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Vom Steppenwolf ist ein Gedicht von Hermann Hesse von 1927.
Den Roman, " Der Steppenwolf", in dem das Gedicht enthalten ist, haben wir damals in der Schule gelesen und ich habe mich damals intensiv mit der Hauptfigur Harry Haller identifiziert. Jetzt, etwa 45 Jahre später, bin ich in dem Alter, dass das Gedicht gut zu mir passt.
Wir hören: Kochi an der Mundharmonika, Ralph am Bass und mich an der E-Gitarre.
Den Text habe ich nachträglich drauf gesprochen.
Den Roman, " Der Steppenwolf", in dem das Gedicht enthalten ist, haben wir damals in der Schule gelesen und ich habe mich damals intensiv mit der Hauptfigur Harry Haller identifiziert. Jetzt, etwa 45 Jahre später, bin ich in dem Alter, dass das Gedicht gut zu mir passt.
Wir hören: Kochi an der Mundharmonika, Ralph am Bass und mich an der E-Gitarre.
Den Text habe ich nachträglich drauf gesprochen.
Ich Steppenwolf trabe und trabe,
Die Welt liegt voll Schnee,
Vom Birkenbaum flügelt der Rabe,
aber nirgends ein Hase, nirgends ein Reh!
In die Rehe bin ich so verliebt,
Wenn ich doch eins fände!
Ich nähms´s in die Zähne, in die Hände,
das ist das Schönste was es gibt.
Ich wär der Holden so von Herzen gut,
Fräße mich tief in ihre zärtlichen Keulen,
Tränke mich satt an ihrem hellroten Blut,
um nachher die ganze Nacht einsam zu heulen.
Sogar mit einem Hasen wär ich zufrieden,
süß schmeckt sein warmes Fleisch in der Nacht-
Ach, ist denn alles von mir geschieden,
was das Leben ein bißchen fröhlicher macht? ---
An meinem Schwanz ist das Haar schon grau,
Auch kann ich ich nicht mehr ganz deutlich sehen,
schon vor Jahren starb meine liebe Frau.
Und nun trab ich und träum von Rehen,
Trabe und träume von Hasen,
höre den Wind in der Winternacht blasen,
tränke mit Schnee meine brennende Kehle,
trage zum Teufel meine arme Seele.
Die Welt liegt voll Schnee,
Vom Birkenbaum flügelt der Rabe,
aber nirgends ein Hase, nirgends ein Reh!
In die Rehe bin ich so verliebt,
Wenn ich doch eins fände!
Ich nähms´s in die Zähne, in die Hände,
das ist das Schönste was es gibt.
Ich wär der Holden so von Herzen gut,
Fräße mich tief in ihre zärtlichen Keulen,
Tränke mich satt an ihrem hellroten Blut,
um nachher die ganze Nacht einsam zu heulen.
Sogar mit einem Hasen wär ich zufrieden,
süß schmeckt sein warmes Fleisch in der Nacht-
Ach, ist denn alles von mir geschieden,
was das Leben ein bißchen fröhlicher macht? ---
An meinem Schwanz ist das Haar schon grau,
Auch kann ich ich nicht mehr ganz deutlich sehen,
schon vor Jahren starb meine liebe Frau.
Und nun trab ich und träum von Rehen,
Trabe und träume von Hasen,
höre den Wind in der Winternacht blasen,
tränke mit Schnee meine brennende Kehle,
trage zum Teufel meine arme Seele.
