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SoundMystery

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SoundMystery am 30.07.26 um 10:30

KI Track-Analyse was hat sich geändert von 4.0 bis heute 5.6 ( 5.5 )

Was hat sich da geändert im Vergleich zu 4.0 bis heute 5.6? Also wenn ich jetzt einen Track mit Version 4.0 bewerten lassen würde und jetzt einen Track mit der heutigen Version 5.6, welche Unterschiede würden da rauskommen?

Bereich GPT-4 GPT-5.5

Frequenzanalyse Erkennt offensichtliche Probleme Erkennt Zusammenhänge zwischen Instrumenten und bewertet sie differenzierter
Mixing Gibt allgemeine Tipps („mehr Höhen“, „Bass reduzieren“) Erklärt, warum etwas maskiert und welche Lösung am sinnvollsten ist
Arrangement Wird oft nur kurz erwähnt Fließt deutlich stärker in die Gesamtbewertung ein
Natürlichkeit Fokus eher auf Klang Erkennt besser, wenn das Problem eigentlich Humanizing oder Performance ist
Priorisierung Viele Verbesserungsvorschläge gleichzeitig Sortiert eher nach „das bringt den größten Effekt“
Unsicherheit Teilweise recht sicher formuliert Kennzeichnet Vermutungen deutlicher


Der größte Unterschied​

Ich finde, der größte Fortschritt liegt nicht darin, dass das Modell mehr Fachbegriffe kennt.


Sondern darin, dass es eher fragt:


„Was ist die eigentliche Ursache?“

Statt sofort Plugins vorzuschlagen.


Beim Mixing ist das entscheidend, denn viele Probleme entstehen nicht durch einen schlechten EQ, sondern durch:


Arrangement,
Soundauswahl,
Spielweise bzw. MIDI-Programmierung,
Lautstärkebalance,
oder Frequenzmaskierung.

Wenn du mir die Audiodatei hochlädst​

Dann kann ich wesentlich mehr machen.


Ich kann den Track analysieren, zum Beispiel:


Lautheitsverlauf
Frequenzverteilung
Dynamik
Stereoverteilung
Transienten
Clipping
Phasenprobleme
Spektralanalyse
Wellenform
Crest-Faktor
Headroom
Stille, Noise Floor usw.

Das ist eine technische Analyse.


Ich kann also objektive Messwerte auswerten.

Wird die Analyse dadurch "richtiger"?​

Sie wird wahrscheinlich fundierter, aber sie ersetzt trotzdem nicht das menschliche Hören. Ein Mixing-Engineer kann Nuancen wahrnehmen, die ich ohne Audio nicht erfassen kann. Mit einer hochgeladenen Audiodatei kann ich technische Messungen und Muster deutlich besser auswerten als nur aufgrund einer Beschreibung, aber die endgültige klangliche Beurteilung bleibt immer eine Kombination aus objektiver Analyse und menschlichem Höreindruck.


Deshalb wäre eine heutige Analyse meist weniger auf einzelne Plugins fokussiert und stärker auf die Ursachen des Problems ausgerichtet. Das ist aus meiner Sicht der größte Fortschritt.

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