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Im Februar neu: Der ASM Leviasynth

Der innovative Hybrid-Synthesizer?
Im Februar neu: Der ASM Leviasynth

Der Synthesizer-Hersteller Ashun Sound Machines (ASM) hat mit dem Leviasynth ein neues Flaggschiff-Instrument vorgestellt, das auf der NAMM 2026 in Los Angeles für viel Aufmerksamkeit gesorgt hat. Das Gerät vereint moderne algorithmische Klang­erzeugung mit klassischen analog-elektronischen Elementen und richtet sich sowohl an Sounddesigner als auch an Performer und Produzenten.

Was ist der Leviasynth?

Der Leviasynth ist ein hybrider, algorithmischer Synthesizer mit einer sehr komplexen Sound-Engine, die digitale Oszillatoren und analoge Filter kombiniert. Im Kern nutzt er pro Stimme acht Oszillatoren, die algorithmisch miteinander verschaltet werden können – ein Ansatz, der sowohl klassische FM-Syntheseansätze als auch neuartige Klanggestaltung ermöglicht. Insgesamt stehen 16 Stimmen zur Verfügung.

Im Unterschied zu vielen klassischen Synthesizern ordnet Leviasynth die Oszillatoren nicht nur in einer festen Struktur an, sondern nutzt Preset-Algorithmen und ein sogenanntes „Algorithm Morphing“, um die Wechselwirkungen der Oszillatoren dynamisch zu gestalten. Damit lassen sich sehr lebendige, sich ständig verändernde Klangtexturen erzeugen.

Varianten

ASM bietet den Leviasynth in zwei Varianten an:

  • Keyboard-Edition: Mit 61 Tasten, anschlagdynamisch und mit polyphonem Aftertouch, inklusive Ribbon-Controller für zusätzliche Ausdrucksmöglichkeiten.

  • Desktop-Edition: Kompakter Synth ohne Tasten, aber mit 16 polyphonen Aftertouch-Pads – ideal für Studio-Setups oder modulare Systeme.

Beide Versionen setzen auf einen mehrfarbigen Touchscreen und eine umfangreiche physische Kontrolle, die direkten Zugriff auf Parameter und Modulationen ermöglicht.

Klang- und Technikarchitektur

Die Engine des Leviasynth kombiniert:

  • 8 Oszillatoren pro Stimme, mit über 300 Wellenformen und diversen Modulations- bzw. Oszillatormodi.

  • Analoge und digitale Filter: Ein analoger 4-Pol-Low-Pass-Filter mit Pre-Drive-Charakter und 18 digitale Filtertypen bieten Klangformung von warm bis aggressiv.

  • Algorithm Morphing: Ermöglicht kontinuierliche Übergänge zwischen komplexen Oszillator-Strukturen.

  • Effektsektion: Umfasst Insert- und Master-Effekte wie Modulation, Delay, Reverb, Distortion und mehr.

  • Sequencer und Arpeggiator: Ein 3-spuriger Sequencer und ein Arpeggiator mit innovativer „Entropy“-Funktion erlauben rhythmische und zufallsbasierte Patterns direkt am Gerät.

Modulation und Performance

Besonders umfangreich ist die Modulationsarchitektur:

  • 32-Slot-Modulationsmatrix

  • Mehrere LFOs und Hüllkurven, teilweise pro Oszillator

  • Macro-Controller und frei routbare Modulatoren

  • MPE-Unterstützung und polyphoner Aftertouch unterstützen ausdrucksstarke Performances auf einem ganz neuen Niveau.

Damit zielt ASM klar darauf ab, Musikern und Sounddesignern ein Instrument zu bieten, das sowohl bei der Live-Performance als auch im Studio kreative Freiheit und Tiefe bietet.

Preis und Verfügbarkeit

Die Preise variieren je nach Version:

  • Die Keyboard-Variante liegt in Europa bei etwa 3.299 €,

  • die Desktop-Version bei rund 2.399 €.

Beide Versionen sind bereits bei Händlern gelistet und können vorbestellt oder gekauft werden; ihre Auslieferung begann Anfang 2026.

Erste Resonanzen aus der Community

Die Synthesizer-Community reagiert gespannt auf den Leviasynth. Viele schätzen die klangliche Tiefe, die umfangreichen Modulationsmöglichkeiten und die expressive Performance-Kontrolle. Einige Stimmen weisen allerdings darauf hin, dass das Gerät sehr komplex sein kann und eine gewisse Einarbeitungszeit verlangt – besonders für Anwender, die nicht primär Sounddesigner, sondern eher Keyboarder sind.

Fazit

Mit dem Leviasynth präsentiert ASM einen wirklich innovativen Hybrid-Synthesizer, der traditionelle und moderne Synthese-Techniken kombiniert und neue kreative Horizonte eröffnet. Besonders die algorithmische Sound-Engine, die tiefgreifenden Modulationsmöglichkeiten und die ausdrucksstarken Performance-Features machen ihn zu einem der spannendsten neuen Instrumente, die auf der NAMM 2026 vorgestellt wurden.


➤ Homepage: https://www.ashunsoundmachines.com/leviasynth-key
➤ Produktvideo: https://www.youtube.com/watch?v=2MYTz-Ghnbo
➤ Preset-Demo: https://www.youtube.com/watch?v=IcmX2R2INxY



Kommentare

Filterpad
Filterpad vor 8 Tagen
Vielleicht noch am Rande: Ausgesprochen wird es interessanterweise nicht "Lewiasynth", sondern "Liwaiasynth. Wenn schon, denn schon! Neupreis ist natürlich immer auch der Höchstpreis. Warten wir mal ab!

Filterpad
Filterpad vor 11 Tagen
Immer wieder kommen Geräte zum Vorschein, wo ich denke, könnte man sich anschaffen. So auch bei dem Gerät 2026, den Leviasynth. Aber ich bräuchte auch ein neues Interface wegen zusätzlichen Stereoeingang und prinzipiell sollten hochwertige Klinkenkabel hin. Dann käme ich auf etwa 3700€ und das ist halt wirklich sehr viel Geld. In Zeiten von Softwaresynthesizer echt schwierig. Da muss ich noch viele Monate darüber schlafen.


von  Redaktion am 16.02.2026
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