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Die Vertonung eines Eichendorff-Gedichtes von 1841 mit Tenorsax-Soli. Hier nun eine bearbeitete Version, die ein bisschen mehr "Luft" zwischen den Songteilen lässt und den Text stärker unterstützt.
Für mein Gefühl passen meine Lyrikvertonungen von den Texten und der Atmosphäre am besten in die Kategorie "Mood Music" und nicht zu "Deutscher Pop". Zumal ich das meiste der gegenwärtigen gängigen deutschen Popmusik musikalisch und textlich schlecht ertragen kann. Wenn es eine Kategorie "Chanson" gäbe, dann könnte ich mich auch dafür noch erwärmen.
Für mein Gefühl passen meine Lyrikvertonungen von den Texten und der Atmosphäre am besten in die Kategorie "Mood Music" und nicht zu "Deutscher Pop". Zumal ich das meiste der gegenwärtigen gängigen deutschen Popmusik musikalisch und textlich schlecht ertragen kann. Wenn es eine Kategorie "Chanson" gäbe, dann könnte ich mich auch dafür noch erwärmen.
IM ABENDROT
(Joseph von Eichendorf, 1788 - 1857)
Wir sind durch Not und Freude
Gegangen Hand in Hand
Vom Wandern ruhen wir beide
Nun überm stillen Land
Rings sich die Täler neigen
Es dunkelt schon die Luft
Zwei Lerchen nur noch steigen
Nachträumend in den Duft
Tritt her und laß sie schwirren
Bald ist es Schlafenszeit
Daß wir uns nicht verirren
In dieser Einsamkeit
O weiter, stiller Friede!
So tief im Abendrot
Wie sind wir wandermüde -
Ist das etwa der Tod?
(1841)
(Joseph von Eichendorf, 1788 - 1857)
Wir sind durch Not und Freude
Gegangen Hand in Hand
Vom Wandern ruhen wir beide
Nun überm stillen Land
Rings sich die Täler neigen
Es dunkelt schon die Luft
Zwei Lerchen nur noch steigen
Nachträumend in den Duft
Tritt her und laß sie schwirren
Bald ist es Schlafenszeit
Daß wir uns nicht verirren
In dieser Einsamkeit
O weiter, stiller Friede!
So tief im Abendrot
Wie sind wir wandermüde -
Ist das etwa der Tod?
(1841)
