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Video dazu auf youtube: https://youtu.be/hKFCdSgQ7vM
Kloane lila Monster (Übersetzung unten)
In dem oidn Haus am Rand der Stodt, do wohnt a kloana Bua
mit grouße Augn, er spricht koa Woat und sei Mund bleibt zua.
Irgendwann, do hod er aufgheat, seine Frogn zu stelln.
Ois is so laut rundum - und doch heat koana zua.
Da Vater findt koa Arbat mehr, sitzt nur rum in seinm Delier,
er ertrogt sein Kummer nur mehr no aloa mit Schnaps und Bier.
De Muatta, de sitzt jedn Dog an da Kass im Supermoakt,
und dann geht sie no Putzn bis um zwoa in da Friah.
---
Und in da Nocht kemman kloane lila Monster
durch des Fenster, in des Zimmer, an des Bett.
Der Kloane hod koa Angst und er gfreit se a so.
Se vastehn eahm und san lustig, liab und nett.
Se sprechen a ned vui und legn se oft zu eahm ins Bett,
und manchmoi schauns'n stundenlang nur o.
Dem Buam wird woam ums Herz, weil se eahm wirkle segn.
Se miassn ned vui doa, san einfach do.
---
In oana Nocht frogt'n a Wesen, warum er traurig is.
Er woant ganz leis, legt sei Hand auf dessn Herz.
Und stumm vostehan olle wia es es wirkle um eahm steht
und wortlos nehmans eahm den diafn Schmerz.
Er sogt: "Heit Nocht geh i mid eich in eier Lila-Land."
Der Bua is fest entschlossen und packt sei Gwand.
Er war no nia so froh wia zu dera Stund
und seine Freind nehman eahm sacht bei der Hand.
---
Und in da Nocht kemman kloane lila Monster
durch des Fenster, in des Zimmer, an des Bett.
Der Kloane hod koa Angst und er gfreit se a so.
Se vastehn eahm und san lustig, liab und nett.
Se sprechen a ned vui und legn se oft zu eahm ins Bett,
und manchmoi schauns'n stundenlang nur o.
Dem Buam wird woam ums Herz, weil se eahm wirkle segn.
Se miassn ned vui doa, san einfach do.
----ÜBERSETZUNG----
Kleine lila Monster
In dem alten Haus am Rand der Stadt, da wohnt ein kleiner Bub
mit großen Augen, er spricht kein Wort und sein Mund bleibt zu.
Irgendwann, da hat er aufgehört, seine Fragen zu stellen.
Alles ist so laut ringsum - und doch hört keiner zu.
Der Vater findet keine Arbeit mehr, sitzt nur herum in seinem Delirium,
er erträgt seinen Kummer nur mehr allein mit Schnaps und Bier.
Die Mutter, die sitzt jeden Tag an der Kasse im Supermarkt,
und dann geht sie noch Putzen bis zwei Uhr in der Früh.
---
Und in der Nacht kommen kleine lila Monster,
durch das Fenster, in das Zimmer, an das Bett.
Der Kleine hat keine Angst und er freut sich so.
Sie verstehen ihn und sind lustig, lieb und nett.
Sie sprechen auch nicht viel und legen sich oft zu ihm ins Bett,
und manchmal schauen sie ihn nur stundenlang an.
Dem Buben wird es warm um's Herz, weil sie ihn wirklich sehen.
Sie müssen nicht viel tun, sind einfach da.
---
In einer Nacht fragt ihn ein Wesen, warum er traurig ist.
Er weint ganz leise, legt seine Hand auf dessen Herz.
Und stumm verstehen alle, wie es wirklich um ihn steht
und wortlos nehmen sie ihm den tiefen Schmerz.
Er sagt: "Heut Nacht geh ich mit euch in euer Lila-Land."
Der Bub ist fest entschlossen und packt sein Gewand.
Er war noch nie so froh wie zu dieser Stunde,
und seine Freunde nehmen ihn sacht bei der Hand.
---
Und in der Nacht kommen kleine lila Monster ...
In dem oidn Haus am Rand der Stodt, do wohnt a kloana Bua
mit grouße Augn, er spricht koa Woat und sei Mund bleibt zua.
Irgendwann, do hod er aufgheat, seine Frogn zu stelln.
Ois is so laut rundum - und doch heat koana zua.
Da Vater findt koa Arbat mehr, sitzt nur rum in seinm Delier,
er ertrogt sein Kummer nur mehr no aloa mit Schnaps und Bier.
De Muatta, de sitzt jedn Dog an da Kass im Supermoakt,
und dann geht sie no Putzn bis um zwoa in da Friah.
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Und in da Nocht kemman kloane lila Monster
durch des Fenster, in des Zimmer, an des Bett.
Der Kloane hod koa Angst und er gfreit se a so.
Se vastehn eahm und san lustig, liab und nett.
Se sprechen a ned vui und legn se oft zu eahm ins Bett,
und manchmoi schauns'n stundenlang nur o.
Dem Buam wird woam ums Herz, weil se eahm wirkle segn.
Se miassn ned vui doa, san einfach do.
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In oana Nocht frogt'n a Wesen, warum er traurig is.
Er woant ganz leis, legt sei Hand auf dessn Herz.
Und stumm vostehan olle wia es es wirkle um eahm steht
und wortlos nehmans eahm den diafn Schmerz.
Er sogt: "Heit Nocht geh i mid eich in eier Lila-Land."
Der Bua is fest entschlossen und packt sei Gwand.
Er war no nia so froh wia zu dera Stund
und seine Freind nehman eahm sacht bei der Hand.
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Und in da Nocht kemman kloane lila Monster
durch des Fenster, in des Zimmer, an des Bett.
Der Kloane hod koa Angst und er gfreit se a so.
Se vastehn eahm und san lustig, liab und nett.
Se sprechen a ned vui und legn se oft zu eahm ins Bett,
und manchmoi schauns'n stundenlang nur o.
Dem Buam wird woam ums Herz, weil se eahm wirkle segn.
Se miassn ned vui doa, san einfach do.
----ÜBERSETZUNG----
Kleine lila Monster
In dem alten Haus am Rand der Stadt, da wohnt ein kleiner Bub
mit großen Augen, er spricht kein Wort und sein Mund bleibt zu.
Irgendwann, da hat er aufgehört, seine Fragen zu stellen.
Alles ist so laut ringsum - und doch hört keiner zu.
Der Vater findet keine Arbeit mehr, sitzt nur herum in seinem Delirium,
er erträgt seinen Kummer nur mehr allein mit Schnaps und Bier.
Die Mutter, die sitzt jeden Tag an der Kasse im Supermarkt,
und dann geht sie noch Putzen bis zwei Uhr in der Früh.
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Und in der Nacht kommen kleine lila Monster,
durch das Fenster, in das Zimmer, an das Bett.
Der Kleine hat keine Angst und er freut sich so.
Sie verstehen ihn und sind lustig, lieb und nett.
Sie sprechen auch nicht viel und legen sich oft zu ihm ins Bett,
und manchmal schauen sie ihn nur stundenlang an.
Dem Buben wird es warm um's Herz, weil sie ihn wirklich sehen.
Sie müssen nicht viel tun, sind einfach da.
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In einer Nacht fragt ihn ein Wesen, warum er traurig ist.
Er weint ganz leise, legt seine Hand auf dessen Herz.
Und stumm verstehen alle, wie es wirklich um ihn steht
und wortlos nehmen sie ihm den tiefen Schmerz.
Er sagt: "Heut Nacht geh ich mit euch in euer Lila-Land."
Der Bub ist fest entschlossen und packt sein Gewand.
Er war noch nie so froh wie zu dieser Stunde,
und seine Freunde nehmen ihn sacht bei der Hand.
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Und in der Nacht kommen kleine lila Monster ...
