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Produktivität macht mich süchtig.
Geschrieben: 2009; Beat: KravenZ; Mixing: KravenZ
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Dieser Song gehört zu meinem Album "Kalter Kaffee von gestern", welches auf www.prayamond.de gratis heruntergeladen oder in limitierter Stückzahl auch auf CD gekauft werden kann.
Geschrieben: 2009; Beat: KravenZ; Mixing: KravenZ
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Dieser Song gehört zu meinem Album "Kalter Kaffee von gestern", welches auf www.prayamond.de gratis heruntergeladen oder in limitierter Stückzahl auch auf CD gekauft werden kann.
Es ist 5 Uhr; Ich sagte Mama, ich geh
raus um den Sonnenaufgang zu sehen, doch das stimmt nur
Zur Hälfte - mir fällt die Decke auf den Kopf
Auf meinen ätzenden Job hab ich kein Bock mehr, ich renne zu Gott
Und zitternd wart‘ ich auf den Bus
nächtliche Stille, in der Nase Frühjahrsduft
noch ist es dunkel, doch der Morgen bricht schon an
Menschen treten vor die Haustür und die Sorgen fangen an
Doch für mich nicht - ich hab noch nicht gegessen
nicht geschlafen, habe Schmerzen, doch das ist nicht wichtig
alles scheint mir wie ein Traum, durch meine Müdigkeit
doch der Drang zu leben macht mich wach und ich fühl mich frei
ich hab die Stadt noch nie um diese Zeit erlebt
und noch niemals gesehn, was geschieht, während man schläft
ich seh - wie die Stadt aus ihrem Schlaf erwacht
Wie ein Film, denn wach lag ich die ganze Nacht
Ich lasse alles zurück und gehe Wege
Denn nur ohne den Dreck kann ich leben
Frei von dem, was ich fühlte
In den Nächten, die ich durchgemacht hab
Das ist ein Neubeginn und ich gehe
Schritt für Schritt und ich sehe
Nicht zurück auf das, was ich durchgemacht hab
Es ist 6 Uhr - doch ich schätz nur
Denn was kümmert mich die Zeit, ich bin frei
Ich blick mich um und seh in der Dunkelheit Millionen von Lichtern
Und den Rhein, wie seine Oberfläche glitzert
Ich mag es zu hoffen - und mein Blick richtet sich
Gradewegs nach Osten und wartet auf die Sonne
Solang sie noch nicht da ist, strahlt der Dom
Hinter mir unübersehbar, doch fahl, wie der Mond
Und die Kälte erreicht meine Knochen
Die Schlafl osigkeit begleitet mich schon
Seit ein paar Wochen; Produktivität macht mich
süchtig, so bleibe ich im Zimmer eingeschlossen
Um die ganze Nacht aktiv zu sein, wenn ich alles nieder schreib
Und wieder sagt da irgendetwas in mir, ich verliere Zeit
Irgendetwas schreit „Schließ dich nicht ein!“ und so breche ich auf
denn der Ort, wo ich hin gehör‘ ist draußen
Ich lasse alles zurück und gehe Wege
Denn nur ohne den Dreck kann ich leben
Frei von dem, was ich fühlte
In den Nächten, die ich durchgemacht hab
Das ist ein Neubeginn und ich gehe
Schritt für Schritt und ich sehe
Nicht zurück auf mein altes Leben
Hier oben auf der Brücke steh ich über den Dingen
Kann alles - überblicken, in Gefühlen versinken
Alles scheint plötzlich so weit, weit weg; über mir der Himmel
unter mir der Fluss, grau und dunkel, wie mein Leidensweg
Mit beiden Beiden steh ich hier, doch ein kleiner Schritt zu weit
Und ich falle tief hinunter in mein Leid
Darum lehn‘ ich mich zurück und Blick nach oben
Denn genau da werd ich eines Tages hinkommen: Bis nach oben!
Wo die Sonne jetzt steht
Sie geht auf und unter im Lauf der Stunden genau wie das Leben
Das ist der Grund, warum ich bestimmt keine - Wurzeln schlag
den Dreck hab ich nicht - umsonst durchgemacht, ich kämpf mich
durch den Tag, auch wenn er hart ist, komm ich danach doch jedes
Mal am Abend an, egal wie durch der war, dann mach ich
durch die Nacht, so wie jetzt, komm morgens dann zu Hause an
lieg wieder wach, weil ich vor Tatendrang nicht schlafen kann
raus um den Sonnenaufgang zu sehen, doch das stimmt nur
Zur Hälfte - mir fällt die Decke auf den Kopf
Auf meinen ätzenden Job hab ich kein Bock mehr, ich renne zu Gott
Und zitternd wart‘ ich auf den Bus
nächtliche Stille, in der Nase Frühjahrsduft
noch ist es dunkel, doch der Morgen bricht schon an
Menschen treten vor die Haustür und die Sorgen fangen an
Doch für mich nicht - ich hab noch nicht gegessen
nicht geschlafen, habe Schmerzen, doch das ist nicht wichtig
alles scheint mir wie ein Traum, durch meine Müdigkeit
doch der Drang zu leben macht mich wach und ich fühl mich frei
ich hab die Stadt noch nie um diese Zeit erlebt
und noch niemals gesehn, was geschieht, während man schläft
ich seh - wie die Stadt aus ihrem Schlaf erwacht
Wie ein Film, denn wach lag ich die ganze Nacht
Ich lasse alles zurück und gehe Wege
Denn nur ohne den Dreck kann ich leben
Frei von dem, was ich fühlte
In den Nächten, die ich durchgemacht hab
Das ist ein Neubeginn und ich gehe
Schritt für Schritt und ich sehe
Nicht zurück auf das, was ich durchgemacht hab
Es ist 6 Uhr - doch ich schätz nur
Denn was kümmert mich die Zeit, ich bin frei
Ich blick mich um und seh in der Dunkelheit Millionen von Lichtern
Und den Rhein, wie seine Oberfläche glitzert
Ich mag es zu hoffen - und mein Blick richtet sich
Gradewegs nach Osten und wartet auf die Sonne
Solang sie noch nicht da ist, strahlt der Dom
Hinter mir unübersehbar, doch fahl, wie der Mond
Und die Kälte erreicht meine Knochen
Die Schlafl osigkeit begleitet mich schon
Seit ein paar Wochen; Produktivität macht mich
süchtig, so bleibe ich im Zimmer eingeschlossen
Um die ganze Nacht aktiv zu sein, wenn ich alles nieder schreib
Und wieder sagt da irgendetwas in mir, ich verliere Zeit
Irgendetwas schreit „Schließ dich nicht ein!“ und so breche ich auf
denn der Ort, wo ich hin gehör‘ ist draußen
Ich lasse alles zurück und gehe Wege
Denn nur ohne den Dreck kann ich leben
Frei von dem, was ich fühlte
In den Nächten, die ich durchgemacht hab
Das ist ein Neubeginn und ich gehe
Schritt für Schritt und ich sehe
Nicht zurück auf mein altes Leben
Hier oben auf der Brücke steh ich über den Dingen
Kann alles - überblicken, in Gefühlen versinken
Alles scheint plötzlich so weit, weit weg; über mir der Himmel
unter mir der Fluss, grau und dunkel, wie mein Leidensweg
Mit beiden Beiden steh ich hier, doch ein kleiner Schritt zu weit
Und ich falle tief hinunter in mein Leid
Darum lehn‘ ich mich zurück und Blick nach oben
Denn genau da werd ich eines Tages hinkommen: Bis nach oben!
Wo die Sonne jetzt steht
Sie geht auf und unter im Lauf der Stunden genau wie das Leben
Das ist der Grund, warum ich bestimmt keine - Wurzeln schlag
den Dreck hab ich nicht - umsonst durchgemacht, ich kämpf mich
durch den Tag, auch wenn er hart ist, komm ich danach doch jedes
Mal am Abend an, egal wie durch der war, dann mach ich
durch die Nacht, so wie jetzt, komm morgens dann zu Hause an
lieg wieder wach, weil ich vor Tatendrang nicht schlafen kann
