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Ein Song - naja - Text über den Tod
Keine Ahnung wo das Stilistisch hingehört
Vielleicht habt ihr ne Idee...?
Danke für den Text - Susanne Staudinger
Keine Ahnung wo das Stilistisch hingehört
Vielleicht habt ihr ne Idee...?
Danke für den Text - Susanne Staudinger
Ohne Spur
Auf einmal stand der Tod bei mir im Zimmer
und blickte mich still von der Seite an.
Bis ich erschrak. Er wartete noch immer.
Mir wurde Nacht, obwohl der Tag begann.
Wie ihm entgehn? Mir war, als ob ich schwebte.
Jedoch nicht so, wie man auf Wolken schwebt.
Die Seele, der die Richtung widerstrebte,
empfand sofort, dass sie gleich nicht mehr lebt.
Der Tod stand wie ein schöner fremder Mann da,
der mit Geduld den Weg nach draußen wies.
So rangen wir zwei schweigend miteinander,
wobei mein Geist den Körper fast verließ.
Wie man sich doch ins Leben krallt am Ende!
Am allerschlimmsten war die Traurigkeit,
das Wissen, dass ich ohne Spur verschwände.
Ich war gelähmt und so verging die Zeit.
So winzig bin ich vorher nie gewesen.
Dem Tod, ihm reichte dieser Anblick aus:
in höchster Not vor ihm ein Lebewesen.
Er musste lächeln und verließ das Haus.
Auf einmal stand der Tod bei mir im Zimmer
und blickte mich still von der Seite an.
Bis ich erschrak. Er wartete noch immer.
Mir wurde Nacht, obwohl der Tag begann.
Wie ihm entgehn? Mir war, als ob ich schwebte.
Jedoch nicht so, wie man auf Wolken schwebt.
Die Seele, der die Richtung widerstrebte,
empfand sofort, dass sie gleich nicht mehr lebt.
Der Tod stand wie ein schöner fremder Mann da,
der mit Geduld den Weg nach draußen wies.
So rangen wir zwei schweigend miteinander,
wobei mein Geist den Körper fast verließ.
Wie man sich doch ins Leben krallt am Ende!
Am allerschlimmsten war die Traurigkeit,
das Wissen, dass ich ohne Spur verschwände.
Ich war gelähmt und so verging die Zeit.
So winzig bin ich vorher nie gewesen.
Dem Tod, ihm reichte dieser Anblick aus:
in höchster Not vor ihm ein Lebewesen.
Er musste lächeln und verließ das Haus.
