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Emily Rose – Stillness in Azure Light (Flashback)
Mein Jubiläums-Beitrag zur Ambient Wave 2021, ist ein FLASHBACK von Emily Rose_Fade to Indigo.
So begann alles:
Nun, Emily Rose's Geschichte beginnt im Jahr 1122 in einer klaren Mondnacht in den Wäldern der Leigh Woods in der Nähe der Ortschaft Clifton.
In jener Nacht 1122, einer der letzten Tage im Sommer war Joshua Butler, Besitzer einer kleinen Gaststätte „Fade to Indigo“ in Clifton, auf dem Rückweg aus Bristol, wo er wie so oft unterwegs war um Waren einzukaufen.
In der Nähe der Burg Stokeleigh Camp machte er wie immer Rast um die Pferde an einem kleinen Bach zu tränken, aber auch den Blick über seinen Lieblingsplatz, den er „Stillness of Azure Light“ nannte, schweifen zu lassen. Eine reizvolle Mischung aus Laubbäumen und offener Graslichtungen deren Grün bläulich schimmerte im hellen Mondlicht.
Doch diesmal durchdrang die Stille plötzlich ein leises wimmern, er ging dem Geräusch nach und fand im Unterholz gleich neben dem kleinen Bach ein mit Laub bedecktes kleines Mädchen eingewickelt in ein leichtes Tuch, daneben lag eine rote Rose.
Das Kind konnte hier zum Glück noch nicht lange da gelegen haben dachte sich Joshua und nahm die Kleine kopfschüttelnd und vor sich hin fluchend auf und nahm sie mit nach Hause.
So kam es, dass Joshua und seine Frau Mary Belle Butler die kinderlos waren, das Mädchen bei sich aufnahmen und ihr den Namen Emily gaben.
Die Jahre vergingen und Emily wuchs zu einer schönen jungen Frau heran, die in der ganzen Umgebung wegen ihrer natürlichen und hilfsbereiten Art geschätzt wurde.
Besonders die Pferde hatten es ihr angetan, sie kümmerte sich um die Tiere im Stall neben der Gaststätte und verdiente sich ein wenig Geld von den Gästen, die in der Gaststätte übernachteten.
Auch auf die Fahrten zum einkaufen nach Bristol mit ihrem Vater, waren für sie immer eine besondere Freude. Selbst wenn es regnete, und das war in der Gegend oft der Fall, nahm ihr das nicht die gute Laune.
So auch nicht an jenem verregnetem Tag im Juni 1138, als den beiden gerade in Bristol angekommenen, ein junger Mann vors Gespann lief, auf das Kopfsteinpflaster fiel, und liegen blieb.
Emily sprang wie von der Tarantel gestochen vom Wagen und eilte zu dem Verletzten um ihm zu helfen. Am Kopf klaffte eine große Platzwunde, er sah sie an, lächelte und stammelte kurz „eine Rose“ bevor er ohnmächtig wurde.
Vater Joshua kannte den jungen Mann, es war Nathaniel Spencer, der Sohn von Benjamin und Anne Spencer, die eine Schmiede im Hafen von Bristol unterhielten. Sie legten Nathaniel auf den Wagen und brachten ihn zum ansässigen Arzt im Hafen von Bristol.
Wieder zu Hause angekommen erzählte Emily ihrer Mutter aufgeregt von dem Unfall und dem gestammel des Verletzten als er sie „Rose“ nannte bevor er ohnmächtig wurde.
Als Mary Belle Butler das von der Rose hörte, schoß es ihr wie ein Blitz durch den Kopf.
Wie war das damals als ihr Mann Joshua die kleine Emily im Wald gefunden hatte, lag da nicht eine Rose neben ihr?
Und wie nannte der Vater von Nathaniel seine Frau Anne, Mary Belle's Schwester liebevoll?
All diese Gedanken konnten und wollten sie nicht mehr loslassen und so forschte sie nach und Mary Belle kam dem Geheimnis einige Monate später schließlich auf die Spur.
Ungeachtet dieser Tatsache nahm das junge Glück seinen Lauf.
Emily besuchte den jungen Spencer nach seiner Genesung des öfteren in Bristol und sie verliebten sich unsterblich ineinander und aus Emily wurde schließlich „Emily Rose“, so wie Nathaniel sie fortan nannte.
Doch auf der Liebe der beiden lag ein Schatten, ein Schatten der die Zukunft der beiden unmöglich machen sollte.
Denn eines Tages, es war kurz vor Weihnachten 1139, erzählte Mary Belle erst ihrem Mann Joshua und danach Emily Rose von dem was sie in den letzten Monaten heraus gefunden hatte.
Welches Geheimnis dahinter steckt und wie die Geschichte weiter geht, erfahrt ihr im dritten und letzten Teil.
Eine Story aus dem 12. Jahrhundert verpackt in zeitgemäße Musik, eine Symbiose aus ALT und NEU das ist meine Intention. Ich mag das kontroverse, das ausbrechen aus der Gradlinigkeit.
Doch geht das zusammen?
Die Musik lässt einem jedenfalls viel Freiheit und einen großen Spielraum für verschiedenste Interpretationen, wenn man es denn möchte.
Spoken Words - Goodbye my Love: Scott Simpson (Freesound.org)
© Story & Music - Emily Rose: Markus Bäumler
Der Track wurde erstellt mit:
Ableton Live 11
WaveLab Elements 11
Tone2 Icarus2
Tone2 Warlock
Sylenth 1
Steinberg Padshop2
Mein Jubiläums-Beitrag zur Ambient Wave 2021, ist ein FLASHBACK von Emily Rose_Fade to Indigo.
So begann alles:
Nun, Emily Rose's Geschichte beginnt im Jahr 1122 in einer klaren Mondnacht in den Wäldern der Leigh Woods in der Nähe der Ortschaft Clifton.
In jener Nacht 1122, einer der letzten Tage im Sommer war Joshua Butler, Besitzer einer kleinen Gaststätte „Fade to Indigo“ in Clifton, auf dem Rückweg aus Bristol, wo er wie so oft unterwegs war um Waren einzukaufen.
In der Nähe der Burg Stokeleigh Camp machte er wie immer Rast um die Pferde an einem kleinen Bach zu tränken, aber auch den Blick über seinen Lieblingsplatz, den er „Stillness of Azure Light“ nannte, schweifen zu lassen. Eine reizvolle Mischung aus Laubbäumen und offener Graslichtungen deren Grün bläulich schimmerte im hellen Mondlicht.
Doch diesmal durchdrang die Stille plötzlich ein leises wimmern, er ging dem Geräusch nach und fand im Unterholz gleich neben dem kleinen Bach ein mit Laub bedecktes kleines Mädchen eingewickelt in ein leichtes Tuch, daneben lag eine rote Rose.
Das Kind konnte hier zum Glück noch nicht lange da gelegen haben dachte sich Joshua und nahm die Kleine kopfschüttelnd und vor sich hin fluchend auf und nahm sie mit nach Hause.
So kam es, dass Joshua und seine Frau Mary Belle Butler die kinderlos waren, das Mädchen bei sich aufnahmen und ihr den Namen Emily gaben.
Die Jahre vergingen und Emily wuchs zu einer schönen jungen Frau heran, die in der ganzen Umgebung wegen ihrer natürlichen und hilfsbereiten Art geschätzt wurde.
Besonders die Pferde hatten es ihr angetan, sie kümmerte sich um die Tiere im Stall neben der Gaststätte und verdiente sich ein wenig Geld von den Gästen, die in der Gaststätte übernachteten.
Auch auf die Fahrten zum einkaufen nach Bristol mit ihrem Vater, waren für sie immer eine besondere Freude. Selbst wenn es regnete, und das war in der Gegend oft der Fall, nahm ihr das nicht die gute Laune.
So auch nicht an jenem verregnetem Tag im Juni 1138, als den beiden gerade in Bristol angekommenen, ein junger Mann vors Gespann lief, auf das Kopfsteinpflaster fiel, und liegen blieb.
Emily sprang wie von der Tarantel gestochen vom Wagen und eilte zu dem Verletzten um ihm zu helfen. Am Kopf klaffte eine große Platzwunde, er sah sie an, lächelte und stammelte kurz „eine Rose“ bevor er ohnmächtig wurde.
Vater Joshua kannte den jungen Mann, es war Nathaniel Spencer, der Sohn von Benjamin und Anne Spencer, die eine Schmiede im Hafen von Bristol unterhielten. Sie legten Nathaniel auf den Wagen und brachten ihn zum ansässigen Arzt im Hafen von Bristol.
Wieder zu Hause angekommen erzählte Emily ihrer Mutter aufgeregt von dem Unfall und dem gestammel des Verletzten als er sie „Rose“ nannte bevor er ohnmächtig wurde.
Als Mary Belle Butler das von der Rose hörte, schoß es ihr wie ein Blitz durch den Kopf.
Wie war das damals als ihr Mann Joshua die kleine Emily im Wald gefunden hatte, lag da nicht eine Rose neben ihr?
Und wie nannte der Vater von Nathaniel seine Frau Anne, Mary Belle's Schwester liebevoll?
All diese Gedanken konnten und wollten sie nicht mehr loslassen und so forschte sie nach und Mary Belle kam dem Geheimnis einige Monate später schließlich auf die Spur.
Ungeachtet dieser Tatsache nahm das junge Glück seinen Lauf.
Emily besuchte den jungen Spencer nach seiner Genesung des öfteren in Bristol und sie verliebten sich unsterblich ineinander und aus Emily wurde schließlich „Emily Rose“, so wie Nathaniel sie fortan nannte.
Doch auf der Liebe der beiden lag ein Schatten, ein Schatten der die Zukunft der beiden unmöglich machen sollte.
Denn eines Tages, es war kurz vor Weihnachten 1139, erzählte Mary Belle erst ihrem Mann Joshua und danach Emily Rose von dem was sie in den letzten Monaten heraus gefunden hatte.
Welches Geheimnis dahinter steckt und wie die Geschichte weiter geht, erfahrt ihr im dritten und letzten Teil.
Eine Story aus dem 12. Jahrhundert verpackt in zeitgemäße Musik, eine Symbiose aus ALT und NEU das ist meine Intention. Ich mag das kontroverse, das ausbrechen aus der Gradlinigkeit.
Doch geht das zusammen?
Die Musik lässt einem jedenfalls viel Freiheit und einen großen Spielraum für verschiedenste Interpretationen, wenn man es denn möchte.
Spoken Words - Goodbye my Love: Scott Simpson (Freesound.org)
© Story & Music - Emily Rose: Markus Bäumler
Der Track wurde erstellt mit:
Ableton Live 11
WaveLab Elements 11
Tone2 Icarus2
Tone2 Warlock
Sylenth 1
Steinberg Padshop2
