0:004:19
Ich habe ein Gedicht von Eichendorff vertont. Es heißt "Mondnacht". Ich empfinde meine Vertonung als ein wenig "afrikanisch eingefärbt". Als Melodieinstrumente habe ich diesmal sowohl Sopran- als auch Tenorsaxophon eingesetzt und teilweise zweistimmig gestaltet.
Copyright bei mir, Vocals selbst eingesungen
Copyright bei mir, Vocals selbst eingesungen
MONDNACHT
Es war, als hätt’ der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.
Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis’ die Wälder,
So sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.
Joseph von Eichendorff (1788 – 1857)
Es war, als hätt’ der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.
Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis’ die Wälder,
So sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.
Joseph von Eichendorff (1788 – 1857)
