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static disruption - Plutonium Fuge

Various Experimental verstörend
static disruption 15.02.2006
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Dies ist ein Experiment, dem ein Regelsatz zugrunde liegt, der das Stück vollständig definiert.
Es handelt sich um eine dreistimmige einfache Zwölftonfuge.
Die Tonfolge entsteht aus folgender Regel: Von einem Grundton ausgehend geht die Folge zweimal vier Halbtonschritte aufwärts (also eine große Terz), dann einen Halbton aufwärts, daraufhin zweimal vier Halbtonschritte abwärts und wieder einen Halbton aufwärts. Von diesem Ton aus beginnt der Zyklus erneut.
Töne, die über das Ende der Oktave hinausgehen, werden eine Oktave nach unten transponiert.
Die Tonlängen folgen folgender Regel: Es werden genau 244 Schwingungen jeder Frequenz gespielt.

244 ist das Atomgewicht des (nur in Spuren) natürlich vorkommenden Plutoniums. Im Gegensatz zu den Spaltprodukten aus der Kernspaltung ist es ein langlebiges Isotop mit einer Halbwertszeit von 82 Millionen Jahren und verhältnismäßig ungefährlich.

Jeder Ton ist also unterschiedlich lang. Die oben beschriebenen Zyklen werden ausgehend von C2 (65.4 Hz), C3 (130,8Hz) und C4 (261,6Hz) durchlaufen. Der komplette Ablauf wiederholt sich nach ca. 1:40min.
Es wurde eine gleichstufige Stimmung zugrunde gelegt.

Der Klang basierte ursprünglich vollständig auf unmodulierten Sinus-Wellen, wurde aber zur besseren Herausstellung der Inteferenzmuster leicht elektronisch verzerrt.

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