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SINUS – Story:
Ich erinnere mich, es war vor ziemlich genau 2 Jahren.
Sick-Sinus-Syndrom, hieß es unter Vorbehalt des behandelten Kardiologen, vor ein paar Wochen bei einem Klinikaufenthalt.
Eine Ablation des Herzens wurde mir vorgeschlagen, um den immer schlimmer werdenden Rhythmusstörungen auf den Grund zu gehen.
So kam ich also an einem verregneten Montag Morgen erneut im Klinikum an, um die Untersuchung vornehmen zu lassen.
Ein gewisses Unbehagen machte sich schon vor dem Austehen breit und wurde, nach dem ich auf der Station angekommen war, nicht weniger.
Die Stationsschwester brachte mich nach einiger Zeit des Wartens in den Aufenthaltsraum, da zu diesem Zeitpunkt kein Zimmer frei war.
Mein erster Gedanke war, hier sieht es ja aus wie in einer Abstellkammer, alles mögliche stand herum und vor allem war es sehr kalt in dem Raum.
Ich solle mich schon mal ausziehen und das OP Hemd überziehen, sagte die Schwester.
Ich zog mich schnell um und legte mich ins Bett und deckte mich bis zur Kinnspitze zu. Kurze Zeit darauf ging die Türe auf und eine alte, wohl leicht verwirrte Frau trat herein und fragte mich was ich hier mache.
Ich wollte gerade antworten, da kam ein Pfleger herein und schickte die Frau hinaus.
Anschließend kam er zu mir rasierte mich und fuhr mich schließlich ein Stockwerk tiefer in den OP-Raum.
Da lag ich nun, auf dem OP-Tisch, völlig unbekleidet und zitternd wie Espenlaub, denn auch hier war es einfach nur kalt.
Ich sah eine handvoll Pfleger, die ganzen Maschinen, die Monitore, das grelle OP-Licht, dass mir in den Augen brannte.
Dies alles trug wenig dazu bei meine Aufregung auch nur einen Hauch zu schmälern.
Ich bat einen der Pfleger mir doch bitte eine Decke zu bringen und er hatte zum Glück eine zur Hand.
Fast eine dreiviertel Stunde verging, bis der Kardiologe endlich da war und mir dann noch ausführlich erklärte, was nun mit mir geschieht.
Ich solle die Ruhe bewaren, es wird schon, sagte er zu mir mit einem leichten Lächeln im Gesicht.
Doch von ruhig bleiben konnte bei mir nicht die Rede sein.
Letztendlich begann die Untersuchung. Der Kardiologe setzte das Skalpell in der Leiste an, die einer der Pfleger zuvor betäubt hatte.
Ich merkte nichts. „Der Katheder wird nun eingeführt“, sagte der Kardiologe, „alles in Ordnung?“
Ich nickte leicht um nur kurz darauf einen stechenden Schmerz in der rechten Lunge zu spüren.
Der Kardiologe stoppte und wies einen der Pfleger an, mir nun doch ein Beruhigungsmittel zu spritzen.
Ich merkte, wie eine wohlige Wärme in mir aufstieg, so ging die Untersuchung weiter.
Danach begann eine regelrechte Achterbahnfahrt. Erst raste mein Herz, danach ein brennen im Brustkorb, dann stolperte es, so dass ich dachte es springt jeden Moment aus meiner Brust.
Dann plötzlich merkte ich gar nichts mehr, ich fühlte nichts mehr, war urplötzlich die Ruhe selbst. Hörte ganz weit weg einen montonen gleichmäßigen spitzen Ton. War es das? War ich tot? Oder war es den Beruhigunsmitteln geschuldet, die mir injiziert worden waren?
Irgendwann gegen mittag war ich wieder auf Station, inzwischen in einem freigewordenen Zimmer, und ich war noch am Leben, war wieder einigermaßen klar im Kopf. Ich hatte zwar Schmerzen in der Leiste, aber das war erst einmal zweitrangig.
Später am nachmittag dann die Visite, der Stationsarzt kam zusammen mit ein paar Assistensärtzen herein und brachte mir die frohe Botschaft, das organisch alles in Ordnung sei.
Das war ein guter Tag!
Ein paar technische Details:
DAW: Ableton Live 11 Standard
Mixing: Steinberg WaveLab Pro 6
Master: Steinberg WaveLab Elements 12
VSTs: Tone2 Gladiator3
Tone2 Icarus2
Tone2 Nemesis2
Tone2 RayBlaster3
Sylenth1
Korg Wavestation
Steinberg Padshop2
Female Vocs: Freesound.org
Male Vocs: Markus B.
Ich erinnere mich, es war vor ziemlich genau 2 Jahren.
Sick-Sinus-Syndrom, hieß es unter Vorbehalt des behandelten Kardiologen, vor ein paar Wochen bei einem Klinikaufenthalt.
Eine Ablation des Herzens wurde mir vorgeschlagen, um den immer schlimmer werdenden Rhythmusstörungen auf den Grund zu gehen.
So kam ich also an einem verregneten Montag Morgen erneut im Klinikum an, um die Untersuchung vornehmen zu lassen.
Ein gewisses Unbehagen machte sich schon vor dem Austehen breit und wurde, nach dem ich auf der Station angekommen war, nicht weniger.
Die Stationsschwester brachte mich nach einiger Zeit des Wartens in den Aufenthaltsraum, da zu diesem Zeitpunkt kein Zimmer frei war.
Mein erster Gedanke war, hier sieht es ja aus wie in einer Abstellkammer, alles mögliche stand herum und vor allem war es sehr kalt in dem Raum.
Ich solle mich schon mal ausziehen und das OP Hemd überziehen, sagte die Schwester.
Ich zog mich schnell um und legte mich ins Bett und deckte mich bis zur Kinnspitze zu. Kurze Zeit darauf ging die Türe auf und eine alte, wohl leicht verwirrte Frau trat herein und fragte mich was ich hier mache.
Ich wollte gerade antworten, da kam ein Pfleger herein und schickte die Frau hinaus.
Anschließend kam er zu mir rasierte mich und fuhr mich schließlich ein Stockwerk tiefer in den OP-Raum.
Da lag ich nun, auf dem OP-Tisch, völlig unbekleidet und zitternd wie Espenlaub, denn auch hier war es einfach nur kalt.
Ich sah eine handvoll Pfleger, die ganzen Maschinen, die Monitore, das grelle OP-Licht, dass mir in den Augen brannte.
Dies alles trug wenig dazu bei meine Aufregung auch nur einen Hauch zu schmälern.
Ich bat einen der Pfleger mir doch bitte eine Decke zu bringen und er hatte zum Glück eine zur Hand.
Fast eine dreiviertel Stunde verging, bis der Kardiologe endlich da war und mir dann noch ausführlich erklärte, was nun mit mir geschieht.
Ich solle die Ruhe bewaren, es wird schon, sagte er zu mir mit einem leichten Lächeln im Gesicht.
Doch von ruhig bleiben konnte bei mir nicht die Rede sein.
Letztendlich begann die Untersuchung. Der Kardiologe setzte das Skalpell in der Leiste an, die einer der Pfleger zuvor betäubt hatte.
Ich merkte nichts. „Der Katheder wird nun eingeführt“, sagte der Kardiologe, „alles in Ordnung?“
Ich nickte leicht um nur kurz darauf einen stechenden Schmerz in der rechten Lunge zu spüren.
Der Kardiologe stoppte und wies einen der Pfleger an, mir nun doch ein Beruhigungsmittel zu spritzen.
Ich merkte, wie eine wohlige Wärme in mir aufstieg, so ging die Untersuchung weiter.
Danach begann eine regelrechte Achterbahnfahrt. Erst raste mein Herz, danach ein brennen im Brustkorb, dann stolperte es, so dass ich dachte es springt jeden Moment aus meiner Brust.
Dann plötzlich merkte ich gar nichts mehr, ich fühlte nichts mehr, war urplötzlich die Ruhe selbst. Hörte ganz weit weg einen montonen gleichmäßigen spitzen Ton. War es das? War ich tot? Oder war es den Beruhigunsmitteln geschuldet, die mir injiziert worden waren?
Irgendwann gegen mittag war ich wieder auf Station, inzwischen in einem freigewordenen Zimmer, und ich war noch am Leben, war wieder einigermaßen klar im Kopf. Ich hatte zwar Schmerzen in der Leiste, aber das war erst einmal zweitrangig.
Später am nachmittag dann die Visite, der Stationsarzt kam zusammen mit ein paar Assistensärtzen herein und brachte mir die frohe Botschaft, das organisch alles in Ordnung sei.
Das war ein guter Tag!
Ein paar technische Details:
DAW: Ableton Live 11 Standard
Mixing: Steinberg WaveLab Pro 6
Master: Steinberg WaveLab Elements 12
VSTs: Tone2 Gladiator3
Tone2 Icarus2
Tone2 Nemesis2
Tone2 RayBlaster3
Sylenth1
Korg Wavestation
Steinberg Padshop2
Female Vocs: Freesound.org
Male Vocs: Markus B.
