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Ich habe mich bei dieser Komposition anregen lassen von der langsamen Einleitung zum 1. Satz in dem Streichquartett C-Dur KV 465 von W.A. Mozart. Es handelt sich dabei um das sogenannte "Dissonanzenquartett". Ob eine solche Bezeichnung gerechtfertigt ist, mag dahingestellt sein. Jedenfalls ist bezeichnend, dass das Quartett diesen Beinamen im 19. Jhd. erhielt aufgrund einer Kontroverse, bei der man nach dem Sinn einer solchen Einleitung fragte, die in ihrer schweifenden Chromatik mit ungewohnten Intervallfolgen wohl gewagt war, gemessen an damaliger konventioneller Hörgewohnheit. Mich reizt aber diese ungewohnte Einleitung und frage mich, was Mozart wohl dabei gedacht haben mochte. Ich könnte mir vorstellen, dass er sich dessen bewußt war, dass es für seine Zuhörer damals eine Zumutung war.
Ich habe mir erlaubt, die ersten 4,5 Takte aus dem besagten Streichquartett zu zitieren, und zwar bei dem Übergang zu dem langsamen Teil im piano, die Takte 25 bis 29 (erste Hälfte) betreffend - etwa 1 Min.24 Sek. bis 1 Min. 51 Sek. Man wird merken, dass ich mich bei meiner Komposition davon habe beeinflussen lassen. Im mittleren Teil habe ich mir erlaubt, stilistisch eine etwas andere Richtung zu verfolgen, indem ich mehr von entfernter Terzverwandtschaft Gebrauch mache. Ich habe dabei das Fagott etwas koboldhaft eingesetzt - als Gegensatz zu den teils schweren , teils aber auch verklärenden Harmonien.
Vielleicht kann man das aber auch alles ganz anders sehen. Urteilt selbst!
Ich habe mir erlaubt, die ersten 4,5 Takte aus dem besagten Streichquartett zu zitieren, und zwar bei dem Übergang zu dem langsamen Teil im piano, die Takte 25 bis 29 (erste Hälfte) betreffend - etwa 1 Min.24 Sek. bis 1 Min. 51 Sek. Man wird merken, dass ich mich bei meiner Komposition davon habe beeinflussen lassen. Im mittleren Teil habe ich mir erlaubt, stilistisch eine etwas andere Richtung zu verfolgen, indem ich mehr von entfernter Terzverwandtschaft Gebrauch mache. Ich habe dabei das Fagott etwas koboldhaft eingesetzt - als Gegensatz zu den teils schweren , teils aber auch verklärenden Harmonien.
Vielleicht kann man das aber auch alles ganz anders sehen. Urteilt selbst!
Album
39
J. S. Bach - Suite I für Violoncello (Solo) - Prelude - bearbeitet für Streichquartett
theophil
2:34
J. S. Bach - Suite I für Violoncello (Solo) - Prelude - bearbeitet für Streichquartett
theophil
2:34
