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Eine ansich klassische Komposition, die aber auf viele eine medidative Wirkung hat.
Inspiriert ist das Stück durch die Stücke "Für Alina" und "Spiegel im Spiegel" von Arvo Pärt, einem zeitgenössischen der den sogenannten Tintinnabuli-Stil erfunden und geprägt hat.
Tintinnabuli ist eine Abwandlung vom lateinischem "tintinnabulum" - Glocke/Glöckchen.
Zu jedem Ton, egal ob dissonant oder nicht, schwingt ein bestimmter (vorher festgelegter) Ton der Grundtonalität mit, in diesem Fall sind es die Akkordtöne von a-moll.
Besetzung: Querflöte (teilw. Piccolo), Klarinette, Klavier, 2 Geigen, 1 Cello
Kurz zum Aufbau:
Für Alina ist ein Stück welches folgendes Prinzip beherbergt:
1 kurzer Ton, 1 langer Ton
2 kurze Töne, 1 langer Ton
3 kurze Töne, 1 langer Ton
etc.
Spiegel im Spiegel ist ein wenig komplizierter...
Ganz grobes Grundprinzip: ein Zielton wird alternierend angespielt, erst mit einem Ton, dann mit zwei, usw.
Alina in mirror vereint diese beiden Prinzipien und weitet sie aus:
Ein zielton wird angespielt (erst von oben, dann von untern), die Menge der Töne vor dem Zielton und die Tintinnabuli-Stufe wird durch Fibonacci-Zahlen geregelt.
Nach der ersten Viertel des Stücks wird das ganz gespiegelt, also rückwärts gespielt.
Wieder beim Ausgangspunkt angekommen steigen Streicher ein.
1. Geige spielt die Klarinette rückwärts
2. Geige spielt eine Tintinnabuli-Stimme zur 1. Geige
Das Cello soll verwirren da es gegen die ständigen Taktwechsel einen 3/4-Takt durchspielt.
Auch hier ist nach der hälfte des Stücks der Rückwärtsgang eingelegt.
DIe Querflöte markiert jeweils die Mitte eines Taktes und in einer hohen Oktave die Mitte des zweiten Durchlaufs, in dem alle mitspielen.
Aber wieso schreibe ich eigentlich so viel, hört rein und gebt mir Rückmeldung wie ihr es findet.
Aufgenommen am 04.02.2015 in der Kirche St. Marien in Witten.
Gespielt vom Tonsatzseminar "Auf den Spuren von Arvo Pärt" der Technischen Universtität Dortmund
(Fakultät 16, Institut für Musik und Musikwissenschaft)
Ein großer Dank geht an Frau Prof. Dr. Eva-Maria Houben, die mir immer sehr viel Motivation zukommen lassen hat.
Durch die Jahre habe ich sehr sehr viel bei ihr gelernt und meine Fähigkeiten im Bereich Komposition stark aufbauen können.
Danke Frau Houben!!
=)
Inspiriert ist das Stück durch die Stücke "Für Alina" und "Spiegel im Spiegel" von Arvo Pärt, einem zeitgenössischen der den sogenannten Tintinnabuli-Stil erfunden und geprägt hat.
Tintinnabuli ist eine Abwandlung vom lateinischem "tintinnabulum" - Glocke/Glöckchen.
Zu jedem Ton, egal ob dissonant oder nicht, schwingt ein bestimmter (vorher festgelegter) Ton der Grundtonalität mit, in diesem Fall sind es die Akkordtöne von a-moll.
Besetzung: Querflöte (teilw. Piccolo), Klarinette, Klavier, 2 Geigen, 1 Cello
Kurz zum Aufbau:
Für Alina ist ein Stück welches folgendes Prinzip beherbergt:
1 kurzer Ton, 1 langer Ton
2 kurze Töne, 1 langer Ton
3 kurze Töne, 1 langer Ton
etc.
Spiegel im Spiegel ist ein wenig komplizierter...
Ganz grobes Grundprinzip: ein Zielton wird alternierend angespielt, erst mit einem Ton, dann mit zwei, usw.
Alina in mirror vereint diese beiden Prinzipien und weitet sie aus:
Ein zielton wird angespielt (erst von oben, dann von untern), die Menge der Töne vor dem Zielton und die Tintinnabuli-Stufe wird durch Fibonacci-Zahlen geregelt.
Nach der ersten Viertel des Stücks wird das ganz gespiegelt, also rückwärts gespielt.
Wieder beim Ausgangspunkt angekommen steigen Streicher ein.
1. Geige spielt die Klarinette rückwärts
2. Geige spielt eine Tintinnabuli-Stimme zur 1. Geige
Das Cello soll verwirren da es gegen die ständigen Taktwechsel einen 3/4-Takt durchspielt.
Auch hier ist nach der hälfte des Stücks der Rückwärtsgang eingelegt.
DIe Querflöte markiert jeweils die Mitte eines Taktes und in einer hohen Oktave die Mitte des zweiten Durchlaufs, in dem alle mitspielen.
Aber wieso schreibe ich eigentlich so viel, hört rein und gebt mir Rückmeldung wie ihr es findet.
Aufgenommen am 04.02.2015 in der Kirche St. Marien in Witten.
Gespielt vom Tonsatzseminar "Auf den Spuren von Arvo Pärt" der Technischen Universtität Dortmund
(Fakultät 16, Institut für Musik und Musikwissenschaft)
Ein großer Dank geht an Frau Prof. Dr. Eva-Maria Houben, die mir immer sehr viel Motivation zukommen lassen hat.
Durch die Jahre habe ich sehr sehr viel bei ihr gelernt und meine Fähigkeiten im Bereich Komposition stark aufbauen können.
Danke Frau Houben!!
=)
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