheit und Nähe, keine Zweifel.
Es beginnt sacht, wie erste Töne,
Ein Tasten, das den Raum erfüllt.
Dein Rhythmus findet meine Hände,
So sicher, daß die Zeit anhält.
Wie unser Stück klingt diese Nacht,
Ein Ton, der trägt, für uns gemacht,
Wie unser Stück, so nah, so klar,
Und schöner, als es jemals war.
Wir spielen uns, wie wir uns lieben,
Nicht laut, nicht hastig, nur vertraut.
Und wenn du stockst, bin ich geblieben,
Weil jeder Schritt auf uns vertraut.
Wie unser Stück klingt diese Nacht,
(Chor: Ihr seid eins!)
Ein Ton, der trägt, für uns gemacht,
Wie unser Stück, so nah, so klar,
(Chor: Ihr seid eins, ja, eins! )
Und schöner, als es jemals war.
Es war kein Rausch, es war ein Fließen,
Ein Crescendo aus Zärtlichkeit.
Und als wir uns dann ganz nah spürten,
War’s wie der Schlußakkord der Zeit.
Ein warmer Klang, der weiterklingt,
Ein Satz in unsrem Stück.
Ein Werk, das durch die Nächte schwingt,
In Dur, in Moll, im Glück.
Wie unser Stück klingt diese Nacht,
(Chor: Ihr seid eins!)
Ein Ton, der trägt, für uns gemacht,
Wie unser Stück, so nah, so klar,
(Chor: Ihr seid eins, ja, eins! )
Und schöner, als es jemals war.
