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Ein intensives, herbstlich-melancholisches Klangbild: Streicher, E‑Gitarre, Querflöte und Gesang verweben Rilkes „Herbsttag“ zu einer dichten, filmischen Stimmung, die unmittelbar unter die Haut geht. Die Komposition fängt die Reife, Vergänglichkeit und leise Einsamkeit des Gedichts ein und transformiert sie in ein modernes, emotional aufgeladenes Sounderlebnis. Ideal für alle, die Lyrik nicht nur lesen, sondern als tief atmende, atmosphärische Musik erleben
(C) 2025 Vocal Voyage
https://vocal-voyage.de/mediathek/
Spotify: https://open.spotify.com/intl-de/artist/5SwBNsajo7p9....oPKtPyB4yg
iTunes: https://music.apple.com/us/artist/vocal-voyage/1812517698
Amazon Music: https://music.amazon.de/artists/B0F7J2M35S/vocal-voyage
Deezer: https://deezer.com/de/artist/321500811
Tidal: https://tidal.com/artist/58137129
Youtube Music: https://music.youtube.com/channel/UCt19OgNlR2tOzTXYECgSsNQ
Facebook: https://facebook.com/VocalVoyage
Instagram: https://www.instagram.com/duovocalvoyage/
Bandcamp: https://vocalvoyage.bandcamp.com
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Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
