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Ich weiß, ein etwas verstörendes Lied. Es basiert auf einem Gedicht, das ich vor über 40 Jahren geschrieben habe:
Ich traf ein Kind
in der kalten Novembernacht.
Mitternacht
war längst überschritten,
und Frost verlieh den Straßen Glanz.
Auf meine Fragen sprach es
mit der Stimme einer alten Frau:
"Ich schau
den Sternschnuppenstrom der Leoniden,
wie jedes Jahr zu dieser Zeit."
Ich bemerkte erst jetzt
die Strähnen von grauen Haaren,
"Seit Jahren
stehe ich hier und wünsche mir
sehnlichst, geboren zu werden."
Ich traf ein Kind
in der kalten Novembernacht.
Mitternacht
war längst überschritten,
und Frost verlieh den Straßen Glanz.
Auf meine Fragen sprach es
mit der Stimme einer alten Frau:
"Ich schau
den Sternschnuppenstrom der Leoniden,
wie jedes Jahr zu dieser Zeit."
Ich bemerkte erst jetzt
die Strähnen von grauen Haaren,
"Seit Jahren
stehe ich hier und wünsche mir
sehnlichst, geboren zu werden."
Valorene Seej (>>>>> Übersetzung unten)
Es is sped und da Newe ziagt d'Vorhang iatz zua.
Und da Dog zoigt iatz boid de letzte Stund auf da Uhr.
Mei Weg fiaht mi hoam üwa Stock, üwa Stoa.
Und do steht a kloans Kind mid schneeweiße Hoa.
So aloa. So aloa mid mia.
So aloa. So aloa mid mia.
Los mi steh, host koa Zeit. Nimmst me mid, host koa Freid.
Der Weg in dei Lebn waar so unendlich weit.
Es is längst vui zu sped und du bist in der Wejd,
in der fia mi nua no de letzte Stund zejt.
So aloa. So aloa mid mia.
So aloa. So aloa mid mia.
I bin nua a Kind, des koa Muatta ned wej,
seit hundertn Joah a valorene Seej.
Im Finstan hob i mi scho ewig ned gfiacht,
und doch such i heid no oiwei des Liacht, des Liacht.
So aloa. So aloa mid mia.
So aloa. So aloa mid mia.
Es is sped und da Newe ziagt d'Vorhang iatz zua.
De Nocht zoigt scho längst de letzte Stund auf da Uhr.
Und i steh no so lang wia a Stoa an der Stej,
hör des Flüstern, des ned vastummen wej, vastummen wej.
So aloa. So aloa mid mia.
So aloa. So aloa mid mia.
---------- Übersetzung ---------
Verlorene Seele
Es ist spät und der Nebel zieht die Vorhänge jetzt zu.
Und der Tag zeigt jetzt bald die letzte Stund' auf der Uhr.
Mein Weg führt mich heim über Stock, über Stein.
Und da steht ein kleines Kind mit schneeweißen Haaren.
So allein. So allein mit mir.
So allein. So allein mit mir.
Lass mich steh'n, hast keine Zeit. Nimmst mich mit, hast keine Freud'.
Der Weg in dein Leben wär so unendlich weit.
Es ist längst viel zu spät und du bist in der Welt,
in der für mich nur noch die letzte Stunde zählt.
So allein. So allein mit mir.
So allein. So allein mit mir.
Ich bin nur ein Kind, das keine Mutter will,
seit hunderten Jahren eine verlorene Seele.
Im Finstern habe ich mich schon ewig nicht mehr gefürchtet,
und doch suche ich heute noch immer das Licht, das Licht.
So allein. So allein mit mir.
So allein. So allein mit mir.
Es ist spät und der Nebel zieht die Vorhänge jetzt zu.
Die Nacht zeigt schon längst die letzte Stund' auf der Uhr.
Und ich stehe noch lange wie ein Stein an der Stelle,
hör das Flüstern, das nicht verstummen will, verstummen will.
So allein. So allein mit mir.
So allein. So allein mit mir.
Es is sped und da Newe ziagt d'Vorhang iatz zua.
Und da Dog zoigt iatz boid de letzte Stund auf da Uhr.
Mei Weg fiaht mi hoam üwa Stock, üwa Stoa.
Und do steht a kloans Kind mid schneeweiße Hoa.
So aloa. So aloa mid mia.
So aloa. So aloa mid mia.
Los mi steh, host koa Zeit. Nimmst me mid, host koa Freid.
Der Weg in dei Lebn waar so unendlich weit.
Es is längst vui zu sped und du bist in der Wejd,
in der fia mi nua no de letzte Stund zejt.
So aloa. So aloa mid mia.
So aloa. So aloa mid mia.
I bin nua a Kind, des koa Muatta ned wej,
seit hundertn Joah a valorene Seej.
Im Finstan hob i mi scho ewig ned gfiacht,
und doch such i heid no oiwei des Liacht, des Liacht.
So aloa. So aloa mid mia.
So aloa. So aloa mid mia.
Es is sped und da Newe ziagt d'Vorhang iatz zua.
De Nocht zoigt scho längst de letzte Stund auf da Uhr.
Und i steh no so lang wia a Stoa an der Stej,
hör des Flüstern, des ned vastummen wej, vastummen wej.
So aloa. So aloa mid mia.
So aloa. So aloa mid mia.
---------- Übersetzung ---------
Verlorene Seele
Es ist spät und der Nebel zieht die Vorhänge jetzt zu.
Und der Tag zeigt jetzt bald die letzte Stund' auf der Uhr.
Mein Weg führt mich heim über Stock, über Stein.
Und da steht ein kleines Kind mit schneeweißen Haaren.
So allein. So allein mit mir.
So allein. So allein mit mir.
Lass mich steh'n, hast keine Zeit. Nimmst mich mit, hast keine Freud'.
Der Weg in dein Leben wär so unendlich weit.
Es ist längst viel zu spät und du bist in der Welt,
in der für mich nur noch die letzte Stunde zählt.
So allein. So allein mit mir.
So allein. So allein mit mir.
Ich bin nur ein Kind, das keine Mutter will,
seit hunderten Jahren eine verlorene Seele.
Im Finstern habe ich mich schon ewig nicht mehr gefürchtet,
und doch suche ich heute noch immer das Licht, das Licht.
So allein. So allein mit mir.
So allein. So allein mit mir.
Es ist spät und der Nebel zieht die Vorhänge jetzt zu.
Die Nacht zeigt schon längst die letzte Stund' auf der Uhr.
Und ich stehe noch lange wie ein Stein an der Stelle,
hör das Flüstern, das nicht verstummen will, verstummen will.
So allein. So allein mit mir.
So allein. So allein mit mir.
