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Der Verfasser (unbekannt) des uralten Gebetes, das im Kloster Wessobrunn gefunden wurde, reflektiert die alte und bleibende Frage der Menschheit, wie es denn sein kann, dass am Anfang das Nichts war aus dem das All durch die Allmacht Gottes hervorgegangen ist. Es fasziniert, dass dieser Text gleichzeitig zu den ältesten Texten des deutschsprachigen Raumes gehört - er ist in althochdeutscher Sprache verfasst.
Auf diesem Hintergrund beginnt die Komposition musikalisch mit einem ganz alten Hymnus (Tropus), der in etwa noch zeitnah mit der Entstehung des Textes gedacht werden kann. Es handelt sich um den bekannten Tropus " Rex caeli domine maris undisoni" aus " Musica enchiriadis ( 9. Jhdt), dessen Verfasser ebenfalls unbekannt ist. Dieser Tropus liegt der ganzen Komposition geradezu wie ein cantus firmus zugrunde. Um möglichst nahe am Ursprung zu sein, wird der Text in Originalsprache gesungen.
Es soll der Gegensatz zwischen dem Anfang, dem Nichts, und dem großen Ende, dem Lobpreis auf die Allmacht des heiligen Gottes, musikalisch widergespiegelt werden, und zwar im Sinne einer Entwicklung von einem einstimmigen Gesang ( anfangs mehr als Sprechgesang) bis hin zu einem fünfstimmigen Gesang im 2. Teil, wobei vieles an den Chorgesang erinnern mag, der sich aus der alten Motette entwickelt hat.
Ich habe es gewagt, diese Komposition bei einem Komponistenwettbewerb, dem sogenannten Diabelli Contest - Wettbewerb, einzureichen. Sie ist zu hören bei " musicalion.com " ,hier kann man auch näheres über die Bedingungen des Wettbewerbs erfahren. Unter der Rubrik " Diabelli - Contest - Wettbewerb " erscheinen hier 120 Komponisten aus aller Welt, die hier eine Komposition zum Thema veröffentlicht haben.
Unter meinem Namen Felix Schäpers kann man hier auch meine Komposition hören und sehen (Partitur). Ich wäre euch dankbar, wenn ihr hier vielleicht auch meine Komposition unterstützen würdet. Ich bin mir allerdings dessen bewußt, dass ich mich hier vielleicht unter zu große Leute gewagt habe.
Urtext:
Dat gafregin ih mit firahim firiwizzo meista,
Dat ero ni was noh ufhimil,
noh paum noh pereg ni was,
ni sterro nohheinig noh Sunna ni scein
noh mano ni liuhta, noh der mareo seo.
Do dar niwiht ni was enteo ni wenteo,
enti do was der eino almahtico cot,
manno miltisto, enti da warun auh manake mit inan
cootlihhe geista. Enti cot heilac.
Neuhochdeutsch
Das erfuhr ich unter den Menschen als der Wunder größtes,
Dass Erde nicht war. noch Himmel oben,
Nicht Baum noch Berg nicht war,
Noch (....) irgend etwas, noch die Sonne nicht schien,
Noch der Mond nicht leuchtete, noch das herrliche Meer.
Als da nicht war an Enden und Wenden.
Da war der eine allmächtige Gott, der Wesen gnädigstes,
Und da waren mit ihm auch viele herrliche Geister.
Und Gott, der heilige (...)
Auf diesem Hintergrund beginnt die Komposition musikalisch mit einem ganz alten Hymnus (Tropus), der in etwa noch zeitnah mit der Entstehung des Textes gedacht werden kann. Es handelt sich um den bekannten Tropus " Rex caeli domine maris undisoni" aus " Musica enchiriadis ( 9. Jhdt), dessen Verfasser ebenfalls unbekannt ist. Dieser Tropus liegt der ganzen Komposition geradezu wie ein cantus firmus zugrunde. Um möglichst nahe am Ursprung zu sein, wird der Text in Originalsprache gesungen.
Es soll der Gegensatz zwischen dem Anfang, dem Nichts, und dem großen Ende, dem Lobpreis auf die Allmacht des heiligen Gottes, musikalisch widergespiegelt werden, und zwar im Sinne einer Entwicklung von einem einstimmigen Gesang ( anfangs mehr als Sprechgesang) bis hin zu einem fünfstimmigen Gesang im 2. Teil, wobei vieles an den Chorgesang erinnern mag, der sich aus der alten Motette entwickelt hat.
Ich habe es gewagt, diese Komposition bei einem Komponistenwettbewerb, dem sogenannten Diabelli Contest - Wettbewerb, einzureichen. Sie ist zu hören bei " musicalion.com " ,hier kann man auch näheres über die Bedingungen des Wettbewerbs erfahren. Unter der Rubrik " Diabelli - Contest - Wettbewerb " erscheinen hier 120 Komponisten aus aller Welt, die hier eine Komposition zum Thema veröffentlicht haben.
Unter meinem Namen Felix Schäpers kann man hier auch meine Komposition hören und sehen (Partitur). Ich wäre euch dankbar, wenn ihr hier vielleicht auch meine Komposition unterstützen würdet. Ich bin mir allerdings dessen bewußt, dass ich mich hier vielleicht unter zu große Leute gewagt habe.
Urtext:
Dat gafregin ih mit firahim firiwizzo meista,
Dat ero ni was noh ufhimil,
noh paum noh pereg ni was,
ni sterro nohheinig noh Sunna ni scein
noh mano ni liuhta, noh der mareo seo.
Do dar niwiht ni was enteo ni wenteo,
enti do was der eino almahtico cot,
manno miltisto, enti da warun auh manake mit inan
cootlihhe geista. Enti cot heilac.
Neuhochdeutsch
Das erfuhr ich unter den Menschen als der Wunder größtes,
Dass Erde nicht war. noch Himmel oben,
Nicht Baum noch Berg nicht war,
Noch (....) irgend etwas, noch die Sonne nicht schien,
Noch der Mond nicht leuchtete, noch das herrliche Meer.
Als da nicht war an Enden und Wenden.
Da war der eine allmächtige Gott, der Wesen gnädigstes,
Und da waren mit ihm auch viele herrliche Geister.
Und Gott, der heilige (...)
Album
39
J. S. Bach - Suite I für Violoncello (Solo) - Prelude - bearbeitet für Streichquartett
theophil
2:34
J. S. Bach - Suite I für Violoncello (Solo) - Prelude - bearbeitet für Streichquartett
theophil
2:34
