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by Groko Ernst
Messdiener
Samstagabend und Sonntagmorgen verweilten wir in der Kirche und borgten uns
In der Gemeindebibliothek Bücher aus, dann ging es schon nach Haus.
Der Heimweg war prima, er machte uns Laune, lästern über Priester, die Streber und die Posaune, in die der Küster blies, die Gemeinde er verdrieß.
In der Kirche, darf nur einer sprechen, du musst ganz still und leise sein
Du darfst blechen, ausdenken dir Verbrechen, die in der Beichte du gestehst.
Neugierig war man und auch gespannt, was sich in der Sakristei hinter dem Vorhang befand,
der Weg dorthin war mit Dornen bestreut, und es hat mancher bereut
wer Einlass erbat, den erwartete Fron, der Verlust von Mußestunden war der gerechte Lohn
hingegen keine Gefahr bestand für unsere Wiener, bewarb man sich selbst als Messdiener.
Denn im Pfarrhaus verkehrte eine verehrte, bildhübsche Haushälterin,
die putzte und kochte, alles Abseitige zu verscheuchen sie vermochte, mit ihrem Liebreiz und Charme.
Abends blieb sie länger und servierte Schnittchen, wir Messdiener waren die Zwerge und sie Schneewittchen
wenn sie ihren Dienst versah, sie war ne Wucht, das war jedem klar.
Diese Pracht ständig vor Augen, der Pfarrer wollt nicht länger an den Zölibat und die Jungfrau glauben,
bald schied er aus dem Amt, ein neues Betätigungsfeld er fand.
Denn im Pfarrhaus verkehrte, keine verkehrte bildhübsche Haushälterin,
die putzte und kochte, alles Abseitige zu verscheuchen sie vermochte, mit ihrem Liebreiz und Charme
bei ihrem Anblick ums Herz, wurd´s einem warm, so warm.
Samstagabend und Sonntagmorgen verweilten wir in der Kirche und borgten uns
In der Gemeindebibliothek Bücher aus, dann ging es schon nach Haus.
Der Heimweg war prima, er machte uns Laune, lästern über Priester, die Streber und die Posaune, in die der Küster blies, die Gemeinde er verdrieß.
In der Kirche, darf nur einer sprechen, du musst ganz still und leise sein
Du darfst blechen, ausdenken dir Verbrechen, die in der Beichte du gestehst.
Neugierig war man und auch gespannt, was sich in der Sakristei hinter dem Vorhang befand,
der Weg dorthin war mit Dornen bestreut, und es hat mancher bereut
wer Einlass erbat, den erwartete Fron, der Verlust von Mußestunden war der gerechte Lohn
hingegen keine Gefahr bestand für unsere Wiener, bewarb man sich selbst als Messdiener.
Denn im Pfarrhaus verkehrte eine verehrte, bildhübsche Haushälterin,
die putzte und kochte, alles Abseitige zu verscheuchen sie vermochte, mit ihrem Liebreiz und Charme.
Abends blieb sie länger und servierte Schnittchen, wir Messdiener waren die Zwerge und sie Schneewittchen
wenn sie ihren Dienst versah, sie war ne Wucht, das war jedem klar.
Diese Pracht ständig vor Augen, der Pfarrer wollt nicht länger an den Zölibat und die Jungfrau glauben,
bald schied er aus dem Amt, ein neues Betätigungsfeld er fand.
Denn im Pfarrhaus verkehrte, keine verkehrte bildhübsche Haushälterin,
die putzte und kochte, alles Abseitige zu verscheuchen sie vermochte, mit ihrem Liebreiz und Charme
bei ihrem Anblick ums Herz, wurd´s einem warm, so warm.
