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Ein Lied über Mitmenschen die Ruhig sind und nicht aufdringlich
DANKE für den Text Susanne Staudinger
Instruments äänd Mundwerk bei Fredy :-)
In Ostschweizer Dialekt.
Da sich der Dialekt von Dorf zu Dorf unterscheidet
Ist die Übersetzung auch ein wenig ein Mischmasch.
Ich find das noch sehr schwer da eine Linie zu ziehen.
Bin aber auch am arbeiten daran, das zu perfektionieren.
Man darf gespannt sein...auf mehr.
DANKE für den Text Susanne Staudinger
Instruments äänd Mundwerk bei Fredy :-)
In Ostschweizer Dialekt.
Da sich der Dialekt von Dorf zu Dorf unterscheidet
Ist die Übersetzung auch ein wenig ein Mischmasch.
Ich find das noch sehr schwer da eine Linie zu ziehen.
Bin aber auch am arbeiten daran, das zu perfektionieren.
Man darf gespannt sein...auf mehr.
Der stille Zeitungsmann Text: Susanne Staudinger - übersetzt frei Dialekt - Ostschweiz - nach Fredy
Nun steht er nicht mehr da, jetz isch er nümma do
der stille Zeitungsmann. Da stilli Zitigsma
Es geht mir mächtig nah. Es god mer oh nöch
Weil ich’s nicht ändern kann. Wil is nöd ändra ka
Hier hilft kein kluger Spruch, Do hilf kan dumma spruch
dass jeder einmal geht. Dass es allna mol passiert
Ich hätte sehr gewollt, i hätt es anders wella
dass er noch lang dort steht. Das er no lang do isch
Zu jeder Jahreszeit jeda Tag und johr für johr
war er an seinem Platz. Isch er a sim Platz gsi
Um nicht allein zu sein. Allei diheim will er nöd si
Und manchmal für die Katz. Aber mängmol isch nüt ganga
Er drängte sich nie auf, er hät sich nia ufgspielt
hielt nur die Zeitung hin. Hät nu zitig apota
Oft ging ich dran vorbei, viel bin i nu verbi ganga
wenn ich ganz ehrlich bin. I sägs do ganz klar
Er suchte keinen Streit, er hätt kun strit gsucht
zog wer die Nase kraus. Wenn öpper nöd hät wella
Bei aller Ärmlichkeit er isch sehr arm gsi
ging Würde von ihm aus. Aber er hät Würde gha
Einmal in all den Jahrn eimol in alla johr
hat er von sich erzählt, hät er verzellt
von Arbeitslosigkeit, von arbeitslosikeit
der Flut und wenig Geld. Der flut und wenig gäld
Ich hörte zu. Zerstreut. I han ihm gern zuglosad
Denn meine Bahn, sie kam. Aber min zug ist denn ko
Heut frag ich mich, warum hüt frög ich mi warum
ich nicht die nächste nahm. I nöd da nögscht gno ha
Ob auf dem letzten Weg I frög mi ob uf am letschte wäg
wohl jemand bei ihm war? Öpper bi ihm gsi isch
Die Wärme einer Hand, mit da wärme vo da hand
ein Wort, ein Augenpaar? A Wort und en Ougablick
Ich fürchte leider, nein. Ich glob leider nöd
Und hoff das Gegenteil. Und hoff es isch doch so gsi
Sein ganzes Einsamsein sini einsamkeit
durchdringt mich wie ein Pfeil. Durchbohrt mi wi an Pfil
Es geht mir mächtig nah. Es tschudered mit grad
Weil ich’s nicht ändern kann. Wil is nöd ändra ka
Nun steht er nicht mehr da, nu isch er nümma do
der stille Zeitungsmann. Der stilli zitigsma
Nun steht er nicht mehr da, jetz isch er nümma do
der stille Zeitungsmann. Da stilli Zitigsma
Es geht mir mächtig nah. Es god mer oh nöch
Weil ich’s nicht ändern kann. Wil is nöd ändra ka
Hier hilft kein kluger Spruch, Do hilf kan dumma spruch
dass jeder einmal geht. Dass es allna mol passiert
Ich hätte sehr gewollt, i hätt es anders wella
dass er noch lang dort steht. Das er no lang do isch
Zu jeder Jahreszeit jeda Tag und johr für johr
war er an seinem Platz. Isch er a sim Platz gsi
Um nicht allein zu sein. Allei diheim will er nöd si
Und manchmal für die Katz. Aber mängmol isch nüt ganga
Er drängte sich nie auf, er hät sich nia ufgspielt
hielt nur die Zeitung hin. Hät nu zitig apota
Oft ging ich dran vorbei, viel bin i nu verbi ganga
wenn ich ganz ehrlich bin. I sägs do ganz klar
Er suchte keinen Streit, er hätt kun strit gsucht
zog wer die Nase kraus. Wenn öpper nöd hät wella
Bei aller Ärmlichkeit er isch sehr arm gsi
ging Würde von ihm aus. Aber er hät Würde gha
Einmal in all den Jahrn eimol in alla johr
hat er von sich erzählt, hät er verzellt
von Arbeitslosigkeit, von arbeitslosikeit
der Flut und wenig Geld. Der flut und wenig gäld
Ich hörte zu. Zerstreut. I han ihm gern zuglosad
Denn meine Bahn, sie kam. Aber min zug ist denn ko
Heut frag ich mich, warum hüt frög ich mi warum
ich nicht die nächste nahm. I nöd da nögscht gno ha
Ob auf dem letzten Weg I frög mi ob uf am letschte wäg
wohl jemand bei ihm war? Öpper bi ihm gsi isch
Die Wärme einer Hand, mit da wärme vo da hand
ein Wort, ein Augenpaar? A Wort und en Ougablick
Ich fürchte leider, nein. Ich glob leider nöd
Und hoff das Gegenteil. Und hoff es isch doch so gsi
Sein ganzes Einsamsein sini einsamkeit
durchdringt mich wie ein Pfeil. Durchbohrt mi wi an Pfil
Es geht mir mächtig nah. Es tschudered mit grad
Weil ich’s nicht ändern kann. Wil is nöd ändra ka
Nun steht er nicht mehr da, nu isch er nümma do
der stille Zeitungsmann. Der stilli zitigsma
