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PAPUA NEUGUINEA (DEUTSCH GUINEA)
Ursprung dieses Stückes ist wieder "Jochen's Experimental", wo Jochen diemal nicht die Tasten sondern die Saiten seiner E-Gitarre wieder erklingen läßt. Diese Spuren bestanden aus einem Seqencer-Sound, der hier in diesem Track aber erst nach ca. 3:29 Minuten auftaucht und Jochen's Gitarrenspiel. Dazu kommen meine eingespielten Spuren für dieses "Papua Neuguinea", was das Album "The Former Colonies" abschließen wird.
Lead-Guitar: Jochen-S
Sequencer: Jochen-S
Keyboards: Jomisee
Sounds by Nemesis, ElextraX und Halo
cover: public domain cco
Papua-Neuguinea ist nach Indonesien und Madagaskar der flächenmäßig drittgrößte Inselstaat der Welt. Er liegt im Pazifik, wird zum australischen Kontinent gerechnet und umfasst den Osten der Insel Neuguinea (Westneuguinea gehört zu Indonesien) sowie mehrere vorgelagerte Inseln und Inselgruppen.
Etwa 80 % der Landesfläche werden vom Ostteil der gebirgigen Insel Neuguinea eingenommen. Daneben gibt es eine Reihe von Inseln und Inselgruppen. Papua-Neuguinea ist Teil des pazifischen Großraums Melanesien, der von Neuguinea bis zu den Fidschi-Inseln im Osten reicht. Geografisch liegt Neuguinea am Rande des tiefen Ozeanbeckens auf einem stark verformten, bis heute vulkanisch aktiven Teil der Erdkruste. Vom Miozän bis zum Pleistozän faltete sich die Erdoberfläche hier stark und schuf die Buchten, Gebirge und Inselketten des Landes.
Die ganze Insel wird von einem etwa 200 Kilometer breiten, verästelten Gebirge durchzogen, das von steilen Tälern und wenig zugänglichen Ebenen geprägt ist. Diese Landesnatur begünstigte die isolierte Stammesbildung, wie sie in Neuguinea stattgefunden hat. Höchster Berg in Papua-Neuguinea ist der Mount Wilhelm mit 4509 Metern, knapp unterhalb der ganzjährigen Schneegrenze.
Die Landschaften sind äußerst vielfältig und abwechslungsreich. In den durch starke Höhenunterschiede gekennzeichneten Gebirgen befinden sich spitze Bergkuppen, breite Täler, Gletscher, Regenwald, Vulkane, Grasflächen, Hochgebirgswald und alpine Ebenen. Zwischen Gebirge und Küstenland befinden sich Mangrovensümpfe, Savannen sowie fruchtbares Schwemmgebiet von Flüssen und Regenwald. Der längste Fluss Papua-Neuguineas ist der 1126 Kilometer lange Sepik. Vor der Nordküste liegen ausgedehnte Korallenriffe.
Der Portugiese Jorge de Meneses, der 1526/27 die Nordküste und vorgelagerte Inseln erkundete, gilt als europäischer Entdecker der Insel.
1545 landete der Spanier Íñigo Ortiz de Retez und nannte die Insel „Neuguinea“, weil ihn die Küste an die des afrikanischen Guinea erinnerte, an der er zuvor vorbeigesegelt war.
1623 kartographierte Jan Carstenszoon im Auftrag der Niederländischen Ostindien-Kompanie große Teile der Küste. Seit diesem Zeitpunkt unterhielt die Niederländische Ostindien-Kompanie geschäftliche und machtpolitisch motivierte Kontakte zu der Region und dem Sultanat Tidore.
Kolonialzeit
Die Niederländer nahmen den Westteil der Insel 1828 in Besitz, während der Ostteil von kolonialen Bestrebungen noch unberührt blieb.
Bald lieferten sich das Deutsche Reich und das Vereinigte Königreich ein Wettrennen, wer den noch freien Ostteil der Insel zuerst zu eigenem Besitz erklären würde. Der Süden wurde am 6. November 1884 zum „Protektorat“ Britisch-Neuguinea erklärt und am 4. September 1888 annektiert. Das „Protektorat“ wurde nach der Unabhängigkeit Australiens 1902 an Australien übertragen und 1905 in Territorium Papua umbenannt.
Deutsche Kapitäne und der Ornithologe Otto Finsch hatten an der Nordküste am 3. November 1884 mit der Hissung von Flaggen Fakten geschaffen. Das Deutsche Reich und das Vereinigte Königreich einigten sich 1885, den Ostteil der Insel in der Mitte zu teilen. Der Norden wurde Kaiser-Wilhelms-Land (KWL) genannt und „Schutzgebiet“ der Neuguinea-Kompagnie, einer großen deutschen Kolonialgesellschaft. Das Kaiser-Wilhelms-Land gehörte zum deutschen Kolonialreich. Otto Schellong war ein deutscher Arzt, der als Anthropologe, Ethnologe und Sprachforscher bei den Papua bekannt wurde.
Gleich zu Beginn des Ersten Weltkriegs besetzten australische Truppen 1914 das deutsche Gebiet. Nach dem Krieg übergab der Völkerbund das Kaiser-Wilhelms-Land als treuhänderisch zu verwaltendes Mandatsgebiet „Territorium Neuguinea“ an Australien. Das ehemalige Kaiser-Wilhelms-Land wurde gemäß dem Versailler Vertrag von 1919 abgetreten.
1972 wurden Wahlen abgehalten und die Bevölkerung stimmte für die Unabhängigkeit. Im Dezember 1973 wurde Papua-Neuguinea autonom und erhielt am 16. September 1975 die volle Souveränität.
Ursprung dieses Stückes ist wieder "Jochen's Experimental", wo Jochen diemal nicht die Tasten sondern die Saiten seiner E-Gitarre wieder erklingen läßt. Diese Spuren bestanden aus einem Seqencer-Sound, der hier in diesem Track aber erst nach ca. 3:29 Minuten auftaucht und Jochen's Gitarrenspiel. Dazu kommen meine eingespielten Spuren für dieses "Papua Neuguinea", was das Album "The Former Colonies" abschließen wird.
Lead-Guitar: Jochen-S
Sequencer: Jochen-S
Keyboards: Jomisee
Sounds by Nemesis, ElextraX und Halo
cover: public domain cco
Papua-Neuguinea ist nach Indonesien und Madagaskar der flächenmäßig drittgrößte Inselstaat der Welt. Er liegt im Pazifik, wird zum australischen Kontinent gerechnet und umfasst den Osten der Insel Neuguinea (Westneuguinea gehört zu Indonesien) sowie mehrere vorgelagerte Inseln und Inselgruppen.
Etwa 80 % der Landesfläche werden vom Ostteil der gebirgigen Insel Neuguinea eingenommen. Daneben gibt es eine Reihe von Inseln und Inselgruppen. Papua-Neuguinea ist Teil des pazifischen Großraums Melanesien, der von Neuguinea bis zu den Fidschi-Inseln im Osten reicht. Geografisch liegt Neuguinea am Rande des tiefen Ozeanbeckens auf einem stark verformten, bis heute vulkanisch aktiven Teil der Erdkruste. Vom Miozän bis zum Pleistozän faltete sich die Erdoberfläche hier stark und schuf die Buchten, Gebirge und Inselketten des Landes.
Die ganze Insel wird von einem etwa 200 Kilometer breiten, verästelten Gebirge durchzogen, das von steilen Tälern und wenig zugänglichen Ebenen geprägt ist. Diese Landesnatur begünstigte die isolierte Stammesbildung, wie sie in Neuguinea stattgefunden hat. Höchster Berg in Papua-Neuguinea ist der Mount Wilhelm mit 4509 Metern, knapp unterhalb der ganzjährigen Schneegrenze.
Die Landschaften sind äußerst vielfältig und abwechslungsreich. In den durch starke Höhenunterschiede gekennzeichneten Gebirgen befinden sich spitze Bergkuppen, breite Täler, Gletscher, Regenwald, Vulkane, Grasflächen, Hochgebirgswald und alpine Ebenen. Zwischen Gebirge und Küstenland befinden sich Mangrovensümpfe, Savannen sowie fruchtbares Schwemmgebiet von Flüssen und Regenwald. Der längste Fluss Papua-Neuguineas ist der 1126 Kilometer lange Sepik. Vor der Nordküste liegen ausgedehnte Korallenriffe.
Der Portugiese Jorge de Meneses, der 1526/27 die Nordküste und vorgelagerte Inseln erkundete, gilt als europäischer Entdecker der Insel.
1545 landete der Spanier Íñigo Ortiz de Retez und nannte die Insel „Neuguinea“, weil ihn die Küste an die des afrikanischen Guinea erinnerte, an der er zuvor vorbeigesegelt war.
1623 kartographierte Jan Carstenszoon im Auftrag der Niederländischen Ostindien-Kompanie große Teile der Küste. Seit diesem Zeitpunkt unterhielt die Niederländische Ostindien-Kompanie geschäftliche und machtpolitisch motivierte Kontakte zu der Region und dem Sultanat Tidore.
Kolonialzeit
Die Niederländer nahmen den Westteil der Insel 1828 in Besitz, während der Ostteil von kolonialen Bestrebungen noch unberührt blieb.
Bald lieferten sich das Deutsche Reich und das Vereinigte Königreich ein Wettrennen, wer den noch freien Ostteil der Insel zuerst zu eigenem Besitz erklären würde. Der Süden wurde am 6. November 1884 zum „Protektorat“ Britisch-Neuguinea erklärt und am 4. September 1888 annektiert. Das „Protektorat“ wurde nach der Unabhängigkeit Australiens 1902 an Australien übertragen und 1905 in Territorium Papua umbenannt.
Deutsche Kapitäne und der Ornithologe Otto Finsch hatten an der Nordküste am 3. November 1884 mit der Hissung von Flaggen Fakten geschaffen. Das Deutsche Reich und das Vereinigte Königreich einigten sich 1885, den Ostteil der Insel in der Mitte zu teilen. Der Norden wurde Kaiser-Wilhelms-Land (KWL) genannt und „Schutzgebiet“ der Neuguinea-Kompagnie, einer großen deutschen Kolonialgesellschaft. Das Kaiser-Wilhelms-Land gehörte zum deutschen Kolonialreich. Otto Schellong war ein deutscher Arzt, der als Anthropologe, Ethnologe und Sprachforscher bei den Papua bekannt wurde.
Gleich zu Beginn des Ersten Weltkriegs besetzten australische Truppen 1914 das deutsche Gebiet. Nach dem Krieg übergab der Völkerbund das Kaiser-Wilhelms-Land als treuhänderisch zu verwaltendes Mandatsgebiet „Territorium Neuguinea“ an Australien. Das ehemalige Kaiser-Wilhelms-Land wurde gemäß dem Versailler Vertrag von 1919 abgetreten.
1972 wurden Wahlen abgehalten und die Bevölkerung stimmte für die Unabhängigkeit. Im Dezember 1973 wurde Papua-Neuguinea autonom und erhielt am 16. September 1975 die volle Souveränität.
