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Mindmovie - Zwischen den Sternen

Chillout Mood Music verträumt
Mindmovie 14.11.2025
Download
0:005:53
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Komposition, Story und alle Instrumente: Mindmovie
Mundharmonica: Tatsuya Nishiwaki (many thanks)


Realisiert wurde der Song mit folgenden Hardware und Software Synths:

Spectrasonics Omnisphere 3
Spectrasonics Keyscape
Spectrasonics Trillian
Spectrasonics Stylus RMX
Spectrasonics Sonic Extension Nylon Sky
Halion 7

Die zwei kurzen Sprachsamples, welche die Inspiration zur Geschichte gegeben haben, stammen aus meinem 27 Jahre alten Emulator E 6400

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Between the Stars (Zwischen den Sternen)

Als Mara (dargestellt von der Mundharmonica) und Elian (Lead Synth) das Schiff Aurora bestiegen, glaubten sie, eine gewöhnliche Forschungsmission zu beginnen. Ihr Ziel war klar: ein Sprung durch das neuentdeckte Wurmloch am Rand des Sonnensystems, das – so glaubte man – in einen unbekannten Sektor der Galaxie führte. Doch schon beim Eintritt geschah etwas, das keine Simulation vorhergesehen hatte und völlig fremdartig war.

Das Wurmloch war kein Tunnel – es war ein Spiegel.

Sie sahen sich selbst – unendlich viele Male. Ihre Gesichter verzerrten sich, dehnten sich, wurden zu Licht. Als die Aurora wieder aus dem Riss hervorschoss, war alles anders.

Vor ihnen schwebte eine Welt, die gleichzeitig existierte und auch nicht. Kontinente schimmerten und verschwanden, Meere flossen aufwärts. Die Sterne selbst schienen sich zu bewegen – langsam, so als ob sie atmen würden.

„Wir sind angekommen“, flüsterte Elian, doch seine Stimme hallte doppelt.
„Ja… aber wann sind wir?“ fragte Mara.

Ihre Instrumente zeigten nichts Konkretes: keine Masse, keine Entfernung, keine Zeit. Und doch hörten sie Stimmen über das Funkgerät – ihre eigenen Stimmen, aus der Vergangenheit, aus der Zukunft. Sie hörten sich streiten, lachen, flüstern und schreien.

Tag und Nacht wechselten in Sekunden. Manchmal war die Aurora ein Schiff, manchmal ein Gedanke. Sie begegneten Wesen aus Licht, die keine Form hatten und doch mit ihnen sprachen – nicht mit Worten, sondern mit Erinnerungen. Sie sahen Szenen aus ihrem Leben, die nie passiert waren.

Und eines Tages, als die violette Sonne brannte, erfasste Mara die nicht zu begreifende Wahrheit:
Vielleicht waren sie nie gereist.
Vielleicht hatte das Wurmloch sie nicht woanders hingebracht – sondern nach innen.

Doch die Wahrheit war zu groß, zu fremd, zu schmerzhaft — um sie verarbeiten zu können.

„Was, wenn das Universum in uns ist, Elian?“ fragte sie.
Er lächelte müde. „Dann sind wir wohl endlich zu Hause.“

Das Licht verschlang sie, sanft und leise.
Und irgendwo, zwischen den Sternen und Gedanken, begann für sie alles von vorn.
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Between the Stars (Zwischen den Sternen)

When Mara (represented by the harmonica) and Elian (Lead Synth) boarded the ship Aurora, they believed they were embarking on a routine research mission. Their objective was clear: to jump through the newly discovered wormhole at the edge of the solar system, which—they believed—led to an unknown sector of the galaxy. But upon entering, something happened that no simulation had predicted and was utterly alien.

The wormhole wasn't a tunnel — it was a mirror.

They saw themselves — countless times. Their faces distorted, stretched, and became light. When the Aurora shot back out of the rift, everything was different.
Before them floated a world that simultaneously existed and didn't. Continents shimmered and vanished, seas flowed upwards. The stars themselves seemed to move—slowly, as if they were breathing.
"We've arrived," Elian whispered, but his voice echoed twice.
"Yes… but when are we?" Mara asked.
Their instruments showed nothing concrete: no mass, no distance, no time. And yet they heard voices over the radio—their own voices, from the past, from the future. They heard themselves arguing, laughing, whispering, and shouting.
Day and night changed in seconds. Sometimes the Aurora was a ship, sometimes a thought. They encountered beings of light that had no form and yet spoke to them—not with words, but with memories. They saw scenes from their lives that had never happened.
And one day, as the violet sun blazed, Mara grasped the incomprehensible truth:
Perhaps they had never traveled.
Perhaps the wormhole hadn't taken them somewhere else—but inward.
But the truth was too vast, too alien, too painful to process.
"What if the universe is inside us, Elian?" she asked.
He smiled wearily. "Then I suppose we're finally home."
The light swallowed her, gently and quietly.
And somewhere, between the stars and her thoughts, everything began anew for her.

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