Album: Music 2024
Music 2024
Mittlerweile entstanden natürlich viele weitere und teilweise auch anspruchsvollere Klavierstücke. Mein Repertoire bestand meist aus etwa 20 eigenen Songs gleichzeitig — insgesamt dürften sich aber weit über 50 Stücke angesammelt haben, oft nur als Cubase-Projekt, alte MP3-Datei oder sogar noch als Kassettenmitschnitt festgehalten, weil die Melodien sonst irgendwann wieder aus meinem Kopf verschwinden.Viele Kompositionen entstanden direkt aus persönlichen Momenten und familiären Erinnerungen heraus. So gab es schon früher Stücke zur Geburt meiner Tochter oder später, als sie Ballett machen wollte — inklusive eines kleinen Stücks mit dem wunderbar langen Titel „Auch kleine Tänzerinnen brauchen ein Lied“.
Das Stück „Dance into Life“ entstand schließlich aus unserer gemeinsamen Leidenschaft für den Tanzsport. Ein ruhiger Walzer, der viel von dieser Verbindung und gemeinsamen Zeit transportiert. Im Gegensatz zu vielen anderen Ideen habe ich dieses Stück irgendwann einfach bewusst schlicht und mit wenig zusätzlichen Arrangement veröffentlicht.
Album: Musik 2020
Musik 2020
2020 entstanden wieder viele neue musikalische Ideen zwischen Groove, Funk, Lounge, Piano und entspannten Rhodes-Sounds.Musikalisch geprägt wurde ich sicher auch durch meinen älteren Bruder, der selbst Pianist ist und technisch deutlich besser spielte als ich. Ich selbst sehe mich wahrscheinlich immer eher als Komponist und Klangmensch — weniger perfektes Spiel, dafür viel Gefühl für Harmonien, Atmosphäre und Stimmungen.
Stücke wie „Home Office Fun(k)“, „Straight Shuffle“ oder „AuRo Funk“ zeigten diese rhythmische und spielerische Seite. Gleichzeitig entstanden mit „Harmony“ und „Last Sun“ aber auch ruhigere und emotionalere Stücke, bei denen Klang, Atmosphäre und schöne Harmonien stärker im Mittelpunkt standen.
Langsam wuchs dabei auch das Interesse, Musik nicht nur spontan einzuspielen, sondern Atmosphären, Klangfarben und kleine Arrangements bewusster weiterzuentwickeln.
Album: Music 2016
Music 2016
Auch 2016 entstanden wieder viele kleine musikalische Ideen und Skizzen. Das meiste blieb wie so oft privat oder verschwand irgendwann wieder auf alten Festplatten.Das Stück „ATango“ ist eines der wenigen, das bis heute online geblieben ist. Entstanden ist es als persönliches Hochzeitsgeschenk für ein Tango-Tanzlehrer-Paar.
Besonders faszinierend fand ich damals die Möglichkeit, Musik nicht nur am Piano zu spielen, sondern erstmals bewusst kleine Arrangements mit orchestralen Klangfarben und einer angedeuteten „Philharmonie“-Atmosphäre umzusetzen.
Der Titel „ATango“ ist dabei ein kleines Wortspiel: Einerseits stehen das „A“ und „T“ für die Anfangsbuchstaben des Paares, andererseits klingt der Name natürlich auch nach „A Tango“.
Das Stück war für mich einer der ersten Momente, in denen Musik im Kopf plötzlich größer wurde als nur ein einzelnes Piano.
Album: Music 2013
Music 2013
Musik war für mich eigentlich schon seit der Kindheit präsent. Nach ein paar Jahren Unterricht an Orgel und Klavier wollte ich irgendwann lieber frei spielen und improvisieren — und zum Glück standen irgendwo immer Tasten herum.Nach längerer Zeit ohne aktives Spielen habe ich 2013 durch neue Lebensumstände mein altes Yamaha P-80 wieder ausgepackt und begonnen, alte Harmonien mit neuen Emotionen zu verbinden.
Dabei entstanden sehr persönliche Songs, deren Melodien meist spontan eingespielt wurden und dadurch ehrliche Momentaufnahmen darstellen.
Musik war für mich nie Perfektion, sondern immer eher Gefühl, Atmosphäre und ein emotionaler Ausgleich zum Alltag. Leider ist aus dieser Zeit heute nur noch „power girl“ hier zu finden — ein rhythmisches und sehr persönliches Stück für eine gute Freundin.
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