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Nach laaaanger Pause mal ein Lebenszeichen meinerseits. Die ursprünglich Idee war eigentlich als Umsetzung mit Gesang gedacht. Von daher ist dies für eine rein "instrumentales" Stück nicht unbedingt die kreative Meisterleistung. Ich hab aber dennoch diesen Song zur Bewertung gegeben, da ich hier 3 Ziele verfolgt habe:
1. Dem Zusammenspiel in Punklo Frequenzierung und Klarheit der einzelnen Elemente. Das betrifft insbesondere das EQing, und auch das Nutzen der Sidechaincompression auf eine Weise, die effektiv, aber weitestgehend nicht hörbar sein sollte.
2. Das Minimaleffektieren. Für meinen persönlichen Geschmack wird in letzter Zeit viel zu viel Wert auf eine Vielzahl und Anzahl an Effekten gelegt. Das geht sogar soweit, dass dabei das wesentliche gerne mal untergeht, und der Song an Kraft und "Seele" verliert. Manch geniale Idee wird einfach kaputt "effektet". Das allerdings nur mal ohne Wertung, reine Geschmacksfrage. Ich habe mich in der Verarbeitung einzig und allein auf Filter konzentriert, dafür aber sehr intensiv.
3. Die Lautstärke. Viele haben mich angesprochen, das meine Tracks im großen und ganzen recht leise sind. Das liegt vorwiegend an der Anzahl der Elemente die ich verwende und auch häufig zusammen laufen, andererseits, dass ich die Tracks eben so dynamisch wie möglich haben will, ohne Frequenzcuts und allem.
Ich hab mich auch aus nem anderen Grunde mal in die Spur gesetzt und informiert, ob es Richtwerte gibt, denn einigen wird sicher aufgefallen sein, dass z.B. auf Youtube hochgeladene Sachen einfach komisch klingen. Und ja, diese Referenzwerte gibt es: Die European Broacast Union (EBU) hat Werteempfehlungen rausgegeben, die von TV, Radio und eben auch für Portale wie Spotify und Youtube freiwillig übernommen worden sind. Das heißt, diese errechnen einen Mittelwert aus der Gesamtlautstärke des gesamten Titels, und regeln den auf diesen empfohlenen Wert runter. Das passiert mit extra Limitern, Compressoren und weiß der Geier, auf deutsch, das Klangbild ändert sich immens, wenn der Titel im Mittelwert eine gewisse Lautstärke überschreitet. Ich hab also diesen Track eben auf diesen Wert auch dynamisch eingepegelt, das heißt, das egal wo und mit welcher Technik dieser Track gespielt wird, die dortige Hard- und Software macht keinerlei Eingriffe mehr.
Der Limitoutput (Celling) entpricht hier - 2db, der Realpeak ist bei -1 db, der LUFSi - Wert: -14 (und damit exakt auf Youtube und Spotify-Niveau, iTunes will sogar -16)
So mal genug Theorie, hört mal rein, sagt wie es euch gefällt. Für mich steht alerdings der technische Aspekt eher im Vordergrund, als die kreative Leistung.
LG Tom
1. Dem Zusammenspiel in Punklo Frequenzierung und Klarheit der einzelnen Elemente. Das betrifft insbesondere das EQing, und auch das Nutzen der Sidechaincompression auf eine Weise, die effektiv, aber weitestgehend nicht hörbar sein sollte.
2. Das Minimaleffektieren. Für meinen persönlichen Geschmack wird in letzter Zeit viel zu viel Wert auf eine Vielzahl und Anzahl an Effekten gelegt. Das geht sogar soweit, dass dabei das wesentliche gerne mal untergeht, und der Song an Kraft und "Seele" verliert. Manch geniale Idee wird einfach kaputt "effektet". Das allerdings nur mal ohne Wertung, reine Geschmacksfrage. Ich habe mich in der Verarbeitung einzig und allein auf Filter konzentriert, dafür aber sehr intensiv.
3. Die Lautstärke. Viele haben mich angesprochen, das meine Tracks im großen und ganzen recht leise sind. Das liegt vorwiegend an der Anzahl der Elemente die ich verwende und auch häufig zusammen laufen, andererseits, dass ich die Tracks eben so dynamisch wie möglich haben will, ohne Frequenzcuts und allem.
Ich hab mich auch aus nem anderen Grunde mal in die Spur gesetzt und informiert, ob es Richtwerte gibt, denn einigen wird sicher aufgefallen sein, dass z.B. auf Youtube hochgeladene Sachen einfach komisch klingen. Und ja, diese Referenzwerte gibt es: Die European Broacast Union (EBU) hat Werteempfehlungen rausgegeben, die von TV, Radio und eben auch für Portale wie Spotify und Youtube freiwillig übernommen worden sind. Das heißt, diese errechnen einen Mittelwert aus der Gesamtlautstärke des gesamten Titels, und regeln den auf diesen empfohlenen Wert runter. Das passiert mit extra Limitern, Compressoren und weiß der Geier, auf deutsch, das Klangbild ändert sich immens, wenn der Titel im Mittelwert eine gewisse Lautstärke überschreitet. Ich hab also diesen Track eben auf diesen Wert auch dynamisch eingepegelt, das heißt, das egal wo und mit welcher Technik dieser Track gespielt wird, die dortige Hard- und Software macht keinerlei Eingriffe mehr.
Der Limitoutput (Celling) entpricht hier - 2db, der Realpeak ist bei -1 db, der LUFSi - Wert: -14 (und damit exakt auf Youtube und Spotify-Niveau, iTunes will sogar -16)
So mal genug Theorie, hört mal rein, sagt wie es euch gefällt. Für mich steht alerdings der technische Aspekt eher im Vordergrund, als die kreative Leistung.
LG Tom
