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Der Track basiert auf dem gleichnamigen Gedicht von Joachim Ringelnatz von 1910, das ich sehr gerne mag.
Ist was ganz anderes als die gleichnamige Tao Session, die hier bislang zu hören war.
Hier gibt es jetzt Micro Korg Klänge, meine Stimme mit dem Gedichttext und gegen Ende eine Maultrommel. Ziemlich sparsam also.
Reklov fand den Text etwas schwer verständlich, das habe ich jetzt versucht zu verbessern.
Ist was ganz anderes als die gleichnamige Tao Session, die hier bislang zu hören war.
Hier gibt es jetzt Micro Korg Klänge, meine Stimme mit dem Gedichttext und gegen Ende eine Maultrommel. Ziemlich sparsam also.
Reklov fand den Text etwas schwer verständlich, das habe ich jetzt versucht zu verbessern.
Melancholie (Ringelnatz, 1910)
Von weit her Hundebellen
Klingt durch nächtliche Ruh.
Es spülen schwarze Wellen
Mein Boot dem Ufer zu.
Die blauen Berge der Ferne
Winken am Himmelssaum.
Auf in den Lichtbann der Sterne
Trägt mich ein Traum.
Stumm ziehen wilde Schwäne
Über das Wasser hin.
Mir kommt eine müde Träne.
Ich weiß nicht, warum ich so bin.
Von weit her Hundebellen
Klingt durch nächtliche Ruh.
Es spülen schwarze Wellen
Mein Boot dem Ufer zu.
Die blauen Berge der Ferne
Winken am Himmelssaum.
Auf in den Lichtbann der Sterne
Trägt mich ein Traum.
Stumm ziehen wilde Schwäne
Über das Wasser hin.
Mir kommt eine müde Träne.
Ich weiß nicht, warum ich so bin.
