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Ich habe diesen Song geschrieben, weil ich zu viel mit (keine-)Nazis(-aber man wird ja wohl noch) auf Facebook diskutiere und auch noch Seiten wie „Kartoffeln im Netz“ und „We’re Watching You“ folge, die das ganze dumpfdeutsche Grauen Tag für Tag bildlich aufzeigen. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Begriff der Freiheit einer der am meisten missbrauchten Begriffe überhaupt sein muss.
Diejenigen, die bei manchen Personengruppen die Freiheit so weit wie möglich einschränken wollen und am liebsten die Todesstrafe wieder einführen wollen (zum Beispiel für Kinderschänder, und man weiß ja, dass schon Prophet Mohammed …) – diejenigen sind sehr schnell dabei, nach der persönlichen Freiheit zu schreien, wenn sie für ihre menschenverachtenden Ansichten Widerspruch erfahren. Zum Beispiel gibt es da so eine (glücklicherweise) bedeutungslose Splitterpartei, die zwar die „Freiheit“ im Namen führt, aber den Islam gerne als „terroristische Polit-Ideologie“ verbieten möchte. Gerne wird von eben solchen Leuten dann das Bild heraufbeschworen, dass es in diesem Lande unter dem Diktat der political correctness keine Meinungsfreiheit gebe. Wer rechtspopulistischen ausländerfeindlichen Dreck absondert, gefällt sich dann auch noch in der Pose des Tabubrechers.
Sogar Bildzeitung und Focus springen auf diesen Zug auf („Bild kämpft für die Meinungs-freiheit – Das wird man doch wohl noch sagen dürfen!“). Dabei übersehen die selbst er-nannten Freiheitskämpfer gerne, dass der Gegenwind, den sie erfahren, aus der Gesellschaft kommt. Die mediale Empörung, die Distanzierung, das argumentative Widerlegen und auch evtl. Karriereenden – all das hat nichts zu tun mit einer staatlich gelenkten Repression, wie sie in Unrechtsstaaten mit tatsächlich beschränkter Meinungsfreiheit zu finden wäre. Denn seine Meinung frei äußern, das darf und kann schließlich jeder. Mit den Konsequenzen seiner Äußerungen leben, dazu muss man allerdings auch bereit sein. Denn wer Ausgrenzung sät, soll auch solche erfahren.
Hinzu kommt, dass Meinungsfreiheit ist kein „Supergrundrecht“ ist, das die anderen außer Kraft setzt. Nicht ohne Grund sind Einschränkungen formuliert, die verhindern sollen, dass andere Menschen in ihrer Ehre und Würde verletzt werden. Ebenso wenig ist es ein Zufall, dass §1 unseres Grundgesetzes die Würde des Menschen als oberstes Gut schützt – und nicht das Recht, alles zu tun können, was man will.
Also, Freiheit geht nicht über alles. Gerade die amerikanische Rechte, bei der „Freedom“ der alles übertrumpfende Meinungsjoker ist, hat mich mittlerweile ein wenig allergisch auf dieses Wort werden lassen. Schließlich verbirgt sich hinter dem penetrantem Beharren auf die persönliche Freiheit oft nichts weiter als ein kindlich-trotziges „ABER ICH WILL!“ – also purer Egoismus. Das ist eine Einstellung, die uns als Gesellschaft nicht weiter bringt. Eine Welt, in der jeder nur darauf bedacht ist, seine liebgewonnenen Pfründe zu bewahren, muss zwangsläufig in kleinlichen Grabenkämpfen stagnieren. Und in den Staaten lässt sich das mitunter sehr deutlich beobachten – man betrachte nur einmal das Thema Schusswaffen oder den erbärmlichen Fortschritt in Sachen Umweltschutz.
Wenn Egoismus das Handeln bestimmt, geht der Blick aufs Ganze verloren, und wer nur bis zum eigenen Tellerrand gucken kann, denkt auch zwangsläufig nicht darüber nach, wie wir als Gesellschaft miteinander klarkommen können. Aber genau das müssen wir.
Wer nur auf die eigene Freiheit beharrt und auf die der anderen keinen feuchten Kehricht gibt, hat nichts verstanden. Genau das ist der sehr eingeschränkte und einseitige Freiheitsbegriff, um den es in meinem Lied geht. Und den sich die gemeinten Personen gerne quer hinten einführen dürfen.
Letztlich ist das alles ja gar nicht so schwer zu begreifen, wenn man sich an jenen bekannten Satz hält, der entweder Kant, Matthias Claudius, Alphonse Karr oder anderen zugeschrieben wird: "Die Freiheit des Einzelnen hört da auf, wo die Freiheit des Anderen anfängt.“
Und das ist Freiheit, die ich meine.
Diejenigen, die bei manchen Personengruppen die Freiheit so weit wie möglich einschränken wollen und am liebsten die Todesstrafe wieder einführen wollen (zum Beispiel für Kinderschänder, und man weiß ja, dass schon Prophet Mohammed …) – diejenigen sind sehr schnell dabei, nach der persönlichen Freiheit zu schreien, wenn sie für ihre menschenverachtenden Ansichten Widerspruch erfahren. Zum Beispiel gibt es da so eine (glücklicherweise) bedeutungslose Splitterpartei, die zwar die „Freiheit“ im Namen führt, aber den Islam gerne als „terroristische Polit-Ideologie“ verbieten möchte. Gerne wird von eben solchen Leuten dann das Bild heraufbeschworen, dass es in diesem Lande unter dem Diktat der political correctness keine Meinungsfreiheit gebe. Wer rechtspopulistischen ausländerfeindlichen Dreck absondert, gefällt sich dann auch noch in der Pose des Tabubrechers.
Sogar Bildzeitung und Focus springen auf diesen Zug auf („Bild kämpft für die Meinungs-freiheit – Das wird man doch wohl noch sagen dürfen!“). Dabei übersehen die selbst er-nannten Freiheitskämpfer gerne, dass der Gegenwind, den sie erfahren, aus der Gesellschaft kommt. Die mediale Empörung, die Distanzierung, das argumentative Widerlegen und auch evtl. Karriereenden – all das hat nichts zu tun mit einer staatlich gelenkten Repression, wie sie in Unrechtsstaaten mit tatsächlich beschränkter Meinungsfreiheit zu finden wäre. Denn seine Meinung frei äußern, das darf und kann schließlich jeder. Mit den Konsequenzen seiner Äußerungen leben, dazu muss man allerdings auch bereit sein. Denn wer Ausgrenzung sät, soll auch solche erfahren.
Hinzu kommt, dass Meinungsfreiheit ist kein „Supergrundrecht“ ist, das die anderen außer Kraft setzt. Nicht ohne Grund sind Einschränkungen formuliert, die verhindern sollen, dass andere Menschen in ihrer Ehre und Würde verletzt werden. Ebenso wenig ist es ein Zufall, dass §1 unseres Grundgesetzes die Würde des Menschen als oberstes Gut schützt – und nicht das Recht, alles zu tun können, was man will.
Also, Freiheit geht nicht über alles. Gerade die amerikanische Rechte, bei der „Freedom“ der alles übertrumpfende Meinungsjoker ist, hat mich mittlerweile ein wenig allergisch auf dieses Wort werden lassen. Schließlich verbirgt sich hinter dem penetrantem Beharren auf die persönliche Freiheit oft nichts weiter als ein kindlich-trotziges „ABER ICH WILL!“ – also purer Egoismus. Das ist eine Einstellung, die uns als Gesellschaft nicht weiter bringt. Eine Welt, in der jeder nur darauf bedacht ist, seine liebgewonnenen Pfründe zu bewahren, muss zwangsläufig in kleinlichen Grabenkämpfen stagnieren. Und in den Staaten lässt sich das mitunter sehr deutlich beobachten – man betrachte nur einmal das Thema Schusswaffen oder den erbärmlichen Fortschritt in Sachen Umweltschutz.
Wenn Egoismus das Handeln bestimmt, geht der Blick aufs Ganze verloren, und wer nur bis zum eigenen Tellerrand gucken kann, denkt auch zwangsläufig nicht darüber nach, wie wir als Gesellschaft miteinander klarkommen können. Aber genau das müssen wir.
Wer nur auf die eigene Freiheit beharrt und auf die der anderen keinen feuchten Kehricht gibt, hat nichts verstanden. Genau das ist der sehr eingeschränkte und einseitige Freiheitsbegriff, um den es in meinem Lied geht. Und den sich die gemeinten Personen gerne quer hinten einführen dürfen.
Letztlich ist das alles ja gar nicht so schwer zu begreifen, wenn man sich an jenen bekannten Satz hält, der entweder Kant, Matthias Claudius, Alphonse Karr oder anderen zugeschrieben wird: "Die Freiheit des Einzelnen hört da auf, wo die Freiheit des Anderen anfängt.“
Und das ist Freiheit, die ich meine.
Where you’re born is not your choice
The skin you’re in is not your choice
Your ancestry is not your choice
It’s what you’re given
And that’s no reason to be proud
Cause we still, yeah we still
Are born equal
Cause we still, yeah we still
Are born equal after all
To get respect is not a right
To be agreed with is not a right
To be liked is not a right
You’re free to speak out
That doesn’t mean what you say is right
Cause we still, yeah we still
Got to get along
Cause we still, yeah we still
Got to get along somehow
To be an asshole is a choice
To disrespect is just a choice
To spread hate is just a choice
And it comes back to you
Cause what you reap is what you sow
Man, you still, yeah you still
Don’t have your facts together
You still, yeah you still
Don’t get your act together
I always hear you say
You’re the victim in this game
They all take your freedom away
Well, I got a thing to say:
Fuck your freedom, if that is just your word for selfishness
Fuck your freedom, if that just means that you don’t give a …
Fuck your freedom, why should we tolerate intolerance?
Fuck your freedom, and find a cause worth fighting for
Fuck your freedom, if that is just your word for selfishness
Fuck your freedom
And while we’re talking: Fuck you.
The skin you’re in is not your choice
Your ancestry is not your choice
It’s what you’re given
And that’s no reason to be proud
Cause we still, yeah we still
Are born equal
Cause we still, yeah we still
Are born equal after all
To get respect is not a right
To be agreed with is not a right
To be liked is not a right
You’re free to speak out
That doesn’t mean what you say is right
Cause we still, yeah we still
Got to get along
Cause we still, yeah we still
Got to get along somehow
To be an asshole is a choice
To disrespect is just a choice
To spread hate is just a choice
And it comes back to you
Cause what you reap is what you sow
Man, you still, yeah you still
Don’t have your facts together
You still, yeah you still
Don’t get your act together
I always hear you say
You’re the victim in this game
They all take your freedom away
Well, I got a thing to say:
Fuck your freedom, if that is just your word for selfishness
Fuck your freedom, if that just means that you don’t give a …
Fuck your freedom, why should we tolerate intolerance?
Fuck your freedom, and find a cause worth fighting for
Fuck your freedom, if that is just your word for selfishness
Fuck your freedom
And while we’re talking: Fuck you.
