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Ein gesellschaftskritisches Lied, dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen nachempfunden. Thema: Gauner nutzen die Eitelkeit der Leute aus um ihren Betrug durchzuziehen.
Des Kaisers neue Kleider Text & Musik: martin coulmann Capo 3. Bund
Am F G Am
Es war einmal vor ziemlich langer Zeit
F G
im Weberstädtchen Stielefeldt,
Am F G Am
da war’n zwei Jungs, zu allem bereit
F G
mit reichlich frischer Energie.
Dm
Sie waren schlau doch irgendwie
Am
wie’s nun mal ist in uns’rer Welt,
Em F G Am
ist man nicht gleich der Superheld.
F
Denn zum richtig auf die Tonne hau’n
G
und Eindruck schinden bei den Frau’n
Am F G Am
fehlte noch das große Geld.
Am F G Am
Ihr Webstuhl gab leider nicht viel her
F G
im Weberstädtchen Stielefeldt
Am F G Am
und uns’re Jungs war’n leider auch nicht sehr
F G
von harter Arbeit angetan.
Dm
Sie brauchten einen guten Plan.
Am
Der Kaiser war g’rad in der Stadt,
Em F G Am
weil die ein neues Denkmal hat.
F
Er kam mit kaiserlichen Tross
G
wo Bier und Geld in Strömen floss,
Am F G Am
mit dem Tross, der sich für wichtig hält.
Am F G Am
Da kam sie, die zündende Idee,
F G
im Weberstädtchen Stielefeldt.
Am F G Am
Den Kaiser lud man freundlich ein zum Tee
F G
Man sprach vom neuesten Modetrend
Dm
von der Socke bis zum Unterhemd
Am
So feines Garn, so gut gewebt,
Em F G Am
hat Majestät noch nie erlebt
F
er würde schweben über das Parkett,
G
und der Nebeneffekt wär ja auch ganz nett.
Am F G Am
Nun ja, das kostet Geld!
Am F G Am
Des Kaisers Ohr‘n wurden plötzlich riesengroß
F G
im Weberstädtchen Stielefeldt.
Am F G Am
Dieser Nebeneffekt ließ ihn einfach nicht mehr los.
F G
Dieser Flitzpiepenerkennungstrick
Dm
gibt Klamotten erst den rechten Kick,
Am
es sieht des Kaisers Kleider nicht
Em F G Am
wer sein Amt nicht auf die Reihe kriegt.
F
Man wurde einig und schlug ein,
G
drei Wochen, dann soll‘s fertig sein
Am F G Am
für Garn und Gold gab’s richtig Geld
Am F G Am
Oh mein Gott, was haben sie gelacht
F G
im Weberstädtchen Stielefeldt.
Am F G Am
Der Webstuhl klapperte Tag und Nacht.
F G
Die Kontrolleure schauten dumm,
Dm
sie schauten dumm und blieben stumm
Am
denn wer will schon seinen Job riskier’n
Em F G Am
wenn er zugibt, nichts mehr zu kapier’n.
F
Und so spielten alle dieses Spiel
G
und die Luftnummernweber war’n am Ziel
Am F G Am
verschwanden mit dem großen Geld.
Am F G Am
Der Kaiser war nackt und jeder hat’s geseh’n
F G
im Weberstädtchen Stielefeldt
Am F G Am
doch keiner will es sich ehrlich eingesteh’n
F G
denn Stielefeldt ist überall
Dm
Nur die Kinder haben keinen Knall,
Am
sie sagen einfach, was da ist
Em F G Am
und das ist manchmal großer Mist.
F
Sie sagen, er hat gar nichts an,
G
an Eurer Wahrheit ist nichts dran.
Am F G Am F G Am
Nackt, nackt, nackt, nackt, Euer Kaiser ist ja nackt!
Am F G Am
Nackt, nackt, nackt, nackt!
Splitterfasernackt.
Am F G Am
Es war einmal vor ziemlich langer Zeit
F G
im Weberstädtchen Stielefeldt,
Am F G Am
da war’n zwei Jungs, zu allem bereit
F G
mit reichlich frischer Energie.
Dm
Sie waren schlau doch irgendwie
Am
wie’s nun mal ist in uns’rer Welt,
Em F G Am
ist man nicht gleich der Superheld.
F
Denn zum richtig auf die Tonne hau’n
G
und Eindruck schinden bei den Frau’n
Am F G Am
fehlte noch das große Geld.
Am F G Am
Ihr Webstuhl gab leider nicht viel her
F G
im Weberstädtchen Stielefeldt
Am F G Am
und uns’re Jungs war’n leider auch nicht sehr
F G
von harter Arbeit angetan.
Dm
Sie brauchten einen guten Plan.
Am
Der Kaiser war g’rad in der Stadt,
Em F G Am
weil die ein neues Denkmal hat.
F
Er kam mit kaiserlichen Tross
G
wo Bier und Geld in Strömen floss,
Am F G Am
mit dem Tross, der sich für wichtig hält.
Am F G Am
Da kam sie, die zündende Idee,
F G
im Weberstädtchen Stielefeldt.
Am F G Am
Den Kaiser lud man freundlich ein zum Tee
F G
Man sprach vom neuesten Modetrend
Dm
von der Socke bis zum Unterhemd
Am
So feines Garn, so gut gewebt,
Em F G Am
hat Majestät noch nie erlebt
F
er würde schweben über das Parkett,
G
und der Nebeneffekt wär ja auch ganz nett.
Am F G Am
Nun ja, das kostet Geld!
Am F G Am
Des Kaisers Ohr‘n wurden plötzlich riesengroß
F G
im Weberstädtchen Stielefeldt.
Am F G Am
Dieser Nebeneffekt ließ ihn einfach nicht mehr los.
F G
Dieser Flitzpiepenerkennungstrick
Dm
gibt Klamotten erst den rechten Kick,
Am
es sieht des Kaisers Kleider nicht
Em F G Am
wer sein Amt nicht auf die Reihe kriegt.
F
Man wurde einig und schlug ein,
G
drei Wochen, dann soll‘s fertig sein
Am F G Am
für Garn und Gold gab’s richtig Geld
Am F G Am
Oh mein Gott, was haben sie gelacht
F G
im Weberstädtchen Stielefeldt.
Am F G Am
Der Webstuhl klapperte Tag und Nacht.
F G
Die Kontrolleure schauten dumm,
Dm
sie schauten dumm und blieben stumm
Am
denn wer will schon seinen Job riskier’n
Em F G Am
wenn er zugibt, nichts mehr zu kapier’n.
F
Und so spielten alle dieses Spiel
G
und die Luftnummernweber war’n am Ziel
Am F G Am
verschwanden mit dem großen Geld.
Am F G Am
Der Kaiser war nackt und jeder hat’s geseh’n
F G
im Weberstädtchen Stielefeldt
Am F G Am
doch keiner will es sich ehrlich eingesteh’n
F G
denn Stielefeldt ist überall
Dm
Nur die Kinder haben keinen Knall,
Am
sie sagen einfach, was da ist
Em F G Am
und das ist manchmal großer Mist.
F
Sie sagen, er hat gar nichts an,
G
an Eurer Wahrheit ist nichts dran.
Am F G Am F G Am
Nackt, nackt, nackt, nackt, Euer Kaiser ist ja nackt!
Am F G Am
Nackt, nackt, nackt, nackt!
Splitterfasernackt.
