0:004:19
Der Mars kommt immer näher. Ob wir doch noch die Kurve kriegen? Komposition, Gitarre, Klarinette, Gesang: Constantin Pukownick, Geige: Christina Maisner, Saxophon: Rafael Delavega, Kontrabass: Markus Wach, Mixing: Christoph Deuser
Kopf aus, warum krieg' ich nicht meinen Kopf aus?
Kopf aus, warum krieg' ich nicht meinen Kopf aus dem Herz?
Roter Planet, ich spür' dich nicht mehr. Roter Planet, du bist einsam und leer.
Nur wer zwischen den Zeilen liest, der sah es kommen, ich sah es nicht.
Kein lauter Knall oder grelles Licht als Vorwarnung, nein das gab es nicht.
57 Millionen Kilometer, nein die sind das nicht.
Was von Weitem so nah', von Nahem ist's fener als das Sonnenlicht.
Roter Planet, nein ich spür' dich nicht mehr.
Roter Planet, du bist einsam und leer.
Roter Planet, du gehörst hier nicht her.
In all den Äonen von Jahren die es uns nicht gab, war Evolution oder Kreation wichtig wie Zahnbelag.
Wir nahmen das Leben still, entgegen jeder Expansion war Diversität der Keim, der unsre Hoffnung trägt.
Wir sind geboren, um zu lieben, gestorben noch in Frieden, geblieben Ruinen vergessener Zärtlichkeit.
Der Sommer ging, der Winter kam. Noch hielten wir einander warm; umfassen. Bald verlassen, uns zu hassen.
Die Ruhe vor dem Sturm begann in einem Glockenturm
der Heil versprach, doch unsere Unschuld brach.
Entstanden Häuser und Paläste, gegen Freiheit und paar Äste, die Reste von denen niemand sprach.
Blind geworden suchten wir nach Halt, übergossen unsere Mutter mit Asphalt.
Taub die Ohren von der Munition, hey Mensch, heul' doch nicht um deinen Sohn!
In der Luft und unter Wasser: Mikroplastik, CO2
die Erde wird nun blasser, zum Glück ist's bald vorbei.
Jetzt wollen wir auf zum Mars, jenem toten Planet,
dort gibt es etwas, was hier scheinbar noch fehlt.
Kopf aus, warum krieg' ich nicht meinen Kopf aus dem Herz?
Roter Planet, ich spür' dich nicht mehr. Roter Planet, du bist einsam und leer.
Nur wer zwischen den Zeilen liest, der sah es kommen, ich sah es nicht.
Kein lauter Knall oder grelles Licht als Vorwarnung, nein das gab es nicht.
57 Millionen Kilometer, nein die sind das nicht.
Was von Weitem so nah', von Nahem ist's fener als das Sonnenlicht.
Roter Planet, nein ich spür' dich nicht mehr.
Roter Planet, du bist einsam und leer.
Roter Planet, du gehörst hier nicht her.
In all den Äonen von Jahren die es uns nicht gab, war Evolution oder Kreation wichtig wie Zahnbelag.
Wir nahmen das Leben still, entgegen jeder Expansion war Diversität der Keim, der unsre Hoffnung trägt.
Wir sind geboren, um zu lieben, gestorben noch in Frieden, geblieben Ruinen vergessener Zärtlichkeit.
Der Sommer ging, der Winter kam. Noch hielten wir einander warm; umfassen. Bald verlassen, uns zu hassen.
Die Ruhe vor dem Sturm begann in einem Glockenturm
der Heil versprach, doch unsere Unschuld brach.
Entstanden Häuser und Paläste, gegen Freiheit und paar Äste, die Reste von denen niemand sprach.
Blind geworden suchten wir nach Halt, übergossen unsere Mutter mit Asphalt.
Taub die Ohren von der Munition, hey Mensch, heul' doch nicht um deinen Sohn!
In der Luft und unter Wasser: Mikroplastik, CO2
die Erde wird nun blasser, zum Glück ist's bald vorbei.
Jetzt wollen wir auf zum Mars, jenem toten Planet,
dort gibt es etwas, was hier scheinbar noch fehlt.
