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Mit Nebel überzogen ist die Landschaft in Salisbury.
Die aufgehende Sonne erobert sich langsam die Landschaft zurück und der Nebel weicht mehr und mehr.
Die Sonne befreit das umhüllte Stonehenge vom nebeligen dasein und erwacht in seiner vollen Pracht.
Die Sonnenstrahlen, die sich durch und um Stonehenge ausbreiten, lassen es majestätisch und zugleich fremdlich in dieser Landschaft erscheinen...
Instrumente: Keyboards
Sounds: Electra X und Dune 3
STONEHENGE
Ausrichtung, Proportion und symbolischer Charakter
Die Ausrichtung erfolgte so, dass die Sonne am Morgen des Mittsommertags, wenn sie in ihrem Jahreslauf am weitesten nach Nordosten gelangt, direkt über dem Heelstone aufging und ihre Strahlen in Richtung des Bauwerkes entsendete. Welche Bedeutung der im Augenblick des Sonnenaufganges lange Schatten gehabt haben könnte, den der Heelstone bei dieser Gelegenheit unter anderem auf den Altarstein, die Basis des Bluestones- und des Sarsenhufeisens warf, ist nicht bekannt.
Es wird jedoch als sicher angenommen, dass diese Architektur im Großen und Ganzen bewusst konzipiert und verwirklicht wurde. Der Aufgangspunkt der Sonne zum Datum der Sommerwende steht in direkter Abhängigkeit von der geografischen Breite. Um die Ausrichtung des Monuments entsprechend einem dies vorsehenden Plan umzusetzen, muss sie gemäß seiner diesbezüglichen Position (51° 11') errechnet oder praktisch ermittelt worden sein. Diese Vorgehensweise sollte demnach für die Platzierung der Steine in zumindest einigen der Phasen von Stonehenge grundlegend gewesen sein. Der Heelstone und mit ihm die Symmetrie-Achse der Hufeisen werden daher als Bestandteile eines Sonnenkorridors gedeutet, der den Aufgang unseres Tagesgestirns umfasst.
Stonehenge könnte unter anderem dazu gedient haben, die Sommer- und Wintersonnenwende und die Frühlings- und Herbst-Tagundnachtgleiche, und damit die für eine Ackerbau betreibende Kultur wichtigen jahreszeitlichen Wendepunkte vorauszusagen.
Dieses besondere Lichtschauspiel in Stonehenge mit ihren Effekten durch die Sommer- und Wintersonnenwende und die Frühlings- und Herbst-Tagundnachtgleiche kann man heute eigentlich nicht mehr so erleben wie es damals zur Stein- und Bronzezeit war, da sich die Erdachse seitdem um einen halben Breitengrad verschoben hat.
Nach einem schon etwas zurückliegenden Forschungsbefund ließe sich hierbei dem Mondlauf eine weitaus größere Rolle beimessen als bis dato angenommen. So veröffentlichte Gerald Hawkins 1963 einen Artikel in der Zeitschrift Nature mit dem Titel Stonehenge Decoded. Demnach scheinen sich die 19 Megalithe des Bluestone-Hufeisens dafür verwendet zu lassen, den sogenannten Meton-Zyklus zu berechnen, eine etwa 19 Jahre umfassende Periode, an deren jeweiligem Ablauf Sommersonnenwende und Mondfinsternis auf denselben Tag fallen. Da letzteres Ereignis immer den Vollmond miteinbegreift und dies wiederum zu besonders heftigen Gezeitenströmen führt, lässt sich für die Mittagszeit im Avon eine entsprechend stark ablaufende Ebbe erwarten.
quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Stonehenge
quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Axial_tilt#Obliquity_o....xial_tilt)
Die aufgehende Sonne erobert sich langsam die Landschaft zurück und der Nebel weicht mehr und mehr.
Die Sonne befreit das umhüllte Stonehenge vom nebeligen dasein und erwacht in seiner vollen Pracht.
Die Sonnenstrahlen, die sich durch und um Stonehenge ausbreiten, lassen es majestätisch und zugleich fremdlich in dieser Landschaft erscheinen...
Instrumente: Keyboards
Sounds: Electra X und Dune 3
STONEHENGE
Ausrichtung, Proportion und symbolischer Charakter
Die Ausrichtung erfolgte so, dass die Sonne am Morgen des Mittsommertags, wenn sie in ihrem Jahreslauf am weitesten nach Nordosten gelangt, direkt über dem Heelstone aufging und ihre Strahlen in Richtung des Bauwerkes entsendete. Welche Bedeutung der im Augenblick des Sonnenaufganges lange Schatten gehabt haben könnte, den der Heelstone bei dieser Gelegenheit unter anderem auf den Altarstein, die Basis des Bluestones- und des Sarsenhufeisens warf, ist nicht bekannt.
Es wird jedoch als sicher angenommen, dass diese Architektur im Großen und Ganzen bewusst konzipiert und verwirklicht wurde. Der Aufgangspunkt der Sonne zum Datum der Sommerwende steht in direkter Abhängigkeit von der geografischen Breite. Um die Ausrichtung des Monuments entsprechend einem dies vorsehenden Plan umzusetzen, muss sie gemäß seiner diesbezüglichen Position (51° 11') errechnet oder praktisch ermittelt worden sein. Diese Vorgehensweise sollte demnach für die Platzierung der Steine in zumindest einigen der Phasen von Stonehenge grundlegend gewesen sein. Der Heelstone und mit ihm die Symmetrie-Achse der Hufeisen werden daher als Bestandteile eines Sonnenkorridors gedeutet, der den Aufgang unseres Tagesgestirns umfasst.
Stonehenge könnte unter anderem dazu gedient haben, die Sommer- und Wintersonnenwende und die Frühlings- und Herbst-Tagundnachtgleiche, und damit die für eine Ackerbau betreibende Kultur wichtigen jahreszeitlichen Wendepunkte vorauszusagen.
Dieses besondere Lichtschauspiel in Stonehenge mit ihren Effekten durch die Sommer- und Wintersonnenwende und die Frühlings- und Herbst-Tagundnachtgleiche kann man heute eigentlich nicht mehr so erleben wie es damals zur Stein- und Bronzezeit war, da sich die Erdachse seitdem um einen halben Breitengrad verschoben hat.
Nach einem schon etwas zurückliegenden Forschungsbefund ließe sich hierbei dem Mondlauf eine weitaus größere Rolle beimessen als bis dato angenommen. So veröffentlichte Gerald Hawkins 1963 einen Artikel in der Zeitschrift Nature mit dem Titel Stonehenge Decoded. Demnach scheinen sich die 19 Megalithe des Bluestone-Hufeisens dafür verwendet zu lassen, den sogenannten Meton-Zyklus zu berechnen, eine etwa 19 Jahre umfassende Periode, an deren jeweiligem Ablauf Sommersonnenwende und Mondfinsternis auf denselben Tag fallen. Da letzteres Ereignis immer den Vollmond miteinbegreift und dies wiederum zu besonders heftigen Gezeitenströmen führt, lässt sich für die Mittagszeit im Avon eine entsprechend stark ablaufende Ebbe erwarten.
quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Stonehenge
quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Axial_tilt#Obliquity_o....xial_tilt)
