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Fast schon eine kleine Oper! Deswegen ausnahmsweise einige Worte zur Erläuterung.
Diese Komposition zeichnet mit musikalischen Mitteln die Mutationen eines Virus' und seine Reise um die ganze Welt nach.
Ein Virus macht sich in China auf den Weg (nur schwarze Tasten im von der Dizi gespielten Intro). Auch in der ersten Strophe herrscht die Pentatonik vor.
Dann setzt mit aller Macht der Refrain ein, ganz im Gegensatz zur Geschichte vom "kleinen Virus". Des Basses Grundgewalt paraphrasiert das alte japanische Volkslied "Der Mond auf der Ruine". Das Akkordeon spielt im Hintergrund eine französich=leicht anmutende, rasende Triolenmelodie, die die rasante Verbreitung des Virus symbolisieren soll.
Im Zwischenspiel klingt ein altes italienisches Partisanenlied an.
Es folgen eine weitere Strophe und der Refrain, die schon kleineren harmonischen "Mutationen" unterworfen sind.
Nach einer Generalpause setzt dann ganz unvermittelt ein Lied von Gluck (1714 – 1787) ein, "Die Sommernacht". Die fast 300 Jahre alte Klavierbegleitung wurde Note für Note wörtlich übernommen; darüber wird die nächste Strophe gesungen.
Es wird nun immer exotischer. Die vierte Strophe spannt sich über südamerikanischen Rhythmen auf. Die Exotik wird noch gesteigert: Das Zwischenspiel ist ein bayerischer Jodler. Sitar und Tabla spielen eine indische Begleitung dazu. In der 5. Strophe erklingt eine bayerische Melodie.
Die 6. Strophe ist eine Umspielung des traditionellen afrikanischen Liedes "Ossi bucu". Im Refrain kommt eine Tuba zum Einsatz, die stilistisch hinüberführt zur bayerischen 7. Strophe, einem typischen Schnaderhüpferl. Die Tuba hat das noch nicht mitbekommen und spielt das französischen Volkslied "Frère Jacques" und die Zeile "sonnez les matines". Die zweite Hälfte dieser Strophe kommt hemdsärmelig=auftrumpfend daher.
Den "Stampfgroove" des Refrains habe ich übrigens bereits vor vielen Jahren aufgenommen; es sind meine eigenen Schritte in einem großen Klassenzimmer. Wer von Euch als Erster herausfindet, in welcher meiner hier auf MOM hochgeladenen Kompositionen er noch eine tragende Rolle spielt, und mir die Lösung im Rahmen einer Rezension schickt, in dessen nächsten Song werde ich den Gesangspart übernehmen! – Versprochen!
Die Kirchenorgel im Hintergrund läßt auf göttlichen Beistand hoffen …
Dann ein großer Umschwung; die 8. Strophe ist eine völlige Mutation – alles wird geändert, Tempo, Harmonien, Duktus. Man denkt unwillkürlich an "Game Of Thrones".
Welches Zitat spielt denn die Tuba im nächsten Refrain?
Ein idyllisches Zwischenspiel, ein renaissancehaft anmutender Ballo in fis-moll, – beim Hörer keimt die Hoffnung auf, daß alles doch noch ein gutes Ende finden könnte – leitet über zur 9. Strophe (ja, ich hab's ja gesagt: fast eine Mini-Oper!). Eine Brass Band begleitet die optimistische Rückschau: Der Mensch hat bisher noch alles überlebt! Die Harmonien stammen aus der Bayerischen Nationalhymne.
Im folgenden Zwischenspiel tauschen zwei Instrumente ihre Rollen: Während die Marimba die Baßfigur spielt, übernimmt für acht Takte der Kontrabaß die Melodie.
Und nun wieder eine große Mutation in der 10. Strophe: Die aggressiv=hektische Melodie vom Anfang hat sich in einen langsamen Walzer verwandelt, die Harmonien sind viel "zahmer" geworden, und der Gesang verkündet die frohe Botschaft vom sang- und klanglosen Verschwinden der Plage. Indianische Flöten begleiten die Idylle, unterstützt von einem westlichen Querflötenensemble. Im letzten Refrain hat die Konzertharfe ihren großen Auftritt. Zu ihrer Begleitung verabschiedet sich das Virus in einer melancholischen letzten Arietta von der Menschheit. Das Cello liefert die tröstliche Baßmelodie dazu.
Sphärenklänge verabschieden den Hörer, der sich erleichtert wieder in sein gewohntes Leben trollt.
Musik, Gesang, Arrangement: Hermann Voges http://hermann-voges.de/
Text: Günther Butscher https://gedichtet.jimdofree.com/
Copyright © 2021 by Hermann Voges, München
Platz 1 am 07.11.2021 in den Pop TOP 100
Platz 1 am 07.11.2021 in den Alternative Pop TOP 100
Platz 1 am 09.11.2021 in den MyOwnMusic TOP 100
Diese Komposition zeichnet mit musikalischen Mitteln die Mutationen eines Virus' und seine Reise um die ganze Welt nach.
Ein Virus macht sich in China auf den Weg (nur schwarze Tasten im von der Dizi gespielten Intro). Auch in der ersten Strophe herrscht die Pentatonik vor.
Dann setzt mit aller Macht der Refrain ein, ganz im Gegensatz zur Geschichte vom "kleinen Virus". Des Basses Grundgewalt paraphrasiert das alte japanische Volkslied "Der Mond auf der Ruine". Das Akkordeon spielt im Hintergrund eine französich=leicht anmutende, rasende Triolenmelodie, die die rasante Verbreitung des Virus symbolisieren soll.
Im Zwischenspiel klingt ein altes italienisches Partisanenlied an.
Es folgen eine weitere Strophe und der Refrain, die schon kleineren harmonischen "Mutationen" unterworfen sind.
Nach einer Generalpause setzt dann ganz unvermittelt ein Lied von Gluck (1714 – 1787) ein, "Die Sommernacht". Die fast 300 Jahre alte Klavierbegleitung wurde Note für Note wörtlich übernommen; darüber wird die nächste Strophe gesungen.
Es wird nun immer exotischer. Die vierte Strophe spannt sich über südamerikanischen Rhythmen auf. Die Exotik wird noch gesteigert: Das Zwischenspiel ist ein bayerischer Jodler. Sitar und Tabla spielen eine indische Begleitung dazu. In der 5. Strophe erklingt eine bayerische Melodie.
Die 6. Strophe ist eine Umspielung des traditionellen afrikanischen Liedes "Ossi bucu". Im Refrain kommt eine Tuba zum Einsatz, die stilistisch hinüberführt zur bayerischen 7. Strophe, einem typischen Schnaderhüpferl. Die Tuba hat das noch nicht mitbekommen und spielt das französischen Volkslied "Frère Jacques" und die Zeile "sonnez les matines". Die zweite Hälfte dieser Strophe kommt hemdsärmelig=auftrumpfend daher.
Den "Stampfgroove" des Refrains habe ich übrigens bereits vor vielen Jahren aufgenommen; es sind meine eigenen Schritte in einem großen Klassenzimmer. Wer von Euch als Erster herausfindet, in welcher meiner hier auf MOM hochgeladenen Kompositionen er noch eine tragende Rolle spielt, und mir die Lösung im Rahmen einer Rezension schickt, in dessen nächsten Song werde ich den Gesangspart übernehmen! – Versprochen!
Die Kirchenorgel im Hintergrund läßt auf göttlichen Beistand hoffen …
Dann ein großer Umschwung; die 8. Strophe ist eine völlige Mutation – alles wird geändert, Tempo, Harmonien, Duktus. Man denkt unwillkürlich an "Game Of Thrones".
Welches Zitat spielt denn die Tuba im nächsten Refrain?
Ein idyllisches Zwischenspiel, ein renaissancehaft anmutender Ballo in fis-moll, – beim Hörer keimt die Hoffnung auf, daß alles doch noch ein gutes Ende finden könnte – leitet über zur 9. Strophe (ja, ich hab's ja gesagt: fast eine Mini-Oper!). Eine Brass Band begleitet die optimistische Rückschau: Der Mensch hat bisher noch alles überlebt! Die Harmonien stammen aus der Bayerischen Nationalhymne.
Im folgenden Zwischenspiel tauschen zwei Instrumente ihre Rollen: Während die Marimba die Baßfigur spielt, übernimmt für acht Takte der Kontrabaß die Melodie.
Und nun wieder eine große Mutation in der 10. Strophe: Die aggressiv=hektische Melodie vom Anfang hat sich in einen langsamen Walzer verwandelt, die Harmonien sind viel "zahmer" geworden, und der Gesang verkündet die frohe Botschaft vom sang- und klanglosen Verschwinden der Plage. Indianische Flöten begleiten die Idylle, unterstützt von einem westlichen Querflötenensemble. Im letzten Refrain hat die Konzertharfe ihren großen Auftritt. Zu ihrer Begleitung verabschiedet sich das Virus in einer melancholischen letzten Arietta von der Menschheit. Das Cello liefert die tröstliche Baßmelodie dazu.
Sphärenklänge verabschieden den Hörer, der sich erleichtert wieder in sein gewohntes Leben trollt.
Musik, Gesang, Arrangement: Hermann Voges http://hermann-voges.de/
Text: Günther Butscher https://gedichtet.jimdofree.com/
Copyright © 2021 by Hermann Voges, München
Platz 1 am 07.11.2021 in den Pop TOP 100
Platz 1 am 07.11.2021 in den Alternative Pop TOP 100
Platz 1 am 09.11.2021 in den MyOwnMusic TOP 100
World Power
There was a virus which thought it was time
To go on a tour and travel this world
To make people a really hard time
Of a kind you never have heard.
I am so small but I have so much power,
I am so high and they are so much lower.
It thought, I will start my journey in China
And will go from there in a way that looks wild,
I will do it quite loud and say: I remind ya,
If you are an old one or if you're a child.
I am so small but I have so much power,
I am so high and they are so much lower.
At first many thought, it was just a joke
That they couldn't leave their house anymore,
But after a while they just awoke
And also saw, there was no flight or going ashore.
So lots of the people started to fight
Against the stops and the many borders,
But the virus, so tiny, was never in sight
And also ignored all of their orders.
Astounding as well, that it reached and hit
At the same time North America as well as the south
And no matter how many people called it some shit,
It left the majority with a wide open mouth.
It was also found out one thing amongst others
And which finally helped to explain
That this virus had sisters and brothers
And made it more clear why it was hunted in vain.
I am so small but I have so much power,
I am so high and they are so much lower.
As they could not get a hold of it, people fought themselves
In kind of desperation – just to try to do something –
And many oft them in stores emptied shelves –
And doctors in action pushed a lot the alarm ring.
I am so small but I have so much power,
I am so high and they are so much lower.
Don Quixote could be the character to think of
When looking at what´s going on here,
And it shows, it's a hard task to take off
And to call all the people “My Dear!“
I am so small but I have so much power,
I am so high and they are so much lower.
But one should look at history as well
And the lot of all the desasters,
Then there is one thing one can tell:
It´s a lot that mankind masters.
And all the plagues finally vanished
And never were heard of again –
This way all disease is finally finished
And that´s why people finally win.
I am so small and I had so much power,
I was so high and they were so much lower.
I am so small and I had so much power,
I was so high and they were so much lower.
There was a virus which thought it was time
To go on a tour and travel this world
To make people a really hard time
Of a kind you never have heard.
I am so small but I have so much power,
I am so high and they are so much lower.
It thought, I will start my journey in China
And will go from there in a way that looks wild,
I will do it quite loud and say: I remind ya,
If you are an old one or if you're a child.
I am so small but I have so much power,
I am so high and they are so much lower.
At first many thought, it was just a joke
That they couldn't leave their house anymore,
But after a while they just awoke
And also saw, there was no flight or going ashore.
So lots of the people started to fight
Against the stops and the many borders,
But the virus, so tiny, was never in sight
And also ignored all of their orders.
Astounding as well, that it reached and hit
At the same time North America as well as the south
And no matter how many people called it some shit,
It left the majority with a wide open mouth.
It was also found out one thing amongst others
And which finally helped to explain
That this virus had sisters and brothers
And made it more clear why it was hunted in vain.
I am so small but I have so much power,
I am so high and they are so much lower.
As they could not get a hold of it, people fought themselves
In kind of desperation – just to try to do something –
And many oft them in stores emptied shelves –
And doctors in action pushed a lot the alarm ring.
I am so small but I have so much power,
I am so high and they are so much lower.
Don Quixote could be the character to think of
When looking at what´s going on here,
And it shows, it's a hard task to take off
And to call all the people “My Dear!“
I am so small but I have so much power,
I am so high and they are so much lower.
But one should look at history as well
And the lot of all the desasters,
Then there is one thing one can tell:
It´s a lot that mankind masters.
And all the plagues finally vanished
And never were heard of again –
This way all disease is finally finished
And that´s why people finally win.
I am so small and I had so much power,
I was so high and they were so much lower.
I am so small and I had so much power,
I was so high and they were so much lower.
