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ausgang freiheit essen bahnhof dienstag nacht
die letzten züge fahren ein
viel zu früh und viel zu spät ins bett zu gehn
lieg ja doch nur wieder wach
in der bahnhofshalle nur noch spärlicher betrieb
kaum noch ein mensch im neonlicht
in den gängen werden mülleimer geleert
um morgen wieder voll zu sein
aus den lautsprechern am bahnsteig tönt ein krächzendes geräusch
es folgt die letzte durchsage der nacht
die s-bahn richtung duisburg schließ mit warnsignal die tür
löst die bremsen und fährt ab
das gas in meinem feuerzeug ist fast schon aufgebraucht
für ein zwei zigaretten reicht es noch
mein ständiger begleiter das vertraute selbstmitleid
lässt mich auch heute nicht allein
langsam merke ich die wirkung von haldol
und auch die der sieben bier
der sprung ins schotterbett ist laut doch niemand hörts
bin schon kange unbemerkt
und ich laufe auf den gleisen wie die schwellen durch die länder
die schienen reflektiern das licht der stadt
ein martinshorn schrillt weitentfernt kommt näher rast vorbei
was bleibt ist der effekt
ausgang freiheit essen bahnhof mittwoch früh
die ersten züge fahren ein
mit der hektik kehrn die menschen schnell zurück
trinken kaffee werden wach
die meisten habens eilig schauen kaum nach rechts und links
wollen das alles nicht mehr sehen
die blicke auf den boden aus den augen aus dem sinn
der zug ist lang schon abgefahren
und ich gehe durch die straßen wie die liebe durch den magen
absturztauben pflatsern meinen weg
vielleicht sterben sie heute vielleicht morgen vielleicht nie
aber was macht das schon aus
wenn wir uns selbst nur imitiern für nicht anderes interesiern
das gleichgewicht vor jahren schon verlorn
wie ein streichholz das verbrennt und wie ein film den man schon kennt
dein herz braucht ganz schön lang bevor es bricht
fuck
die letzten züge fahren ein
viel zu früh und viel zu spät ins bett zu gehn
lieg ja doch nur wieder wach
in der bahnhofshalle nur noch spärlicher betrieb
kaum noch ein mensch im neonlicht
in den gängen werden mülleimer geleert
um morgen wieder voll zu sein
aus den lautsprechern am bahnsteig tönt ein krächzendes geräusch
es folgt die letzte durchsage der nacht
die s-bahn richtung duisburg schließ mit warnsignal die tür
löst die bremsen und fährt ab
das gas in meinem feuerzeug ist fast schon aufgebraucht
für ein zwei zigaretten reicht es noch
mein ständiger begleiter das vertraute selbstmitleid
lässt mich auch heute nicht allein
langsam merke ich die wirkung von haldol
und auch die der sieben bier
der sprung ins schotterbett ist laut doch niemand hörts
bin schon kange unbemerkt
und ich laufe auf den gleisen wie die schwellen durch die länder
die schienen reflektiern das licht der stadt
ein martinshorn schrillt weitentfernt kommt näher rast vorbei
was bleibt ist der effekt
ausgang freiheit essen bahnhof mittwoch früh
die ersten züge fahren ein
mit der hektik kehrn die menschen schnell zurück
trinken kaffee werden wach
die meisten habens eilig schauen kaum nach rechts und links
wollen das alles nicht mehr sehen
die blicke auf den boden aus den augen aus dem sinn
der zug ist lang schon abgefahren
und ich gehe durch die straßen wie die liebe durch den magen
absturztauben pflatsern meinen weg
vielleicht sterben sie heute vielleicht morgen vielleicht nie
aber was macht das schon aus
wenn wir uns selbst nur imitiern für nicht anderes interesiern
das gleichgewicht vor jahren schon verlorn
wie ein streichholz das verbrennt und wie ein film den man schon kennt
dein herz braucht ganz schön lang bevor es bricht
fuck
